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Luftangriff im März : Pentagon bestätigt mehr als 100 zivile Opfer in Mossul

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Mitarbeiter eines Zivilschutzteams arbeiten in den Trümmern eines Hauses in Mossul um Tote zu bergen. Bild: dpa

Das Pentagon hat die versehentliche Tötung von mindestens 105 Zivilisten bei einem Luftschlag in Mossul Ende März bestätigt. Ein Großteil der Schäden sei jedoch nicht von der eingesetzten Munition verursacht worden.

          Bei einem Luftangriff der Vereinigten Staaten auf den Westteil der irakischen Stadt Mossul am 17. März sind mindestens 105 Zivilisten getötet worden. Das teilte das amerikanische Verteidigungsministerium am Donnerstag nach einer Untersuchung mit.

          Weder die Kräfte der Koalition noch lokale Sicherheitskräfte im Irak hätten davon Kenntnis gehabt, dass sich in dem Gebäude Zivilisten versteckt hielten. Der Angriff sei mit Präzisionswaffen erfolgt. Diese hätten dann jedoch weiteren Sprengstoff entfacht, der vom IS in dem Haus platziert worden sei. Analysen hätten ergeben, dass ein Großteil der Schäden nicht von der ursprünglich eingesetzten Munition stammen könne.

          Bei dem Angriff seien zwei Scharfschützen des IS, die sich in dem Komplex verschanzt hatten, getötet worden. Zudem seien aber auch 101 Zivilisten sowie vier weitere Zivilisten in einem benachbarten Gebäude Opfer der Explosionen geworden, hieß es vom Pentagon.

          Die amerikanische Armee hatte schon zu einem früheren Zeitpunkt bestätigt, dass sie "wahrscheinlich" für den Tod der Zivilisten bei dem Angriff mitverantwortlich sei.

          Mossul ist die letzte Hochburg der Dschihadisten im Irak. Den Ostteil der Stadt hatten die irakischen Regierungstruppen mit Unterstützung der internationalen Militärkoalition bereits im Januar zurückerobert, um den Westen der Stadt wird weiterhin heftig gekämpft.

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