23.12.2012 · Die neue Verfassung, dem die Ägypter nun ihre Mehrheit gegeben haben, hat Mängel, ist aber trotzdem ein Fortschritt. Nach einem chaotischen Entstehungsprozess garantiert sie dem Land nun Grundrechte wie Versammlungs- und Pressefreiheit.
Von Rainer HermannRichtlinien für Lesermeinungen
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dies sollten unsere Gutmenschen und Westerwelles akzeptieren.
Demgemäß stellen wir jegl. Entwicklungsgelder komplett ein
und lassen sie ersteinmal gegen die Wand laufen.
Sie wählen den Islamismus-sie wollen die Armut und ein tiefstes Mittelalter.
PS: Wer in diesem Land derzeit noch Urlaub macht ist wahrlich nicht mehr
zu helfen.
Sie wollen Demokratie
Der Präsident wurde im Rahmen eines demokratischen Wahlprozesses
gewählt un das ist nicht zu bestreiten. Noch nie hat die
Meinungsfreiheit in Ägypten so einen Boom erlebt, wie jetzt (siehe
den ausgeprägten zivilen und medialen Oppositionismus).
Islamismus, Armut? Die Verfassung beruht auf menschenrechtskonformen
Gesetzen und Mustern (lesen, wenn keine Ahnung besteht), die nur
insofern einen Bezug zur Religion haben, als alle monotheistischen
Weltreligionen akzeptiert werden und die Shariah als witchtige
Rechtsquelle angesehen wird.
Ich finde es teilweise lustig, welche Aussagen manche Menschen machen.
Ein Verbot der Nutzung des Suezkanals für ausländische Zwecke
würde eine verheerende Menge an wirtschaftlichen Kosten und Schaden
für Europäer anrichten. Zudem kann ein Boykott der
Ägypter gegenüber europäischer/amerikanischer Ware zum
Verlust eines wichtigen Absatzmarktes für die Westler führen.
Also aufpassen bei Aussagen wie "kein Urlaub in Ä machen".
Die neue Verfassung ist das Mittelalter pur
Was verkaufen Sie eigentlich den Leuten für Märchen aus 1001
Nacht.In der neuen Verfassung gelten die Frauen als Menschen der zweiten
Klasse - "sie ergänzen den Mann". Das Gesetz ist die
Schariah - das Unrechtssystem aus dem Mittelalter. Halten Sie die
FAZ-Leser für so naiv?
Das Gestz bestimmen ab nun an die islamischen Gelehrten.
religionsfreiheit
es scheint mir doch eine sehr untolerante vereinfachung den islam als
grund für die armut in ägypten zu nennen....zudem wäre es
doch gegen das deutsche verständnis der Religionsfreiheit, eben
wegen einer religion einem land die hilfe zu verwehren
lass diese arogant
die neu Verfassung ist besser als deutsche Verfassung was die grund recht betrefft ; deutsche Verfassung bis heute anerkent der religion ein 5 Million Muslim ; Ägyptische Verfassung anerkennt alle rechte der kristen und juden obwohl die Juden sind Winger als 1000 Person; aber dein rat das keiner dieses land besuchen ich empfehle auch die Bevölkerung dort das die auch verbieten eure handeln durch swiis kanal zu verbieten
Klartext: Mindere Frauenrechte per Verfassung.
Unter anderem...
stimmt nicht
die frauen haben mehr rechte als im alte Verfassung und ich finde mehr angepaas für frauen als die deutsche ; deutsche Verfassung garantiert die gleichheit aber das benachteiligt die frauen ;weil frauen brauchen mehr als gleichheit
Mehr Grundrechte und mehr Religion? - Ein Widerspruch!
In arabischen Ländern ist der Islam Glauben und Lebensstil
zugleich. Das heißt zum Beispiel, dass es für Frauen
völlig normal ist Kopftücher zu tragen und dass der Ehemann
zuhause das Sagen hat. Wenn jetzt aber die Grundrechte der Frau
gestärkt werden würden, z.B ein Recht auf Arbeit ohne
Zustimmung des Ehemannes bzw. der Eltern, dann würde das dem Islam
in vielen Belangen widersprechen.
Für viele Geistliche(alles Männer)wäre es gar ein Skandal.
Also glaube ich nicht, dass bei mehr Religion in der Verfassung
Grundrechte gestärkt werden.
Ein ähnliches Problem besteht auch in Deutschland, wenngleich nicht
ganz so extrem. Werden wir doch von einer Partei regiert, die ganz
groß das C im Namen habt und die Säkularisation immer wieder
untergräbt. Religionsunterricht verpflichten, keine Gleichstellung
von Homosexuellen und Frauen, Kirchensteuer, christl. Feiertage,
Kirchlicher Grundbesitz(Wohngrundstücke). Und dann regen wir uns
auf über Islamisten in der Regierung arabischer Länder.
"Mehr Religion"? Was das genau sein soll, ist wahrscheinlich den Ägyptern selbst nicht bewusst. Religion kann nicht nach quantitativen Maßstäben beurteilt werden: Solange die Qualität nicht stimmt, kann meiner Meinung nach auch nicht von "mehr Religion" gesprochen werden. Ich selbst bin Muslima und verfolge die Entwicklung in den arabischen Ländern skeptisch, denn auch wenn es Fortschritte gibt, lehnt die Mehrheit eine umfassende Reform ab. Im Koran heißt es dazu: „Er (Allah) sendet (Seinen) Zorn über jene, die ihre Vernunft nicht gebrauchen mögen.“ (10:101)
Ein Land mit wachsender Bevölkerung, die es nicht alleine ernähren kann. Kein Erdöl, keine Industrie, keine Bildung, keine Jobs, keine Perspektive. Es wäre das Wunder vom Nil, wenn sich da eine friedliche, prosperierende Demokratie entwickeln würde.
Die sogenannte arabische Revolution...
über die der Westen - die christlichen Länder - so gejubelt
haben, war in Wirklichkeit ein "Heiliger Krieg".
Und wir haben schon Brückenköpfe dieses Krieges in Europa. Mir
wird für die Zukunft unserer Kinder Angst und Bang. Wenn wir nicht
anfangen uns zu wehren, gehen auch in Europa die Lichter der Demokratie
aus. Wenn wir uns unser politisches Personal angucke, glaube ich nicht,
daß wir uns wehren werden.
Und die Änderungsmöglichkeiten für die Zukunft?
Ich würde gern wissen, wie Verfassungsänderungen in der Verfassung geregelt sind. Wer kann etwas dazu sagen?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 11:47 Uhrya , Moeglich
einfuenftel schlagen Aenderung vor , aber zweidrittel muessen dafuer zustimmen
Grundrechte sind nur ein Stück Papier,
solange es keine unabhängige Justiz und Polizei gibt. Im Sozialismus gab es auf dem Papier auch geradezu unendliche Rechte.
nach seinem Münchener Ausflug beruhigt, daß alles gut würde...
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 13:21 Uhr@ Ulrich Dust „...nach seinem Münchener Ausflug beruhigt,...“
Weitverbreiteter Irrtum, das Abkommen gehörte zum Kalkül der
brit. Regierung.
Georges Bonnet, der ehemalige französische Außenminister,
bestätigte im Jahre 1961 in einem Leserbrief an die „New York
Times“, daß England und Frankreich 1938 das Münchener
Abkommen mit der deutschen Regierung nur abgeschlossen hätten, um
für die Aufrüstung gegen das Reich und den Abschluß
antideutscher internationaler Verträge Zeit zu gewinnen.
Quelle: Informationen aus Politik und Wirtschaft, Düsseldorf 8.12.1961
Die neu gewonne Freiheit. Man darf gespannt sein, ..
.. was die Ägypter damit langfristig anfangen werden.
Eine gewisse Skepsis, gespeist aus den Erfahrungen bisheriger
Ereignisse, dürfte gerecht sein.