06.09.2012 · Seit Tagen kommen die Palästinensergebiete nicht mehr zur Ruhe. Das weckt Erinnerungen an den Beginn des Umsturzes in Tunesien. Der „palästinensische Frühling hat begonnen“, sagt Präsident Abbas.
Von Hans-Christian RößlerRichtlinien für Lesermeinungen
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Selbst wenn die Palis Israel wegräumen würden, kämen sie nicht aus dem selbst gegrabenen Loch heraus. Jahrzehntelang haben sie von Transfers gelebt. Alle gaben, von Amerika, über die EU bis zu den Ölstaaten. Warum auch immer. Die Bevölkerungszahl hat sich wegen gerin- ger Notwendigkeit zur Selbstversorgung allein in Gaza in 40 Jahren auf 2,5 Mio. verzehnfacht. Eine reguläre Wirtschaft gibt es kaum. Im Zuge der Arabellion verebben die Geldimporte. Nun krachts im Gebälk. Die Palis werden erneut zu Opfern ihrer Führung und ihre Weltan-schauung. Baut endlich auf, arbeitet planvoll mehr und lasst die Revolutiönchen !!!
Tja, weniger Waffen kaufen und Terroristen unterstützen und mehr Wirtschaft fördern.
Dann wird's auch was mit den Nachbarn.
Aber solange die Palästinenserführung eine
2-Staatenlösung ablehnt, weil nur das die aktuelle Lage die
Hilfsgelder fließen lässt, wird das nichts.
Stimmt,
kurz und knapp auf den Punkt! Wer's Völkchen kennt, kennt auch die Zielstrebigkeits ins Nichts.
Hans-Christian Rößler Jahrgang 1967, politischer Korrespondent für Israel und die Palästinensergebiete mit Sitz in Jerusalem.
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