04.08.2012 · Amerikas Präsident hat den Kampf mit Drohnen nicht nur von seinem Amtsvorgänger übernommen. Er hat ihn ausgeweitet. Aus dem Friedensnobelpreisträger ist ein Krieger geworden.
Von Matthias RübRichtlinien für Lesermeinungen
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Wenn Krieg, dann sind Drohenangriffe doch die sauberste Lösung: umweltfreundlich, CO2 arm,
schont die Ressourcen, die Bevölkerung und die eigenen Soldaten. Wäre doch nur noch die Frage, ob der Krieg gegen den Terror ist ein Verteidigungskrieg ist und wie notwendig dieser Krieg ist.
"Die Eskalation des Drohnenkrieges, dem auch viele Frauen und
Kinder zum Opfer gefallen seien"
"Wie viele Frauen, Kinder und Alte dabei umkamen, weiß niemand."
Das ist natürlich sehr tragisch. Aber für mich klingen diese
Phrasen so: Wenn es nur Männer zwischen 20 und 50 gewesen
wären, wäre das alles nicht schlimm gewesen.
Was soll das? Sind wir nun emanzipiert oder nicht? Falls ja, trauerns
Sie bitte auch den getöteten Männern nach, selbst wenn die
Wahrscheinlichkeit höher ist, daß aktive Terroristen sind.
Wir wissen es aber nicht, also gilt für mich erstmal: Das waren zum
Zeitpunkt ihrer Exekution alles friedliche Zivilisten.
Ein Haushalt im Minus und eine innere moralische Zerissenheit in Bezug
zum Kriegsimage drücken die USA in die Richtung einer neuartigen
Kriegsmacht. Hocheffizient, sparsamer in Verbrauch von Mann und
Ressourcen und vor allem indirekt. Dies ist besonders wichtig, denn so
spaltet sich die Verantwortung eines tötenden Soldaten noch weiter
auf in eine gemeinschaftliche Verantwortung. Die Terroristen wurden von
den USA getötet und nicht von irgendeinem Soldaten (obwohl es nach
wie vor achievements geben wird zur Motivation)
Dies kommt dem starken Patriotismus der USA zugute, der in seiner
Ausgeprägheit aber auch Teil des Problems darstellt, dass die USA
zu lösen versuchen (oder auch nicht, denn es hält das BIP auf
einem guten Level). Das ständige wir-gegen-die-Terroristen, die
Notwendigkeit von Feindbildern und die Identität als
gottesfürchtige Gerechtigkeitskrieger ersetzen immer mehr die
große Freiheit, die die USA einst verströmten.
...und verschaffe Terrororganisationen Zulauf
„Die Eskalation des Drohnenkrieges, dem auch viele Frauen und
Kinder zum Opfer gefallen seien, bringe die Zivilbevölkerung in den
Ländern gegen die Vereinigten Staaten auf und verschaffe
Terrororganisationen Zulauf.“
Es ist beabsichtigt Öl auf das Feuer zu gießen, die
Vereinigten Staaten haben nach dem Mysterium 911 immens am Terror
profitiert. Tote Menschen werden als Kollateralschaden billigend in Kauf
genommen. Die USA haben heute Militärstützpunkte in
sämtlichen an Russland und teils an China grenzenden –stan
Ländern. Der „Krieg gegen den Terror“ ist ein Vehikel
um die Herrschaft zu konsolidieren.
Ich hatte in einem anderen Beitrag zu diesem Artikel Albert Schweitzer zitiert: "Habet Achtung vor jedem Leben".
ist, dass das Recht die Welt regiert. Das war und ist falsch. Es siegt
immer der Stärkere. Der
mit den besten Ressourcen. Wenn nicht sofort, dann später. Die USA
haben Deutschland in zwei Weltkriegen beeindruckend geschlagen. Sie
haben ihren Pazifikkrieg primär und den Europakrieg sekundär
geführt und nach Anfangsrückschlägen alles gewonnen. Wie
kann ein Analfabeten-System, wie es der Muslime-Terrorismus
repräsentiert, einen Sieg über das mächtigste Land der
Welt erhoffen ? Religiöse Verblendung kann Macht nie ersetzen. Wir
haben den Zusammenbruch eines komm. Weltsystem gerade erlebt. Es wollte
den Reagen-
Rüstungswettlauf gewinnen und hat sich verschlissen. Welcher
Nachweise bedarf es noch?
Amerikanischer Wahlkampf in einer deutschen Zeitung
Kein Amerikanischer Präsident hätte anders gehandelt. Seit dem
9.11.2001 ist Amerika wie ein Verwundeter Löwe der nach dem sehr
viel kleineren Angreifer schnappt und ihn mit Bin Laden auch ewischt hat.
.
Das die mehrheitlich friedensliebenden Demokraten jetzt einen
Präsidenten haben der doch nicht anders kann als einen Krieg
weiterzuführen den er nicht begonnen hat, ist ein gefundenes
Fressen für den angezählten Herausforderer. Der hat sich als
Wirtschaftsfachmann Positioniert und bei genauem hinsehen kommt da nicht
viel rüber.
.
Jetzt wo auch noch erfreulicherweise die Arbeitslosigkeit in den USA
zurückgeht braucht sein Herausforderer schon harte Argumente um die
friedensliebenden Demokraten von der Urne fernzuhalten.
Eigenartig ist nur, daß erst 2 Jahre nach dem Mord an Bünyamin E. ermittelt wird
Allerdings haben die Zeitungen damals diesen Mord auch eher totgeschwiegen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.08.2012 23:17 UhrMord?
Der Herr hat sich in ein Trainingscamp begeben, um Morden zu lernen.
Sicher nur zum Zeitvertreib oder aus sportlichen Motiven.
Dabei ist er von einer amerikanischen Drohne erwischt worden, die genau
dieses Camp voller Mörder und Möchtegern-Mörder zum Ziel hatte.
Eine erfolgreiche Aktion, soweit bekannt ohne Nebenschäden.
Man sollte den Amis danken, statt sie zu beschimpfen.
...und er führt auf übliche amerikanische Weise Krieg. Aus der
Luft. Sogenannte Kollateralschäden werden zwar neuerdings
vermieden. Letztlich hat sich aber seit dem Zweiten Weltkrieg wenig
geändert. Die USA versucht Krieg so zu führen, dass ihre
eigenen Verluste an Soldaten gering sind und die Verluste ihrer Feinde
hoch. Feinde sind auch Frauen und Kinder in den Augen der amerikanischen
Führung, wenn sie z.B. gegnerische Kämpfe beherbergen. Die
Amerikaner sollten sich einmal vorstellen, wie es wäre, wenn z.B.
Saudi-Arabien amerikanische Terroristen mit Drohen in US-Subrbs
wegbomben würde. Erst dann würde ein den USA ein Nachdenken
einsetzen. Und der Ruf nach Vergeltung...
Ansonsten ist Krieg oft asymmetrisch. Die Japaner bombardierten
US-Kriegsschiffe und Militärbasen, die Amerikaner äscherten
ganze japanische Städte mit Napalm und Kernwaffen ein, ohne das sie
irgendeinen militärischen Wert besessen hätten. Doch, den
hatten sie vielleicht, Frauen gebären auch Söhne...
Was tun?
Die USA nutzen ihre technologische Überlegenheit, um
militärische Ziele ohne eigene Verluste zu erreichen. Das ist nicht
nett, aber wirksam. Und "gut gemachter" Krieg war nie fair.
Das Problem des Unilateralsimus und er Verallgemeinerbarkeit stellt sich tatsächlich.
Daher sollte mit diesen Mitteln bedacht und zurückhaltend
umgegangen werden.
Aber solange der pakistanische Geheimdienst die islamistischen
Terroristen deckt, hat er kein Recht, sich zu beschweren.
Die Ära der moralisch korrekten nach Gesetzen handelnden und
tatsächlich demokratisch denkenden Menschen geht zu Ende. Das ist
sehr traurig, aber anscheinend wird es von den wie immer unmündigen
Opfern (alias Bürgern) nicht nur einfach hingenommen sondern auch
noch unterstützt. Der islamistische Terrorismus hat bereits
gewonnen. Weder sind die Christen ausgelöscht noch irgendein
"heiliger Krieg" gewonnen, aber die Demokratie wurde besiegt.
Die Menschen haben allein durch die medialen Ausmaße des
Terrorismus den Glauben an Recht und Ordnung und an die Demokratie
verloren. Plötzlich sind Morde und Kriege gerechtfertigt und das
Absetzen einer demokratisch gewählten Regierung durch eine
elitäre gern gesehen (Griechenland). Selbst hier in Deutschland
werden schon Menschen alleine wegen ihrer Gesinnung (rechtsradikal, oder
gar nur wegen einer Beziehung zu einem Rechtsradikalen) ausgegrenzt und
das Grundgesetz am laufenden Band misachtet.
Genügend Pseudokrisen bringen jedes Utopia zu Fall.
Alternativen?
Sie haben Recht, die Erosion von Demokratie und Bürgerrechten ist
zu bedauern.
Aber es waren gerade die islamistischen Terroristen, die die offene
Gesellschaft und ihre vielen Schwächen vorgeführt haben.
Sprüche wie "das muß man ertragen" kommen von
gutmenschlichen Politikern, die in 3 Tonnen schweren Panzerlimousinen
reisen, bewacht von zahlreichen Bodyguards. Die nie in eine U-Bahn
steigen (London, Madrid) , sondern lieber in den Hubschrauber.
Die Wiederholung dieser Taten ist, oft nur haarscharf, durch
rechtstaatlich oft fragwürdige Überwachungen etc. verhindert
worden. Wer hier nachläßt, tötet Unschuldige.
Der Herr Obama scheint die wirklichkeit zu erkennener, muss die rosarote Brille der Propagandisten
abgelegt haben. Jeder amerikanische Praesident, der sich gegen
Verbrecher Regimen wandte, wurde so, wie der Herr Obama jetzt, von den
linken Propagandamaschbinen durch den Dreck gezogen! Nichts hat dieser
Artikel bewiesen, als dass der Herr Obama Recht hat und der Herr Charter
- den ich mal hoch einschaetzte - sich hat als eine Figur auf das
propagandistische Schachbret der Terroroisten einsetzen lassen, sehr,
sehr zu betauern!!!
Warum lassen sich Christen so missbrauchen?
Ist es nicht AUCH ein Vorgehen ausserordentlicher Grausamkeit
hundertfach zu Selbstmord-Attentaten anzustiften die (über Alles)
tausende von Unbeteiligten
selbst der EIGENEN Seite in den Tod reißen?
Hat man sich einer skrupellosen Guerilla widerstandslos zu ergeben?
Wo ist der Kanon, der DAS gebietet?
Wird mit solcherart „moralisierenden“ Kritik an den
Drohnen-Angriffen nicht Ursache und Wirkung GROB versucht ins Gegenteil
zu verkehren?
Gäbe es Drohnen-Angriffe, wenn aus den entsprechenden Lagern KEINE
Gefahr für unbeteiligte Menschen in aller Herren Länder
ausginge?
Darf sich etwa ein halbwegs „freiheitliches“ System
ausschließlich mit vom Gegner genehmigten stumpfen Waffen gegen
Terror wehren?
Wird hier nicht ziemlich Moralinsaures als Waffe benutzt um dem Gegner
der sich „unverschämterweise“ mit einer Waffe wehrt
gegen die man so wehrlos ist wie wir der mit Selbstmord-Terror
Angegriffene die Waffe aus der Hand zu schlagen? -
PS:
Nebenbei gefällt mir, dass sich durch Obamas Un
Kritik ist billig
denn sie kostet nix und verpflichtet zu nix. Die Amis wird das kalt
lassen. Mit den Drohnen
ist eine revol. Technologie gefunden worden, die jede Ansammlung von
Partisanen stört, die
nicht mal geschossen haben. Alsbald kommen statt Propeller getriebene
Drohnen solche mit
Düsenantrieb, sie verkürzen die Marschzeit auf 1/4. Hinzu
tritt die geplante Luftbetankung.
Das kann ein Netz von Tötungsmaschinen über den Himmel eines
Landes spannen, dem nichts gewachsen scheint.
Beschämend ist ...
dass sie implizit verlangen,
sich Terroristen widerstandslos zu ergeben.
Dass sie implizit Selbstverleugnung verlangen.
Das Recht auf Selbstverteidigung DENEN zu opfern
die wesentliche Grundlagen unserer Gesellschaft in Bausch und Bogen verdammen.
Demokratie vs Terroristen
Ihnen ist klar, dass sich die USA als Demokratie versteht und die
Menschenrechte achten will, während Terroristen das eben nicht tun?
Sie bezeichnen es als moralinsauer, wenn man verurteilt, dass sich die
USA auf eine Stufe mit den Terroristen stellt. Das ist beschämend.
So wenig überraschend wie der Lebenswandel von Joschka Fischer ist Obamas vorgehen.
Der sich vom steinewerfenden Taxifahrer zum bombardierenden
Außenminister weiterentwickelte. Mit dem Unterschied das
Deutschland gar nicht angegriffen wurde (zb von Ex Jugoslawienstaaten)
Obama war in Chicago als Sozialarbeiter tätig? Man sollte einmal
seine ehemaligen Klienten befragen.
Die USA zeigen Zähne wenn es nötig ist, ich wüßte
keine Alternative. Es sei denn man zieht wenigstens einen Richter hinzu.
Man ist m.E. im Bereich der Notwehr.
PS früher nutzte man B-52 Bomber oder Geheimdienstmitarbeiter
mußte vereisen, ggf gibt es heute sogar weniger
Kolateralschäden. Es kann auch sein das wir mehr erfahren als früher.
in der Verkleidung eines friedliebenden Messias.
Wer sich seine Politik genauer anguckt(er hat quasi alle politischen
Versprechen gebrochen) wird feststellen dass hinter seinen Hope and
Change Reden Versteckt dasselbe Spiel weitergespielt was schon unter GW
Bush lief-nur schlimmer.
(auch das Obamacare-Gesetz wurde der Pharmalobby auf den Leib
geschneidert u eigentlich von selbiger verfasst)
Wer sich mit dem von ihm in aller Heimlichkeit an Sylvester 2011
unterzeichneten NDAA Gesetzen befasst wird feststellen dass Barak den
Weg zur Militärdiktatur weit aufgestossen hat u dass er zB massiv
Drohnen auch innerhalb der USA einsetzen will.
Es gibt aber tatsächlich Unterschiede zu seinem Vorgänger:
Aufgrund seiner ethnischen Herkunft und des Friedensnobelpreises(den er
dafür erhalten hat dass er nicht GW Bush ist)traut sich die durch
political correctness u multikulti romantik verblödete linke nicht
gg ihn zu protestieren.
Immer Bush 2.0
Schon im Berliner Tiergarten und zwar vollkommen offen: das Gute gegen
das Boese, schlimmer gehts nimmer. .
Er hat sich auch nie als Friedensfreund geouted, nur als Anti-Bush, was
das Publikum vielleicht einfach nur missverstanden hat.
Herr Mayer, der amerikanische Praesident macht schon das richtige
Er bombardiert die Woelfe in den Schafspelzen!!!
Die Tierschuezer sollten doch da aufwachen, den zuviele Schafe musten
ihr Leben lassen, dass all diese Woelf Schafspelze bekommen.
wenn der Kampf der USA gegen den Terrorismus ueber alle Massen schlecht gemacht wird, dann erinnere ich mich schleunigst an die vielen zehntausende jubelnde Palistinenser, am 11.9. und alles relativiert sich.
Das Bejubeln Obamas durch Gutmenschen und USA-Hasser war mehr als naiv.
Im Wahlkampf kann gut Friede, Freude und Eierkuchen versprechen. In der
Verantwortung des Amtes sieht es anders aus. Auch der Messias Obama
muß als Präsident militärische Entscheidungen
fällen, zur völligen Überraschung der
Leichtgläubigen, die ihn gewählt oder unterstützt haben.
Der angesprochene Friedensnobelpreis war der Gipfel der Dummheit der
linken Weltverbesserer. Haben die ernthaft geglaubt, mit so einem
Gesinnungspreis könnten sie einen amerikanischen Präsidenten
zum Terroristenstreichler machen?
Obama erlag der Kraft
des Faktischen. Die US-Gegner haben ihren Krieg nicht beendet. Obama
hatte es ihnen auf seiner Vortragsreise in Nahost (Al-Azhar-Uni Kairo)
öffentlich angeboten. Welche Formen ein
permanenter Luftangriff auf jedes Land haben kann, haben mir meine
Eltern genau berichtet.
Im April 1945 haben sie auch jeden Handwagen auf kleinen Straßen
aus der Luft gejagt. Soll
mir niemand sagen, Muslime hätten bessere Nerven als die dt.
Kriegsgeneration.
An Jeden, der versucht Barack Obamas Handlung zu legitimieren:
Worin besteht inhaltlich für Sie der Unterschied zwischen der
Liquidierung amerikanischer Staatsbürger durch Drohnen, befohlen
von Barack Obama, und der persönlichen Ermordung amerikanischer
Staatsbürger durch Barach Obama?
Ist ein Mann kein Mörder wenn er nicht selbst schießt sondern
eine Maschine befehligt?
Alternativen?
Sollen islamistische Terroristen und Massenmörder unter Naturschutz stehen?
Soll sie eine deutsche Staatsanwaltschaft vorladen?
Nicht-Handeln gefährdet hier genauso Menschenleben wie falsches
Handeln.
Wer sich in Waziristan o.ä. in einem Trainingscamp befindet, bringt
klar zum Ausdruck, was sein Ziel ist.
Die Probleme sind hier nicht moralischer, sondern technischer Natur:
z.B: Wie unterscheidet man eine friedliche LKW-Kolonne zweifelsfrei von
einer islamistischer Terroristen?
Das setzt langfristige, gründliche Beobachtung und eine saubere
Analyse aller Daten voraus.
Die Verantwortlichen sind hier nicht zu beneiden. Wer will 10 harmlose
Zivilpersonen auf dem Gewissen haben?
Souveraene fuehren Krieg
Wo der Krieg anfaengt und wo er aufhoert und wie und warum er wo auch
immer gefuehrt wird, who knows and it is a matter of debate.
Anything goes..
Präsident Obama hat nicht die Lizenz zum Töten, sondern er
muss entscheiden, wie das Leben zu schützen ist. Er kann für
die Seelen beten oder aber; er kann etwas für die Menschen tun. Die
Feinde der Freiheit gehören nicht unter diese Menschen. Sie werden
verfolgt, ausgegrenzt, vernichtet oder umgeschult, unterstützt und
eingegliedert. Wir sehnen uns nach der Freiheit.
Die Glaubensdiktatur gehört zur Geschichte. Bitte unterstellen Sie
nicht Präsident Obama Dinge, die er nicht hat. Crigs
Das die USA mit diesen Mitteln versuchen den Terrorismus zu schwächen - das erscheint noch einigermaßen logisch. Bemitleidenswert sind die Kollateralschäden. Das rechtliche Problem (auf meist pakistanisches Hoheitsgebiet) sehe ich persönlich als nicht so problematisch an. Denn diese widerlichen Verwicklungen des pakistanischen Geheimdienstes und des Militärs sind nun einmal eine große Gefahr. Andererseits habe ich es nie verstanden, dass Obama überhaupt den Friedensnobelpreis bekommen hat. Da war das Stockholmer Komitee in meinen Augen einfach von Sinnen. Jeder Mensch, der unter der Gefahr seines Lebens versucht (und davon gäbe es weit mehr als genug) Konflikte, wo auch immer auf der Welt, zu beenden oder auch nur menschlicher zu machen - verdiente den Preis...aber nicht jemand, der erst zu beweisen hat, dass er es wert ist! Man sollte ihm den Preis wieder aberkennen!!!!
Richtig ist wohl auch, dass der Drohnen-Krieg im Vergleich zu anderen
Einsätzen eben nicht unglaublich viele zivile OPfer kostet.
Vergleich etwa das Tanklaster-Bombing verursacht durch dt. Truppen.
Richtig ist aber auch, dass es absurd ist, Bush zu kritisieren, weil er
Verdächtige ohan Verfahren inhaftiert hat, und Obama zu bejubeln,
weil er sie einfach hat töten lässt.
Nicht zu vergessen, dieses Verfahren ist nicht fehlerfrei: Eine mehr
oder minder große Quote vollkommen Unschuldiger wird dabei aus
Versehen für einen Terroristen gehalten. Dass war bei Bush auch
schon so.
Letzten Endes: bleiben die USA Sieger wird das Recht entsprechend zu
recht gebogen. Sinkt der Stern des Westens aber weiter, werden alle
Beteiligten in 30 Jahren als Mörder gelten. Den westlichen Hiwis im
Land steht das wohl in einigen Jahren bevor.
Matthias Rüb Jahrgang 1962, politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
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