01.06.2010 · Er galt als dritthöchster Führer des Terrornetzes Al Qaida und als deren Oberbefehlshaber in Afghanistan. Nun soll Mustafa Abu al Jasid bei einem Luftangriff in Pakistan getötet worden sein. Es wäre ein großer Erfolg für Washington.
Der im Rang dritthöchste Führer des Terrornetzes Al Qaida ist bei einem amerikanischen Luftangriff in Pakistan getötet worden. Das meldeten übereinstimmend die Vereinigten Staaten und Al Qaida. Das Terrornetz teilte am Montag auf seiner Website mit, Mustafa Abu al Jasid sei zusammen mit seiner Frau, drei Töchtern, einem Enkel und anderen Personen getötet worden. Nähere Umstände wurden nicht genannt.
Der Tod al Jasids wäre der wohl größte Erfolg der Vereinigten Staaten seit Beginn des Kampfes gegen Al Qaida. Die Organisation selbst bezeichnete al Jasid als ihren Oberbefehlshaber in Afghanistan.
In amerikanischen Regierungskreisen hieß es, al Jasid sei innerhalb der vergangenen zwei Wochen bei einem Angriff mit einer Drohne in den Stammesgebieten im Grenzgebiet zu Afghanistan getötet worden. Der gebürtige Ägypter gilt nach Usama bin Ladin und Aiman al Zawahiri als Al Qaidas Nummer drei. Er ist auch unter den Namen Scheich Said und Abu Sajed al Masri bekannt.