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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Petraeus-Affäre Der General, die Geliebte und ich

 ·  Der Skandal, der Amerika in Atem hält, begann mit der Affäre zwischen CIA-Chef Petraeus und seiner Biographin. Unser Autor arbeitete mit ihr zusammen - und kann nicht glauben, dass er nichts merkte.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (15)

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thomas vogel

ein anderes Verstaendnis

Der Status der Soldaten/ Veteranen in den USA ist mit dem ihrer Kollegen in Europa nicht vergleichbar. So werden auch die diversen Generaele zu Medienpersonen. (Zum Vergleich, die allerwenigsten Deutschen kennen die Namen der diversen deutschen Befehlshaber).
Ein Topgeneral in den USA hat ein Haus mit Personal, der US General macht vielleicht mehr Liegestuetzen als sein europaeischer Kollege, aber der Europaer muss daheim sein Essen immernoch selber in die Mikrowelle schieben. Der Europaer kommt auch nicht, wie Petraeus, mit einer Eskorte von 20 Poilzeimotorraedern zur Pressekonferenz.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht ueberraschend , dass dann auch in der oeffentlichen Diskussion ander Massstaebe angelegt werden.

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Walter Ringler

Weltherrschaft

Der Artikel ist inhaltlich völlig belanglos, zeigt aber unbeabsichtigt die Bedeutung des Militärs in Amerika. So eine Wurst von General ist König!
Schon zu Lebzeiten werden sie biographisiert und dissertiert. Westpoint ist wohl so eine Art Kontakthof für puritanische Militaristen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.11.2012 15:14 Uhr
Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 19.11.2012 15:14 Uhr

Keine deutschen Maßstäbe anlegen

Ein amerikanischer Viersternegeneral ist einer der mächtigsten Menschen auf diesem Planeten. Petraeus hat im Irak, Afghanistan und bei CENTCOM mal eben historische Tatsachen geschaffen, das ist mit einem deutschen General und seinem unterstellten Schützenvereinchen natürlich nicht zu vergleichen.

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Karsten Baschin

Armes Amerika

Ich lese von einer Affäre und denke an Korruption, Vorteilsnahme, Bestechung oder wer weiß was Schlimmmes. Und dann kommt`s aber noch viel dicker: der General hat eine Freundin. Au weia, das Vaterland ist in Gefahr!! Bestimmt ist er jetzt so erpressbar, dass er quasi die Abschusscodes der amerikanischen Nuklearwaffen verrät, damit seine Frau nichts erfährt. Ein echter Skandal. Ächz.

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Martin Bebel
Martin Bebel (MaBe1968) - 18.11.2012 20:13 Uhr

Liebe Menschen der Neuzeit, hört doch endlich auf mit diesem täglichen Gejogge...

und Gelaufe.

Joggen am Morgen, in der Mittagspause, nachts mit Lampe an der Birne und am Wochenende Flaschengürtelbewaffnetes, händchenhaltendes als Jogger-Pärchen.
Je weniger der Mensch erschafft, desto mehr rennt er planlos durch die Gegend.

Wer hat euch denn diesen Floh ins Ohr gesetzt? Oder braucht ihr diese Endorphine, um über die eigens verschuldete Sinnlosigkeit des Daseins hinwegzukommen ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.11.2012 22:11 Uhr
Martin Bebel
Martin Bebel (MaBe1968) - 19.11.2012 22:11 Uhr

Danke. Ich habe es 31 jahre lang gemacht....

und erst damit aufgehört, als ich bemerkte, dass es nichts bringt.
Wirklich nichts bringt.
Und vor allem: als es klar wurde, dass es zu einer Art primitiver, egomaner Volkskrankheit i.S. von Alltagsverdrängung/Realitätsverdrängung wurde.

Die Ellbogenrammler und die Rekordsucher fingen an sich täglich zu jagen. Die Professionalität suchte dieses ruhige Feld mitsamt ihren unangenehmen Gefährten aus Marketing & Pharma auf.

Genau da verlor der ehemals nette, liebe und freundliche "TrimmDich-Lauf" seinen Reiz. Leider wohl für immer.

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Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 19.11.2012 15:16 Uhr

Probieren Sies doch einfach mal...

... es ist sehr angenehm, ganz unabhängig von der empfundenen Sinnhaltigkeit des Daseins.

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Jürgen Rieger

Jetzt hört doch endlich auf mit dem Thema - wer noch nie jahrelang unter "Führungseustress"

und auch "-distress" gestanden hat und in 30+ Berufsjahren vermutlich weniger als 10 seine Gattin und Kinder sah und im Arm hielt, der kann ohnehin nicht verstehen, dass auch der stärkste Charakter zuweilen schwach werden kann. Gen. Petraeus "Jobs" waren 20/24 und 7/7 Verwendungen mit sehr hoher Verantwortung (anders als Politiker und Journalisten sehr direkt für Menschenleben) - Jahrzehnte lang - und wie oft hat man da nach einem "Scheisstag" einfach ein hohes Bedürfnis nach einfachen, schönen Dingen.Entspannung, Buch, Wärme, Duft und Zärtlichkeit einer angenehmen Frau. Solange er keine echten Geheimnisse verraten hat, die nicht ohnehin von politischer Seite an die Presse gespielt waren, ist das die Sache seiner Frau und ihm. Vermutlich versteht das sogar seine "sehr zornige" Frau gut - denn ein ausgeglichener Mann zu Hause (das es in seinem Job nicht gibt) ist auch Gold wert. Nur die US-Moral lässt das nicht zu - so wie guten Wein und Nacktemädchenposter. Skoop Nein - Drama ja.

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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 18.11.2012 19:26 Uhr

Cherche la femme....!

Another case of "biological warfare", what?
Warum bin ich nicht ueberrascht dass ein Mann und eine Frau -- auch in hoher Position -- Opfer ihrer Biologie/Natur werden?. War doch schon immer so.
Ausserdem haben viele Spyservices -- imortalisiert in Buch und Film -- nicht schon immer ihre Mata Haris, ihre Bond Girls, und alle die anderen huebschen, goettlichen Femmes Fatale, die Kurs und Karriere so manchen Mannes veraenderten? Now it's more of the same.
Kein Wunder die schlauen Frenchies sagen schon ewig: Cherche la femme. Die wissen was anliegt,-- in the affairs between man and women.
Zyniker nennen das "Biological Warfare'. Oder is it "the battle of the sexes?"
Nun ja, was es schon ist: Take your pick.
Ansonsten liefert uns Meister Loeb, einen nun ja - leichten aber amuesanten- Bericht.
So isses halt im Lebe, gell?
Pax vobiscum

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.11.2012 15:29 Uhr
Helga Zießler

"So isses halt im Lebe, gell?"

Sehr richtig, Egon! Mehr ist eigentlich zu der ganzen Geschichte nicht zu sagen. Das passiert jeden Tag hunderttausendemal - nur hier geht es halt um einen General und eine schöne Frau. Stoff, aus dem Seifenopern gebastelt werden.

So what? Geheimnisverrat? Lächerlich!

Das alles geht niemanden etwas an - nur die Beteiligten und die Ehepartner der beiden Hauptpersonen. Basta.

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Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 18.11.2012 18:49 Uhr

...Entschuldigungszettel:

Nun ja, bei seiner Frau...
...versteh' ich den General.

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Martin Worch

burn after reading!

nachdem ich mir nun aus dem Ehrgeiz heraus, in all diesen Informationen zu der daily soap Petraeus, Broadwell, Allen, Kelley und dem gutaussehenden aber glücklosen FBI-Fred einen Zusammenhang zu erkennen, alle FAZ Artikel zu diesem Thema durchgelesen habe, komme ich zu dem einzig möglichen Schluss: es handelt sich hier um ein Drehbuch zum nächsten Film der Coen Brüder - die Verfilmung erfolgt jedoch dieses Mal über die Presseagenturen und Medien. Was für ein genialer Zug, Respekt! Wie sagt der verwirrte FBI Vorgesetzte zwischendurch immer fassungslos: "Was für ein Riesenhaufen Sch....!"

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Peter Insam
Peter Insam (T.Traufe) - 18.11.2012 18:18 Uhr

Berichterstattung oder Klatsch?

Vielleicht ist mir etwas Wichtiges entgangen, aber warum nochmal interessiert sich eine seriöse Zeitung so sehr für die Liebesgeschichten dieses Mannes? Eine Trennlinie zu ziehen zwischen den politischen, für die Öffentlichkeit relevanten Folgen und dem Privaten, das uns weder etwas angeht, noch derart breitgetreten werden sollte - wäre das nicht der Unterschied zwischen Berichterstattung und Klatsch?

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Rolf-Michael Henkel

Aus dem Nähkästchen geplaudert

Für mich ein völlig überflüssiges "aus dem Nähkästchen plaudern", das wahrscheinlich nur dem Autor selbst dient, aber nichts zur Aufklärung der Causa Petraeus beiträgt. Sofern es am Ende überhaupt wert war, die nur allzu menschliche Beziehung des Generals zu seiner Biografin einen Fall zu nennen. Typisches Beispiel für eine gezielte Indiskretion wie sie nicht nur im politischen Journalismus gerne eingesetzt wird, hier in der Form eines augenscheinlich nach Verständnis Suchens. Und am Ende dann der deutliche Hinweis darauf, das man selbst der (Ziel)Person ja so nah war. Freilich nur für einige wenige Meilen am Potomac.

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Matthias Zinn

Reichlich naiv...

Der nette Herr Loeb, als nett wird er von Kollegen der WashPost geschildert, scheint ganz offensichtlich grosse Erfahren mit zwischenmenschlichn Beziehungen zu haben. Vielleicht sollte er mal nachsehen, was seine Fraubso treibt; falls er eine hat. Paula Broadwell, die live gewordene Lara Croft, wird sich über seine Beschreibung ihrer Person schief lachen.

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