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Petraeus-Affäre Vermeintliche Rivalin meldet sich zu Wort

In der Affäre um den zurückgetretenen CIA-Chef Petraeus hat sich die vermeintliche Rivalin seiner Geliebten zu Wort gemeldet. Unterdessen verlangt der Kongress Aufklärung darüber, warum die Ermittlungen erst nach der Wahl bekannt wurden.

© dapd Vergrößern Dieses Bild aus dem Januar 2010 zeigt General David Petraeus (2.v.l.) mit dem Ehepaar Scott und Jill Kelley sowie seiner Ehefrau Holly (ganz rechts) in Tampa, Florida. Links neben Petraeus steht Jill Kelleys Zwillingsschwester Natalie Khawam

Über die außereheliche Beziehung des zurückgetretenen CIA-Chefs David Petraeus werden immer mehr Details bekannt. Womöglich ist er über ein Eifersuchtsdrama gestürzt. Denn nun hat sich nach amerikanischen Medienberichten auch die Frau zu Wort gemeldet, deren Beschwerden über in E-Mails ausgesprochene anonyme Drohungen die FBI-Ermittlungen zur Affäre von Petraeus mit seiner Biographin Paula Broadwell ausgelöst haben soll. Die als Jill Kelley identifizierte Frau hatte sich laut „New York Times“ wegen der Droh-Mails an die amerikanische Bundespolizei gewandt. Das FBI konnte die E-Mails später zu Paula Broadwell zurückverfolgen.

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