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Niederlande Angst vor einem Film, den noch niemand kennt

 ·  Der ausländerfeindliche Abgeordnete Wilders plant ein Video über den Koran. Die niederländische Regierung befürchtet deshalb Unruhen im In- und Ausland. Diplomaten und Bürgermeister sollen nun schon vor der Veröffentlichung die Wogen glätten.

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lothar schiel
lothar schiel (www-faz) - 21.01.2008 15:41 Uhr

"religion des friedens"

Wieso haben alle sofort die Hosen voll, wenn jemand kritische Fragen zum Islam stellen will?
Haben wir Angst vor der Wahrheit? Haben wir Angst vor dem mordenden Mob der "Rechtgeleiteten"? Diese "Beleidigten" enttarnen die Lüge "Islam = Frieden" jedes Mal auf höchst brutale Weise neu.
Der Islam muss freigegeben werden zur Diskussion. Der Koran, die Ahadit und die Sira - Mohammeds Biographie - gehören auf den Sezier-Tisch. Die "ewig Beleidigten" haben es so gewollt, als sie uns durch und durch laizistischen Europäern ihren Religionskram, ihr religiöses Gespinne und die Diskussion darüber aufgezwungen haben.
Eigentlich wollten wir gar nicht. Eigentlich wollten wir nur in Ruhe gelassen werden und von diesem Zeug nichts wissen. Aber jetzt ist die Diskussion eröffnet. Es kann sein, dass, wenn die Diskussion vorüber ist, von dieser "Religion" nicht mehr viel übrig ist. Sie wollten es so. Und wahrscheinlich geht es den Betroffenen dann auch besser. Wahrscheinlich sind sie dann der Zivilisation ein paar Schritte näher gekommen.

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Markus Teuber

Allzu leicht !

Es ist allerdings allzu leicht,fast ein Kinderspiel,Muslime gegen was auch immer aufzubringen!

So hat der höchst interessante,nachdenkliche und die Seele berührende Film "Drachenjäger" ,der die Geschichte zweier afghanischer Jungen (bis hin zu deren Leben als Erwachsene) erzählt,in Afghanistan schon längst den Ruf errungen,widerwärtig,anti-afghanisch und aufgrund einer (für die Filmgeschichte allerdings bedeutende) Vergewaltigungsszene anti-islamisch zu sein und das Hauptziel zu haben ,die nicht unproplematische Geschichte der Paschtunen und der Minderheit der Hazaara zur Aufwiegelung dieser Gruppen gegeneinander zu nutzen.

Wer das zugrundeliegende Buch und den Film kennt,weiß,daß dies vollkommen absurd ist.
Dennoch wird er in Afghanistan kaum jemanden finden,der die wahre Botschaft dieses Buches/Films (nämlich Freundschaft,Vertrauen,Mut,Toleranz,Liebe und Sehnsucht) verstanden hat.

Und genauso wird JEDE (auch noch so tolerant-kritische) Auseinandersetzung mit dem Koran und dem Islam von den Moslems nicht verstanden und nur verteufelt werden.
Das haben schon Shalman Rhusdie zu spüren bekommen und Theo van Gogh,dessen alleinige ,aber höchst berechtigte Filmbotschaft die Unterdrückung der Frau im Islam war!

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Joop Oldenbroek
Joop Oldenbroeik (oldi48) - 21.01.2008 14:56 Uhr

Wilders ist nicht ausländerfeindlich

Wilders, mit einer Ungarin verheiratet, kann man bestimmt nicht als ausländerfeindlich bezeichnen. Er unterhält zahlreiche freundschaftliche Kontakte im nahen Osten. Wilders verlangt eine wesentlich striktere Immigrationspolitik. Geert Wilders streitet provozierend und polarisierend gegen eine verfehlte Immigrations- und Integrationspolitik in den Niederlanden. Man kann streiten über die Art wie er meint sich Gehör schaffen zu müssen. Man kann sich auch fragen, ob er die Islamisierung meint oder nicht besser die Arabisierung der Islam, die in der Tat die Entwickelung eines modernen und liberalen Islams versucht zu verhindern. Wie in Deutschland kennen auch die Niederlande grosse Probleme mit kriminellen jugendlichen mit Immigrationshintergrund. Wie in Deutschland stellen Jugendliche aus Marokko und der Türkei prozentual den grössten Teil, aber auch Jugendliche aus den niederländischen Antillen fallen hier überdurchschnittlich auf. Übrigens, die erwähnte ehemalige liberale Ministerin Verdonk, die mit deutlich mehr Vorzugsstimmen ins Parlament als der Parteiführer, musste aufgrund persönlicher Differenzen mit der Fraktion, ihre Partei verlassen und keineswegs aus inhaltlichen (fremden-) politischen Gründen.

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franz Ujvar
franz Ujvar (ujvar) - 21.01.2008 14:50 Uhr

K O R A N

Nahmhafte internationale, auch deutsche Verfassungsjuristen, sehen im Koran eine Schrift, die klar gegen die
Menschenrechte u. die nationalen, modernen Grundgesetze verstösst. Jemand der dies aufzeigt, ist ein besorgter Demokrat - kein Feind von Ausländern.

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Thomas Baader
Thomas Baader (TBaader) - 21.01.2008 14:28 Uhr

Wo ist die eigene Verantwortung?

"Wenn er den Koran beleidige, 'dann heißt das einfach, dass er zu Krieg und Blutvergießen anstachelt. Da ist er dann für verantwortlich.' "

Wie bitte? Soll das bedeuten, dass ich nicht mehr für meine eigenen Taten verantwortlich bin, sobald man mich (oder meine Religion) beleidigt?

Hier irrt der Mann: Für Blutvergießen ist immer noch derjenige in erster Linie verantwortlich, der es anrichtet. Den Provokateur trifft allenfalls eine Teilschuld.

Man kann die Verantwortung für das eigene Verhalten nicht auf andere schieben - egal, wie heftig man beleidigt wurde.

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norbert doerre
norbert doerre (ndoerre) - 21.01.2008 14:16 Uhr

Eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben der Politik

Der Koran und sein Ausführungsorgan, die Scharia, entsprechen nicht dem deutschen Grundgesetz. In der Annahme, daß eine Übereinstimmung mit der holländischen Verfassung ebenfalls nicht gegeben ist, halte ich das Vorgehen Herrn Wilders für mutig und entschlossen.
Nicht nur der Islamist wird sich "beleidigt" fühlen, sondern auch die linken Genossen, die auf dessen klammheimlicher Duldung eine perfide eigene Macht zu erschließen versuchen, indem sie unsre über viele Jahrhunderte gewachse Kultur zerstören und aus der Zerstörung heraus eine neue Ideologie des sozialistischen Zorns aufbauen wollen. Wer sich im Detail darüber informieren möchte, wie es dann zugehen wird, der möge seinen nächsten Jahresurlaub in den Brennpunkten Palästinas verbringen oder sich zumindest den täglichen Informationsblock über den Umgang miteinander in den Medien aufmerksam anschauen.
Als Europäer, und schon garnicht als Deutsche können wir es uns leisten, den keimenden Frieden des noch schweigsamen Vertrauens, den wir zusammen mit der jüdischen Bevölkerung bei uns in der Zwischenzeit wieder halbwegs einrichten konnten, durch den ohne Not von linker Politik importierten agressiven Islam zu gefährden.
Dies ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben der Politik.

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Jahrgang 1975, Redakteur in der Politik.

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