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Mehrere Explosionen : Mindestens 31 Tote bei Anschlägen in Nigeria

  • Aktualisiert am

Anschlag in Nigeria: Ein Verletzter wird ins Krankenhaus von Maiduguri getragen. Bild: AFP

Seit Beginn des Aufstands von Boko Haram 2009 sind mehr als 30.000 Menschen in Nigeria ums Leben gekommen, Millionen wurden vertrieben. Nun gab es wieder einen Anschlag.

          Bei Anschlägen am Ende des Fastenmonats Ramadan sind im Nordosten Nigerias zahlreiche Menschen getötet worden. Mindestens 31 Personen seien bei Explosionen in der Nähe der Großstadt Maiduguri im Bundesstaat Borno des westafrikanischen Landes ums Leben gekommen, sagten zwei Anwohner am Sonntag. Die örtliche Polizei sprach zunächst von 20 Toten. Mindestens 40 weitere Personen wurden demnach verletzt. Wer hinter der Bluttat steht, war zunächst unklar. Anfang Mai waren bei einem Anschlag im Nordosten Nigerias mindestens 20 Menschen getötet worden. Ein Selbstmordattentäter zündete damals einen Sprengsatz direkt an einer Moschee in der Stadt Mubi.

          Im Norden des bevölkerungsreichsten Landes auf dem Kontinent ist die radikalislamische Miliz Boko Haram aktiv. Seit Beginn des Aufstands der Islamistengruppe 2009 sind mehr als 30.000 Menschen ums Leben gekommen, zwei Millionen wurden vertrieben. Nigerias Armee und Regierung haben den Aufstand wiederholt für niedergeschlagen erklärt. Dennoch verüben die Islamisten immer wieder Anschläge, unter anderem auf Märkte und Moscheen. Weltweit für Aufsehen sorgte die Miliz mit den Entführungen Hunderter Mädchen.

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