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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Parlamentswahl in Frankreich Bei den Ch’tis

 ·  Die Franzosen wählen ein neues Parlament. Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon wollen die Grenzen zurück und den Euro abschaffen. Das kommt richtig gut an in Nordfrankreich.

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© Bernd Mölck-Tassel

Marine Le Pen legt den Kopf in den Nacken und marschiert ein. Im Stechschritt stürmt sie den Saal und wirft mit Handküssen um sich. Die Menschen springen von den Stühlen, skandieren „Ma-rine, Ma-rine“. Die wummernde Elektrohymne geht unter. Ein Meer aus Trikoloren wogt durch den Festsaal von Hénin-Beaumont - ein fensterloser Schlauch, der vierhundert Mann fasst. Kein Platz ist frei, alle wollen Marine sehen, alle haben Devotionalien bekommen: eine Fahne, einen Mitgliedsantrag und eine Postkarte mit dem Konterfei von Marine Le Pen, dazu der Spruch „Les nôtres avant les autres“, die Unseren vor den Anderen, und die Aufforderung „Hier wählt man Marine!“.

Der Abend war als „öffentliche Versammlung“ angekündigt worden. In Wahrheit ist er ein Fantreffen, und die Fans sind aufgekratzt. Ein großes Spiel steht bevor.

Es ist Montagabend, sechs Tage noch, dann wird die Volksversammlung neu gewählt, erste Runde. Das ganze Land blickt auf eine Region, die kaum ein Franzose kennt - und wenn, dann nur aus dem Kino. „Bienvenue chez les Ch’tis“ heißt der Film, vor zwei Jahren war er ein Riesenerfolg, sogar in Deutschland. Ein Postbeamter aus der Provence wird ins Pas-de-Calais versetzt, die Höchststrafe. Die verschrobenen Einheimischen sprechen einen seltsamen Dialekt, das Ch’ti, erst versteht er nichts, am Ende will er gar nicht mehr weg. Nun richten die Ch’tis über eine Frau aus Paris und einen Mann aus dem Süden, geboren in Tanger. Marine Le Pen gegen Jean-Luc Mélenchon, der Front National gegen den Front de Gauche, Rechtsaußen gegen Linksaußen. Schon bei der Präsidentenwahl haben sich beide ein erbittertes Duell geliefert, sie fing sechseinhalb Millionen Stimmen ein, er vier Millionen. Aber das war nichts gegen die Schlacht, die jetzt tobt, da beide im selben Wahlkreis aufeinanderstoßen.

„Hier wählt man Marine!“ Damit es wirklich jeder hier versteht, steht die Aufforderung auf den Postkarten auch auf Ch’ti: „Ichi, in vot’ Marine!“

Sie setzt sich in die vorderste Reihe, grelle Scheinwerfer bestrahlen sie. Steeve Briois betritt zuerst die Bühne. Marine Le Pen machte ihn zum Generalsekretär, als sie Anfang 2011 die Führung des Front National von ihrem Vater Jean-Marie übernahm. Briois, ein gut aussehender, freundlicher Mann von 39 Jahren, kommt aus der Gegend. „Einer von uns“, sagen die Leute. Das zählt viel im früheren Kohlerevier, dem französischen Pendant zum Ruhrgebiet. Briois’ Großvater war Bergarbeiter in Oignies, wo 1990 die letzte Zeche schloss. Seine Großmutter arbeitete in einer Spinnerei. Der Vater wurde Fabrikarbeiter, der Sohn ging in die Politik. Seit er 15 ist, hat sich Steeve Briois für den Front National engagiert, weil er wollte, „dass Frankreich französisch bleibt“. Er sitzt im Regionalrat und im Gemeinderat.

Briois sagt ein paar Sätze im lokalen Dialekt mit den typischen Zischlauten, er verspricht, dass er mit Marine - „Marine et mi“ - gegen das korrupte „schistème“ der Sozialisten kämpfen wird. Die Fans johlen. Schnell wird klar, wer der Hauptgegner des Abends ist: nicht die Sozialistische Partei, nicht die konservative UMP, sondern Jean-Luc Mélenchon von der Linksfront. „Es wird nicht Mélenchon sein, der euch beschützt, der gegen die Korruption kämpft. Er kennt unser Bergbaubecken gar nicht, unsere Einfachheit, unsere Authentizität, unser Schamgefühl und unsere Ch’ti-DNA, die mit Lügnern nichts zu tun haben will.“

Wer also schützt die armen Chtis vor den Unbilden der Globalisierung und des wirtschaftlichen Niedergangs, die hier mit 20 Prozent Arbeitslosen zu Buche schlagen?

Die Antwort steht auf den Plakaten, mit denen die Wände zugepflastert sind: „Die Einzige, die euch beschützt - Marine Le Pen.“ Nun betritt sie selbst die Bühne. Sie dankt mit ihrer tiefen, rauhen Stimme für das Vertrauen und die Herzlichkeit, die sie hier im Norden erfahre. 1997 hat sie sich zum ersten Mal um ein Mandat im Norden beworben, 2007 wechselte sie in diese Gegend, seitdem hat sie fünf Wahlen absolviert und jedes Mal dazugewonnen. Bei der Präsidentenwahl holte sie im ersten Durchgang 35 Prozent, weit mehr als der spätere Gewinner François Hollande. Der Wahlkreis ist das nationale Versuchslabor des Front National geworden: Hier testet die Partei ihre Parolen.

Pseudo-Salonrevolutionär

Drei Schuldige macht Marine Le Pen aus für den Niedergang der Region. Da sind zum einen die Sozialisten, „die euch belügen, verraten, bestehlen“. Jeder im Saal weiß, wer gemeint ist: Gérard Dallongeville. Der frühere Bürgermeister stürzte Hénin-Beaumont in Schulden, 2009 wurde er per Dekret abgesetzt und verhaftet. Vier Millionen Euro soll er unterschlagen haben. Dallongeville rächte sich bei seinen Genossen mit einem Buch über die „Rosa Mafia“. Darin beschreibt er, wie Sozialisten jahrzehntelang nach Gutsherrenart Wohnungen, Arbeitsplätze, Baugenehmigungen vergaben und sich die eigenen Taschen vollstopften. „Der größte politische Skandal seit Jahrzehnten“, wettert Marine Le Pen.

Dann kommt der zweite Schuldige dran, die Europäische Union. „Frau Merkel und ihre Freunde, Herr Van Rompuy und die EU-Kommission sind dabei, das Endstadium der europäischen Sowjetunion zu schaffen. Wir werden unseren Status als freie Nation verlieren“, schimpft sie. Es geht gegen die „Euro-Religion“ und gegen Schengen: „Ihr seid die ersten Opfer der Grenzöffnung: Unsere Textilindustrie ist nach China abgezogen!“ Und schließlich, der dritte Schuldige, die Einwanderer. „Wie können wir mit fünf Millionen Arbeitslosen und elf Millionen Armen Hunderttausende zu uns hereinlassen?“ Damit müsse endlich Schluss sein, wenn Frankreich nicht auf den Status eines Entwicklungslandes zurückfallen wolle. „Ich will, dass unsere Gesundheitsversorgung meinem Volk vorbehalten bleibt, statt die ganze Welt zu kurieren“, ruft sie. Sozialleistungen, Wohnungen, Arbeitsplätze, überall will sie die Franzosen bevorzugen.

„Ma-rine, Ma-rine“, schallt es. Sie hat ihre Fans aufgepeitscht, jetzt knöpft sie sich den „Spinner von der extremen Linken“ vor, „der hier mit seiner Zirkustruppe abgestiegen ist“ - Jean-Luc Mélenchon. Ein „Pseudo-Salonrevolutionär“ sei er, grob, voller Hass und Revanchismus. Gerade erst habe er dazu aufgerufen, die Mauern des Front National zu schleifen. „Er will euch aus euren Häusern und Städten vertreiben und die Gegend stattdessen mit illegalen Einwanderern überschwemmen“, erregt sich Marine Le Pen. „Niemals“, brüllen ihre Anhänger, „Soll er nur kommen!“ Der Saal kocht. Am Ende schmettern alle die Marseillaise.

Marine Le Pen verteilt noch eine Stunde lang Autogramme. Als sie nach Hause fährt, in ihre kleine Stadtwohnung, dämmert es. In den Cafés an der Rue Voltaire werden die Stühle vor den roten flämischen Backsteinhäusern weggeräumt. Jetzt gibt es nur noch Kebab und Pommes zu essen, bei „Alibaba“, „Efes“ und im „O’Shannon“, der Guinnesskneipe mit kurdischen Spezialitäten. Nicht die Einwanderer sitzen dort, sondern jene, die gerade noch Marine Le Pen zugejubelt haben. Die so stolz waren auf ihre französischen Traditionen.

Am nächsten Morgen verteilt die Kandidatin des Front National Handzettel auf dem Wochenmarkt von Oignies. Es riecht nach gebratenen Hähnchen, die Schlachterstände preisen frisches Pferdehack an, sechs Euro das Kilo. Marine Le Pen trägt enge Jeans, spitze Lederstiefel und eine schwarze Wolljacke.

Niemand fägt ein politisches Gespräch an

Sie hat die blonden Haare hochgesteckt und sich leicht geschminkt. 43 Jahre ist sie alt, zweimal geschieden, Mutter dreier Kinder. „Die Politik interessiert mich nicht“, sagt ein älterer Herr zu ihr, „aber Sie sind sehr schön.“ Manche rufen: „Salut, Marine, wie gehts?“. Bei der Arbeit, in Höchstform“, antwortet sie.

Niemand lehnt es ab, ihre Hand zu schütteln, einen Zettel anzunehmen. Niemand fängt ein politisches Gespräch an. Es wäre auch keine Zeit dafür, Marine Le Pen stürzt sofort weiter zum nächsten Stand. Nur der Kandidat der Grü-nen, auch auf Marktgang, stellt sich quer. „Ich schäme mich für Sie“, sagt er. „Geht mir umgekehrt genauso“, erwidert sie höhnisch lachend. Ein routinierter Austausch von Freundlichkeiten. Die Zettel sind verteilt, Marine Le Pen strebt in ein Café. Ein Gast nach dem anderen bittet um ein Autogramm, für sich und dann auch noch für die Bekannten. Marine Le Pen erfüllt jeden Wunsch.

Ein freundlicher älterer Herr setzt sich an ihren Tisch. Er ist nicht einverstanden mit ihrer Haltung zur Einwanderung. „Ich bin selbst Sohn und Enkel von Einwanderern. Unsere Eltern waren alle Einwanderer.“ Fernand Vogt kam 1927 in Oignies zur Welt. Seine Großeltern waren einst von Polen nach Westfalen ausgewandert, um dort unter Tage zu schuften. Als belgische und französische Truppen 1923 das Ruhrgebiet besetzten, zogen die Eltern weiter ins französische Bergbaurevier. Zehntausende machten das damals so – sie blieben, und ihre Kinder wurden Franzosen. Jeder dritte Name in den Todesanzeigen der örtlichen Zeitung ist polnisch: Piluski, Kowalski, Pelinski, Wieczorkiewicz, Staszewski.

Früher habe sich alles vermischt, heute gebe es lauter Integrationsprobeme, erwidert Marine Le Pen. Aber Herr Vogt lässt nicht locker; Seinen Eltern sei nichts geschenkt worden. Sie presst die Finger auf ihren Kuli. „Na, sehen Sie, früher war die Staatsbürgerschaft ein Verdienst, heute wird sie verschenkt, sogar an Wiederholungstäter.“ Herr Vogt will das nicht verteidigen, aber eines ist ihm wichtig: „Wir müssen Einwanderer mit Respekt behandeln, weil wir selbst welche waren.“Aber das hört Marine Le Pen schon nicht mehr, sie ist davongerauscht zum nächsten Marktplatz.

© Bernd Mölck-Tassel

Am Abend hat die „Zirkustruppe“ von Jean-Luc Mélenchon ihren großen Auftritt in Hénin-Beaumont. Wieder ist der Festsaal rappelvoll, doch nun mit Fans in roten Hemden, mit roten Halstüchern und roten Schals. Von den roten Postern an den Wänden blickt Mélenchon hundertfach bedeutungsschwer in die Zukunft, dazu verheißt ein Spruch, dass „der Mensch zuerst“ komme. Auch seine Fans sind aufgekratzt, Mélenchon hat einen Schauspieler als Moderator verpflichtet, ein Trommeltrio, eine Chansonneuse, die Arbeiterlieder singt, und einen bekannten Komiker. So viel wird selten in der Kleinstadt geboten. Mélenchon schleicht in den Saal, „bitte so diskret wie möglich“, weist er seine Begleiter an. Er will jetzt nicht im Mittelpunkt stehen. Noch nicht.

„Ich will das Kapital unterwerfen, sie die Einwanderer“

Es dauert zweieinhalb Stunden, bis er endlich ins Rampenlicht tritt. Der Sechzigjährige trägt Anzug, dazu die obligate rote Krawatte. Auf der Bühne ist er klein, seine Hände nesteln am Jackett. Leise, mit sanfter Stimme erzählt er von seinem nachmittäglichen Besuch im Elysée-Palast. „Ich werde den Präsidenten der Republik nicht verwechseln mit dem Parteichef, den ich kennengelernt habe“, sagt er. Der Parteichef war sein Feind. 2008 verließ Mélenchon die Sozialisten, er warf ihnen einen Rechtsruck vor. Jetzt, links außen, hat er nur ein Ziel: Er will eine eigene Mehrheit der Sozialisten in der Nationalversammlung verhindern und selbst Zünglein an der Waage werden. Und er will verhindern, dass Marine Le Pen hier im alten Kohlerevier, wo Kommunisten und Sozialisten immer in der Mehrheit waren, einen Sitz erobert. „Der große Unterschied zwischen uns ist: Ich will das Kapital unterwerfen, sie die Einwanderer“, sagt er. Es klingt müde, Mélenchon ist nicht in Bestform, vielleicht kennt er auch schon die neuen Umfragewerte. Der Abend endet ohne Marseillaise, ohne Internationale.

Am nächsten Morgen stiefelt der Kandidat über den Wochenmarkt von Courrières. Alle Bewerber streunen mit ihren Handzetteln durch die Reihen. Auch Marine Le Pen ist da, Mélenchon weicht ihr aus. Beide reden nicht mehr miteinander. Sie, weil er sie „halbdement“ genannt hat. Er, weil er sauer ist über eine Wahlkampagne von ihr. Der Front National verteilte im Bezirk Handzettel, die so aussahen, als kämen sie von Mélenchon. Neben seinem Foto steht ein Satz aus einer Rede, die er in Marseille hielt: „Es gibt keine Zukunft ohne die Araber und die Berber aus dem Maghreb.“ Dafür gibt es Beifall in Marseille, aber nicht im Pas-de-Calais. Mélenchon hat Le Pen wegen Betrugs angezeigt.

Einem kann er nicht ausweichen an diesem Morgen: Philippe Kemel, dem sozialistischen Kandidaten. Kemel ist wütend über die Umfrage, die an diesem Morgen auf der Titelseite der örtlichen Zeitung prangt: 37 Prozent für Marine Le Pen, 25 für Mélenchon, 21,5 für Kemel. „Jean-Luc, seit du hier bist, steigt Marine Le Pen in den Umfragen“, fährt der Sozialist den Mann von der Linksfront an. Mélenchon rechtfertigt sich: „Aber sie hatte doch schon 31 Prozent, bevor ich gekommen bin.“ Kemel läuft weiter, wütend. „Jean-Luc, wir werden noch darüber reden!“ Der Sozialist kann nicht einmal damit rechnen, dass er in den zweiten Wahlgang in einer Woche einzieht. Sein einziger Trost: Käme es doch zum Duell mit Marine Le Pen, würde er sie deutlicher schlagen als Mélenchon, jedenfalls gemäß Umfrage. Doch wenn sich alle drei messen, geht das Mandat wohl an den Front National.

Mélenchon nimmt sich Zeit für die Leute, denen er auf dem Markt begegnet. Lange hält er ihre Hand, sieht ihnen in die Augen, hört zu. Sie erzählen von früher, von ihrer Arbeit, von ihren Kindern. Mélenchon ist der nette Onkel von nebenan, ein sympathischer Typ. „Viel Glück“, ruft ihm eine Frau arabischen Aussehens zu, „ich hoffe, Sie haben Erfolg, Sie verteidigen die Araber.“

Doch der nette Jean-Luc hat noch eine andere Seite. Die zeigt sich kurz darauf im Café. Jetzt geht es nicht mehr um früher, um die Kinder, jetzt geht es um Politik.

Ob es wirklich klug war, Marine Le Pen direkt herauszufordern?

Natürlich, er habe ihre Lügen doch erst aufgedeckt. Seine Kampagne diene der „Volkserziehung“.

Kennt er die örtlichen Probleme überhaupt?

Die seien doch in Wahrheit national. Im Norden kämen die schlimmsten Entwicklungen des Landes zusammen: Gaunerchefs verlegten ihre Firmen ins Ausland, der globale Wettbewerb zerstöre die Sozialsysteme, die Gesundheitsvorsorge verschwinde. Und überhaupt, Europa!

Mélenchon zielt mit dem Zeigefinger auf seinen Gesprächspartner, der Finger stoppt erst kurz vor dessen Auge: „Über unser Schicksal werden nicht Merkel, van Rompuy und Barroso entscheiden. Wir sind im Land der Französischen Revolution, da lassen wir uns nicht von der EU missbrauchen!“

Herr Linksaußen und Frau Rechtsaußen sind einander plötzlich unheimlich ähnlich.

In der Region liegt ein großes Automobilwerk von Renault, es produziert Wagen für den Weltmarkt. Noch arbeiten 55 000 Menschen hier in diesem Industriezweig. Nicht weit von Hénin-Beaumont gibt es riesige Lkw-Terminals für den Umschlag von Containerfracht. Sie profitieren von der Lage zwischen Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und Deutschland, von den vielen Autobahnen. Die Flöze im Norden sind seit zwanzig Jahren erschöpft.

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Jahrgang 1971, Redakteur im Ressort Politik in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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