Home
http://www.faz.net/-gq5-6z69u
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Piratenpartei Mit Vollgas Richtung Mainstream

 ·  Von der großspurigen Ankündigung, eine europäische Piratenpartei zu gründen, bleibt auf dem Treffen des internationalen Dachverbandes in Prag nicht viel übrig.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (4)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 16.04.2012 17:25 Uhr

Immerhin haben sich die Piraten NRW gegen die ESM-Bank ausgesprochen, gegen die Ausplünderung

der Einwohner Deutschlands. Ansonsten wird sich ja zeigen, welche Kräfte dort überhand gewinnen.

Empfehlen
bernd ullrich

Piraten und die Todenkopfflagge.

Piraten setzten die Todenkopfflagge immer erst kurz vor einem Überfall. Das werden sie sich nicht leisten können, wenn sie eine transparentere Politik fordern. Die Themen, die die Piraten aufgreifen, müssen sich am Volk orientieren. Alles andere machen die etablierten Parteien nach der Devise, es muss sich viel ändern, damit alles beim Alten bleibt. Wenn sich die Piraten ernsthaft und ehrlich um Reformen bemühen, die effizient sind und nicht nur einer Klientel dienen, werden sie weiter Zulauf gewinnen. Vor allem sollten sich Piraten davor hüten, von den liberal/konservativen Taschenspielern und Gauklern als Speerspitze gegen Rot/Grün mißbraucht zu werden. Deren Taktik ist, die Piraten groß zu machen, damit das rot/grüne Potential zu schwächen. Merkel soll mit der CDU/CSU stärkste Kraft bleiben, weil sich dann die SPD einer großen Koalition kaum verweigern kann. Die SPD sollte es nicht tun, aber die Verantwortung wird schwerer wiegen.

Empfehlen
Sven Dahmen
Sven Dahmen (SDAHMEN) - 15.04.2012 21:55 Uhr

Riff, Sandbank oder Eisberg...

...für jeden innerhalb der Piraten scheint es einen Kurs zu geben, den Kahn zu versenken. Ob Überheblichkeit, fehlende innerparteiliche Arbeit ('Kann ich nichts zu sagen, oder so!'), einen "gender-und auch-sonst-radikal-gestreamten" Jugendverband oder einfach abstruse Selbstdarsteller mit Rechtsdrall wie Herr Moews...jetzt kommt auch noch akuter Verlust des Elans hinzu. Aus der Sicht als FDP-Mitglied erscheint es mir bedauerlich, wenn die Themen, die von der P-Partei zwar nie kompetent besetzt, ihr aber medial zugeschrieben wurden, nun "versenkt" und diskreditiert werden.

Empfehlen
Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 15.04.2012 19:21 Uhr

was ist den nun wieder falsch?

Unser tägliches Piratenbashing gib uns heute. Erst waren sie nicht genug Mainstream, jetzt sind sie zuviel Mainstream. Sie regieren noch nicht mal und werden schon gefürchtet wie das alte Schloßgespenst, was ist das für eine Paranoia?

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1981, Redakteurin in der Politik.

Jüngste Beiträge

Eine neue Qualität des Terrors

Von Peter Sturm

Attentate brauchen Öffentlichkeit. In London hat der Terror nun eine neue Stufe der Selbstinszenierung erklommen. Mehr 11 10