04.07.2010 · Mit mahnenden Worten und einer Prise Zuversicht hat der neue Kommandeur der internationalen Truppen in Afghanistan, der amerikanische General David Patraeus, sein Amt angetreten. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass Afghanistan abermals zum Zufluchtsort für Extremistischen werde, sagte er.
Während einer kleinen Zeremonie in Kabul sprach der neue Kommandeur der internationalen Truppen in Afghanistan, der amerikanische General David Patraeus am Sonntag von einem „entscheidenden Moment“ in dem seit achteinhalb Jahren dauernden Krieg.
Es dürfe nicht zugelassen werden, dass Afghanistan abermals zum Zufluchtsort für die Al Qaida und ihr Netzwerk extremistischer Verbündeter werde. „Wir sind hier, um zu gewinnen“, sagte er. Petraeus betonte, dass sich das Kommando über die 130.000 Soldaten verändert hätte, nicht aber die Strategie.
80 Aufständische getötet
Petraeus, der als erfolgreicher Stratege des Irakkriegs gilt und seinem entlassen Vorgänger McChrystal in den vergangenen Jahren vorgesetzt war, traf am Freitagabend an seinem neuen Dienstsitz ein. Am Samstag versicherte er dem amerikanischen Botschafter in Afghanistan, Eikenberry, bei einem Fest in dessen Residenz, dass man an einem Strang ziehen werde. Die Botschaft sei für Petraeus 24 Stunden am Tag geöffnet, antwortete Eikenberry.
Afghanische und ausländische Soldaten haben unterdessen am Wochenende mindestens 80 Aufständische in Afghanistan getötet. Wie das Innenministerium in Kabul am Sonntag mitteilte, starben in der südlichen Provinz Helmand 63 Extremisten bei einer zweitägigen Militäroperation. Ebenfalls in Helmand kamen nach Regierungsangaben ein Kommandeur der Taliban sowie mehrere Gefolgsleute bei einem amerikanischen Luftschlag ums Leben. 16 Taliban seien zudem in der zentralafghanischen Provinz Wardak getötet worden.
Wir sind hier, um zu gewinnen
Lothar Wölfel (LWoelfel)
- 04.07.2010, 20:15 Uhr
Was für eine traurige und dummprimitive Gestalt!!!!
kurt richard (kurtrichard)
- 04.07.2010, 20:15 Uhr
Kitschige Heldenverehrung
Rolf Joachim Siegen (rolfS2)
- 04.07.2010, 20:28 Uhr
Wozu auch sonst?
Karl-Heinz Andresen (khaproperty)
- 04.07.2010, 21:00 Uhr
Leser Andresen, das gequaelte Instrumentalisieren
Rolf Joachim Siegen (rolfS2)
- 04.07.2010, 21:36 Uhr