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Pakistan : Kommission übergibt Bericht zu Bin Ladin

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Abottabad, Pakistan: Das Haus, in dem Bin Ladin getötet wurde Bild: dpa

Warum konnte der Al-Qaida-Chef Bin Ladin viele Jahre unbehelligt in Pakistan leben? Eine pakistanische Untersuchungskommission hat Ministerpräsident Ashraf dazu nun einen Untersuchungsbericht vorgelegt.

          Eine pakistanische Untersuchungskommission hat einen Bericht über den langjährigen Aufenthalt des getöteten Al-Qaida-Chefs Osama bin Laden in dem Land vorgelegt. Der Vorsitzende des Gremiums, der frühere Richter Javed Iqbal, übergab das Dokument an Regierungschef Raja Pervez Ashraf, wie dessen Büro am Donnerstag mitteilte. Die Kommission sollte herausfinden, wie Bin Laden bis zu seinem Tod jahrelang unentdeckt in Pakistan leben konnte.

          Ob der Bericht veröffentlicht wird, ist unklar. Aus pakistanischen Regierungkreisen hieß es, Ashraf werde darüber entscheiden, ob die Untersuchungsergebnisse geheim gehalten werden sollten oder nicht. Beobachter bezweifelten jedoch, dass die relevanten Teile des Berichts über den früheren Chef des Terrornetzwerks veröffentlicht werden sollten.

          Bin Laden war Anfang Mai 2011 von einem amerikanischen Sonderkommando in der pakistanischen Garnisonsstadt Abbottabad getötet worden. Er hatte sich mehrere Jahre lang dort versteckt. Kurz nach Bin Ladens Tötung setzte die pakistanische Regierung die fünfköpfige Untersuchungskommission ein. Das Gremium befragte Regierungsmitglieder und Militärangehörige sowie die drei Witwen Bin Ladens.

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