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Obamas KZ-Verortung In Polen, aber nicht polnisch

 ·  Die politische Führung in Warschau empört sich über Barack Obamas Verortung der Vernichtungslager. Oppositionsführer Kaczynski ließ sogar wissen, er glaube nicht an ein Versehen.

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Peter Kupisz
Peter Kupisz (petrus72) - 01.06.2012 18:47 Uhr

Obamas Versprecher

Polens Reaktion ist sehr verständlich. Während hierzulande die Nazivergangenheit verdrängt wird, sind die Polen geschichtsbewusst. Die letzten 200 Jahre der polnischen Geschichte waren dramatisch: Das Unrecht der Teilungen durch die mächtigen Nachbarländer aus reiner Macht- und Habgier bis zur vollständigen Auflösung des polnischen Staates, 123 Jahre Fremdherrschaft und Unterdrückung der polnischen Kultur, die Niederschlagung großer Aufstände, kurzer Traum von der Unabhängigkeit, dann der Naziterror als größtmögliche Barbarei, die überhaupt denkbar ist, ausgerechnet angetan von der legendären Kulturnation Deutschland, die Polen als "Untermenschen" herabstuften, dann folgte 40 Jahre die rote Diktatur. Sowohl im Jahr 1939 als auch 1945 wurde Polen militärisch und politisch im Stich gelassen von seinen Verbündeten. Nach diesen Erfahrungen kann es nicht verwundern, dass die Polen historisch sensibel sind und sich nach ihren europäischen Erfahrungen z.B. den USA besonders hinwenden.

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Andreas Müller

Haben die keine Probleme?

Man kann sich auch Probleme schaffen, gerade wenn man in legitime Wortwahlen jeden Unsinn reininterpretiert. Wäre die polnische Regierung von klarem Verstand, würde man das Ganze als "unglückliche Zweideutigkeit" interpretieren.
Obama hat keinen Grund die Polen für den Holocaust zur Verantwortung zu ziehen oder die Deutschen, die ihre eigene, meiner Meinung nach längst vergangene, Schuld ja eingestehen, zu entlasten. Man kann es auch nicht als historisches Bildungsdefizit betrachten.

Das Adjektiv "polnisch" war eindeutig geographisch verwendet wurden - und wenn in Polen in diese Richtung irgendwelche Komplexe bestehen ist das nur das Problem des polnischen Volkes und nicht des Präsidenten der Vereinigten Staaten.

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Eberhard Stoeckel

Adjektivisches Attribut oder adverbiales Attribut

Ob ich "polnische KZ-Lager" oder "KZ-Lager in Polen sage, ist eine Frage des Textzusammenhanges und des Satzrhythmus. Beides ist naheliegender Weise als Ortsangabe, also adverbial zu verstehen. Wer der "Besitzer" dieser KZ-Lager ist, ist damit noch nicht gesagt; das ergibt sich aus dem weiteren Textzusammenhang oder unausgesprochen aus dem Wissen, das man aufgrund eines gewissen Bildungsniveaus haben sollte. Polen sollten aber etwas selbstbewusster sein. Auf der polnischen Seele scheinen aber noch viele unverarbeitete historische Schatten Nebel zu verbreiten. Man wünscht sich den Polen so etwas wie eine 68er Protestgeneration, die in Deuschland - trotz vieler Missgriffe - mehr Klarheit bewirkt hat. Und die US-Amerikaner sollten auch den Nebel vertreiben, der ihren Blick betr. ihrer weltpolitischen Rolle trübt.

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michael martensen

Ausgerechnet Polen

Die Polen waren in der jüngsten Vergangenheit besonders amerikafreundlich. Sogar unter Bush. Kein Wunder, denn die Angst vor den Russen ist in Polen noch sehr lebendig. Man denke an das Debakel mit der Gas-Pipeline. So groß muss also diese Kränkung sein.

Dass der Populist und Opportunist Kaczynski dies ausnutzt, verwundert dennoch nicht. Er hat sich in der Vergangenheit nur selten durch kluge Worte hervorgetan. Auf ihn sollte man also nichts geben. Dennoch sitzt die Kränkung schwer - von Obama wäre mehr zu erwarten gewesen. Vermutlich dachte er sogar, es sei höflich, wenn man betont, in welchem Land man gerade spricht. Dabei sollten doch gerade die Amerikaner den Unterschied zwischen Territorium und Nation kennen. Nun gut, bei ihnen ist beides stets nur gewachsen und nur selten dezimiert worden.

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Stefan Schaller

Viel heiße Luft!

Peinlicher als der Versprecher des Präsidenten ist die aufgesetzte Empörung der polnischen Politiker und auch einiger Kommentatoren in diesem Forum!
Wer sich noch nie versprochen hat, der werfe den ersten Stein!

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Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 01.06.2012 00:13 Uhr

Ins Wespennest gestochen

Wäre der Hintergrund nicht so ernst - ich glaube, Loriot hätte sich
für dieses Missverständnis auf höchster Ebene interessiert.

Die Klarstellung seitens Obamas sollte doch wohl reichen.

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Torsten Klier

Nicht nur Obama lässt ein paar Dinger gucken, wenn er ohne Teleprompter spricht.

Auch Obamas Vize lässt sich nicht lumpen. Das absolute Highlight:

"I mean, you got the first mainstream African-American who is articulate and bright and clean and a nice-looking guy. I mean, that's a storybook, man."

Den kannten Sie nicht? Aber wenn Bush das gesagt hätte, dann würden wir es kennen. Nicht wahr?

Er hat aber noch mehr auf der Pfanne:

"I promise you, the president has a big stick. I promise you."

"Look, John's last-minute economic plan does nothing to tackle the number-one job facing the middle class, and it happens to be, as Barack says, a three-letter word: jobs. J-O-B-S, jobs."

"When the stock market crashed, Franklin D. Roosevelt got on the television and didn't just talk about the, you know, the princes of greed. He said, 'Look, here's what happened."

"Stand up, Chuck, let 'em see ya." (der demokratische Politiker Chuck Graham ist querschnittsgelähmt)

"You cannot go to a 7-11 or a Dunkin' Donuts unless you have a slight Indian accent.... I'm not joking."

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Richard Lancelot
Richard Lancelot (LarsSW) - 31.05.2012 21:16 Uhr

Die USA hat es nicht nötig...

wegen eines Versprechers klein beizugeben. Es gab eine förmliche Entschuldigung und damit dürfte das Thema dort auch von der Tagesordnung sein. Das Weiße Haus wird sicher wichtigeres zutun haben, als sich mit einem Versprecher, der sich auf einen über 60 Jahre zurückliegenden Konflikt bezieht, länger als 30 Minuten zu beschäftigen.

Beneidenswert - gäbe es doch hierzulande direkt neben einer Entschuldigung noch Beschuldigungen und Forderungen unserer eigenen Opposition (als wäre jene in Polen noch nicht genug), sicher müsste sich auch der Bundespräsident einschalten, die Bild hätte ihre Schlagzeile für die Freitagsausgabe gefunden...

Und wenn's nicht ausgesessen werden kann, rollt ein Kopf. Womit dann, nach wochenlangem Gezerre, das nächste Thema gefunden wäre.

Ich weiß nicht warum, aber die etwas forschere Art unserer Freunde aus Übersee ist mir da lieber...

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Torsten Klier

Schön gesagt, Herr "Helmut Smith"

Es gibt im Netze mehrere Sammlungen von Obamismen.
Da lesen wir zum Beispiel

"Eau Claire [Wisconsin] is a big important state."

"I've now been in 57 states -- I think one left to go."

"We only have a certain number [Arabic translators] of them and if they are all in Iraq, then it's harder for us to use them in Afghanistan,"

“On this Memorial Day, as our nation honors its unbroken line of fallen heroes -- and I see many of them in the audience here today -- our sense of patriotism is particularly strong.”

"Paying for what you spend is basic common sense."

“I'm always worried about using the word 'victory,' because, you know, it invokes this notion of Emperor Hirohito coming down and signing a surrender to MacArthur...”

"I had an uncle who was one of the, who was part of the first American troops to go into Auschwitz and liberate the concentration camps"

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 31.05.2012 20:44 Uhr

Das lange Warten hat sich gelohnt für die Anti-Obamas

und nun heißt es wieder "diese ungebildeten Amerikaner" und "Obama ist eine Niete" hahaha.

Bitte jetzt den Artikel schnell ausschneiden und daheim einrahmen, es könnte wieder eine Weile dauern bis sich Herr Obama wieder in einen nichtperfekten Menschen verwandelt.

Darauf erstmal ein Bier und zwei Ouzo am Stammtisch.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 21:44 Uhr
Peter Goldstein

@ Banaschak

Da ist nun endgültig Ihre Motivation der "Obama-Kritik" erkennbar. Was bitte schön hat die durch die Finanzkrise und die Bush´sche hyper-Verschuldung der USA verursachte Zunahme der Arbeitslosigkeit mit der Bildung Obama´s und der Erbostheit der Polen zu tun?

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Paul Banaschak

Obama ist eine Niete, weil er die Verschuldung in extreme Höhen getrieben hat

und die Arbeitslosigkeit mit dazu.
Dass ihm dieses denkbar schlechte Maleur passiert ist, sollten sie nicht herunterspielen. Die Polen sind da zu recht sehr empfindlich. Und seine Bildungsqualität hat er damit sicher nicht erhöht.

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 31.05.2012 20:30 Uhr

Was soll denn das? Wer ist Gastgeber einer EM, also eines Topevents?

Schade, Polen hat solchen Streit nicht nötig. Auch wenn viele Menschen das Vergessen, das Verwechseln und die Fehlinterpretation der Geschichte beklagen. Ein klarer, strenger Hinweis hätte gereicht.
Schon gar, wenn man die Probleme in Europa und den USA sieht. Und noch mehr wenn man bedenkt, dass die USA künftig als Wirtschafts-, Finanz- und Technologiemacht abgelöst werden. Und wer löst die USA in diesen Bereichen ab? Wohl undemokratische Staaten, die vor menschlichen Verbrechen nicht zurückschrecken werden. Europa und die USA werden sich noch brauchen, da sollte man Kritik in der richtigen Form anbringen. Zumal viele Polen die USA anhimmeln.

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Martin Schmitt

Mit Absicht?

Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Mensch, der Politikwissenschaften studiert hat und ein Bürgerrechtler war (Schwerpunkt Internationale Beziehungen) solch ein Unsinn verbreitet.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 01:57 Uhr
Martin Schmitt

Das weißt nur der Verfasser

Wenn man ständig den Satz "die polnischen Lager" wiederholt glauben die bildungsarmen Amerikaner tatsächlich, dass es die Polen waren, die die Vernichtungslager errichtet und "betrieben" haben. Man hört auch immer öfters von den "Nazis" oder "Faschisten". Meint man damit die die Italiener? Vielleicht sollten wir den Verfasser der Präsidentenrede fragen was er unter "polnische Vernichtungslager" meint.

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Peter Goldstein

@ Viktor Krieger

Ich werde Sie mal am Krankenbett besuchen, nachdem Sie eine € 30.000,- Operation hinter sich haben. Je mehr einzahlen, desto günstiger wird es. Und da finde ich die Pflicht sehr sinnvoll. Das als Zwang zu bezeichnen halte ich für Quatsch. Sie sind ja auch gezwungen nicht alkoholisiert Auto zu fahren, oder niemanden zu verprügeln. Zwang gleich schlecht ist so pauschal kein Argument.

P.S. Eine Herztransplantation kostet sogar € 150.000,-

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Viktor Krieger

Eigentlich finde ich Zwangsversicherungen - egal mit welchem Ziel und

selbstverständlich ob zur Beglückung der Allgemeinheit - auch nicht besonders freiheitsfördernd.

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Peter Goldstein

Rückschluss?

Ist also, er hat es mit Absicht getan? Warum (Motivation)?
Ich bin ein absoluter Verfechter von unidealisierenden Analysen, aber ich sehe da keinen Sinn drin. Ich kann aber - nicht ganz leicht, ist schon ein dicker Fauxpas - einen Sinn darin sehen, dass er sich schlicht versprochen hat, oder seine Redenschreiber unpräzise geschrieben haben, bzw er die Semantik des Gesprochenen als deutsche Lager in Polen durch Nazis verstanden hat. So kann man polnische Lager auch verstehen.
An alle, die es anders sehen, warum sollte ein Obama die deutsche Schuld abwerten? Warum?

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Peter Goldstein

Selbstverständlich klarstellungs bedürftig

Aber dieser Nationalist Kaczynski hat sich mehrfach selbst entrechtet, Obama - selbst unabhängig Kaczynski´s Nationalismus - Vorsatz zu unterstellen. Als ob Obama, den ich gut finde aber nicht idealisiere, den Holocaust und die Schuld der Nazis leugnen würde. So ein Blödsinn (mal wieder) vom Kaczynski. Der sogenannte Politiker heizt mal wieder die Stimmung an um sich auf zu plustern und Stimmung für sich zu machen.

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Paul Banaschak

tja, Obama ist nicht nur volkswirtschaftlich eine Niete, sondern auch historisch

betrachtet.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 14:25 Uhr
Peter Goldstein

@ Paul Banaschak

Antworten Sie bitte auf das, was ich geschrieben habe. Ich habe genau und mehrfach erklärt, WELCHE Amerikaner ich meine und sogar warum ich diesen Amerikanern eine nicht zu unterbietende politische Bildung zuspreche. Die Begründung, warum Obama ein Nazi ist, ist mit hanebüchen euphemistisch beschrieben.
Ich würde keine Nation, Gruppe oder sonst was idealisieren. Macht blind.

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Paul Banaschak

Herr Goldstein, das ist natürlich Unsinn, zu behaupten, dass der Bildungsstand in Burkina Faso

höher ist als in den USA. Kann nur jemand sagen, der weder da, noch dort war. Ich war an Ostern wieder mal in den USA, Utah und Arizona. Und glauben sie mir, die Bildung der USA-Bürger ist viel höher.

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Holger Baade

@ Banaschak: Da spricht doch glatt der gescholtene Obama aus Ihrem Statement.

Keine Argumente, nur Phrasen. Und für diese Holzhammer-Methode ohne Substanz bekommen Sie auch noch reichlich Zustimmung.

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Peter Goldstein

Sind Sie sich bewusst über die Möglichkeiten Obama´s bei Ihrer Kritik

oder korrekter gesagt Diffamierung? Beschäftigen Sie sich bitte mal mit der Struktur der Erlassung von Gesetzen und dem Repräsentantenhaus und dem Senat in den USA.
Schauen Sie sich mal an, welchen Wind Obama entgegen bließ, als er eine (fast) Bismarck´sche Krankenversicherung einführen wollte. Da wurde von der berühmt/berüchtigten Tea Party als Nazi beschimpft. Diese (nicht alle, diese!) Amis funktioniere so.
Krankenversicherungspflicht ist sozialistisch (schon Unsinn). NazianalSOZIALISTEN waren sozialistisch, also ist Obama Nazi. Ich denke dass die politische Bildung in Bukina Faso höher ist, als bei diesen Amerikanern der Tea-Party Bewegung.

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Sebastian Schneider

Die Verstimmung ist verständlich,

wie Kaczinsky hier Absicht unterstellt und fröhlich auf der Welle reitet ist jedoch absolut abstoßend. In dieses Statement eine Leugnung der deutschen Schuld hineinzulesen grenzt an Verleumdung eines Staatsoberhaupts.
@Weise: aus dem Versprecher eines Präsidenten auf die "Ignoranz der Großmacht" zu schließen und darauf basierend mit großer Geste zum Amerika-Bashing auszuholen ist nicht sooo viel näher an der Wahrheit als die von Ihnen erwähnten amerikanischen Medienphänomene ;)

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Dieter von Jettmar

Nicht verwunderlich...

Da zeigt sich wieder, wie jämmerlich tief das Bildungsniveau in den USA ist... wenn nicht das Obamas, dann doch das seiner Akolythen. Aber andrerseits kann man sich von US-amerikanischen Politikern in Hinsicht auf Bildung nichts erwarten.... siehe z.B. George "Dubbya" Bush.

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Wolfgang Richter

Nicht böse gemeint

Obama hat diese Verwechslung sicher nicht böse gemeint.
Aber als Präsident einer Großmacht ist es seine Aufgabe, kompetentes Personal zu beschäftigen, das solche Fehler von vornherein vermeidet.
Eine US-zentrische, provinzielle Weltsicht "The States vs. ROW" (rest of world) ist da nicht hilfreich und ist insbesondere von Obama nicht zu erwarten.

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Jahrgang 1961, politischer Korrespondent für Polen und die Ukraine mit Sitz in Warschau.

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