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Parlamentswahl in Frankreich Hollande kann auf solide Mehrheit hoffen

 ·  Es könnte ein komfortables Ergebnis für Präsident Hollande werden: Jüngste Hochrechnungen aus Frankreich haben ergeben, dass die Sozialistische Partei sogar alleine auf eine absolute Mehrheit in der Nationalversammlung kommen könnte.

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nun gehts rund

ich weiss nur noch nicht ob in der EUdSSR oder in den Nationalstaaten. In diesem heillosen Durcheinander der politischen Verantwortungslosigkeit gibt es eigentlich nur 2 Moeglichkeiten, eine ist die Variante Hollande und die andere existiert noch nicht. Das was Merkel versucht, naemlich die Krise auszusitzen, das bringt nur weiteres Staaten-Domino und fuer die Buerger D lediglich Verluste, aber nicht um das eigene Volk abzusichern, sondern die Bruderlaender. Merkeln Sie was, es ist genau wie im ehemaligen Ostblock. Nur das der grosse Bruder nicht das Politbuero in Moskau ist, sondern eine politische Klasse von Schmarozzern in der EU.

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Norbert Czech
Norbert Czech (nczech) - 11.06.2012 13:02 Uhr

Voll auf dem Schuldentrip

Europas Schuldenjunkies wollen nicht von ihrer Droge lassen. Wie schon in NRW und nächsten Sonntag in Griechenland wollen die Wähler Sozialleistungen um jeden Preis - gibt das Ausquetschen der einheimischen Leistungsträger nicht genug her, gerne auch auf Pump via Ausgleichszahlungen vom ungeliebten Nachbarn. Die (zaghaften) Schuldenbremser werden abgewählt; die Dealerparteien überbieten sich im Leistungsangebot, und wer mehr verspricht, erhält die Stimme. Es riecht nach Fäulnis in Europa...

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Josef Hauser

Rente mit 60, nicht wettbewerbsfähig, die Deutschen bezahlen - leider geil

Deutschland wird im Namen des europäischen Traumes auch für Frankreich und seine sozialistischen Wunschvorstellungen bezahlen. Wann kehrt endlich Vernunft ein, die da lautet: Man kann auch als Staat nur das ausgeben was man einnimmt!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 14:09 Uhr
Cornelia  Holtmann

Die Rente mit 60 ist aber nur für die Arbeitnehmer vorgesehen,

die mindestens 42 Jahre lang versicherungspflichtig gearbeitet haben. (Ich halte Hollande aber auch für eine Katastrophe.)

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Sascha Rieger

@Heiko Schmidt

Sie haben vollkommen recht. ZU VIEL Links ist reine Selbstzerstörung.

Die Entwicklung in Frankreich betrachte ich entsprechend als notwendiges linkes Korrektiv in einer Politiklandschaft, in der sich die Politik seit nunmehr einem Jahrzehnt in den Dienst marktradikaler Exzesse gestellt hat.

Denn von einem zu viel Links kann man in Europa heute wirklich nicht sprechen.

Vielmehr gibt es ein zu WENIG an sozialer Gerechtigkeit.

Gerade die Krisengewinner mehren ihre Vermögen auf Kosten der Steuerzahler weiter, ohne bisher einen nennenswerten Beitrag zur Krisenbewältigung geleistet zu haben.

Abgesehen davon sieht das in Frankreich nicht einmal nach besonders Links aus ...

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Heiko Schmidt

Zu sehr Links ist reine Selbstzerstörung

Gewerkschaften und soziale Gerechtigkeit ist ja in Ordnung. Aber zu viel Links ist genauso unsinnig wie zu extreme rechts Ansichten. Man sollte das Unternehmertum fördern, weil die für Arbeitsplätze sorgen und ohne Firmen ja gar nichts läuft. Die Menschen müssen dann noch gerecht bezahlt werden und dann sind alle Menschen glücklich. :-)

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Siegfried Kellner

Nun kann Hollande sein wahres Gesicht zeigen.............

Vor einigen Tagen hat er sein Wahlversprechen schon realisiert und eine Reform rückgängig gemacht und das Renteneinstiegsalter wieder von 62 auf 60 Jahre gesenkt.
Jetzt kann er auch mit Rückendeckung seiner roten Freunde die Eurobonds in Brüssel forcieren.
Man darf gespannt sein, was er mit dem griechischen Hitzkopf Tsirpas noch alles für Überraschungen für Europa parat hat.

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Oliver Schulz

Impression aus Paris

Ich habe gestern die Nachbetrachtung des ersten Wahlgangs auf France 3 gesehen: Ein unerträgliches Politiker-Blabla (fast noch schlimmer als in Deutschland) und ein Grad der Realitätsverweigerung, der in einem Land überraschen muss, dessen Eliten sich gerne als Nabel der Welt begreifen und sich auf Descartes sowie die "clarté" und die "raison" als vermeintlich typisch französische Tugenden berufen. Eines ist fast sicher: Mit Hollande und seiner Mannschaft wird das Land noch schneller gegen die Wand gefahren als es unter Sarkozy der Fall gewesen wäre. Links und rechts gibt es nur Parteien, die den Staat fast schon religiös überhöhen und grundlegende Reformen scheuen. Aber wenn das Defizit weiter steigen und die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft sinken sollte, gibt es ja immer noch das Patentrezept aus der politischen Klamottenkiste, das Montebourg und andere Sozialisten erst kürzlich wieder eingesetzt haben: Die Deutschen sind schuld.....

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Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

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