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Neue ägyptische Verfassung Mehr Grundrechte und mehr Religion

 ·  Die neue Verfassung, dem die Ägypter nun ihre Mehrheit gegeben haben, hat Mängel, ist aber trotzdem ein Fortschritt. Nach einem chaotischen Entstehungsprozess garantiert sie dem Land nun Grundrechte wie Versammlungs- und Pressefreiheit.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (16)

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Horst Johnson

Sie wollen den Islamismus

dies sollten unsere Gutmenschen und Westerwelles akzeptieren. Demgemäß stellen wir jegl. Entwicklungsgelder komplett ein und lassen sie ersteinmal gegen die Wand laufen.
Sie wählen den Islamismus-sie wollen die Armut und ein tiefstes Mittelalter.
PS: Wer in diesem Land derzeit noch Urlaub macht ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 21:15 Uhr
Nadja M
Nadja M (NadM) - 26.12.2012 21:15 Uhr

Sie wollen Demokratie

Der Präsident wurde im Rahmen eines demokratischen Wahlprozesses gewählt un das ist nicht zu bestreiten. Noch nie hat die Meinungsfreiheit in Ägypten so einen Boom erlebt, wie jetzt (siehe den ausgeprägten zivilen und medialen Oppositionismus).

Islamismus, Armut? Die Verfassung beruht auf menschenrechtskonformen Gesetzen und Mustern (lesen, wenn keine Ahnung besteht), die nur insofern einen Bezug zur Religion haben, als alle monotheistischen Weltreligionen akzeptiert werden und die Shariah als witchtige Rechtsquelle angesehen wird.

Ich finde es teilweise lustig, welche Aussagen manche Menschen machen. Ein Verbot der Nutzung des Suezkanals für ausländische Zwecke würde eine verheerende Menge an wirtschaftlichen Kosten und Schaden für Europäer anrichten. Zudem kann ein Boykott der Ägypter gegenüber europäischer/amerikanischer Ware zum Verlust eines wichtigen Absatzmarktes für die Westler führen. Also aufpassen bei Aussagen wie "kein Urlaub in Ä machen".

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Martin Schmitt

Die neue Verfassung ist das Mittelalter pur

Was verkaufen Sie eigentlich den Leuten für Märchen aus 1001 Nacht.In der neuen Verfassung gelten die Frauen als Menschen der zweiten Klasse - "sie ergänzen den Mann". Das Gesetz ist die Schariah - das Unrechtssystem aus dem Mittelalter. Halten Sie die FAZ-Leser für so naiv?
Das Gestz bestimmen ab nun an die islamischen Gelehrten.

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MAry Fischer

religionsfreiheit

es scheint mir doch eine sehr untolerante vereinfachung den islam als grund für die armut in ägypten zu nennen....zudem wäre es doch gegen das deutsche verständnis der Religionsfreiheit, eben wegen einer religion einem land die hilfe zu verwehren

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nahel ghanen
nahel ghanen (ghanen) - 24.12.2012 14:41 Uhr

lass diese arogant

die neu Verfassung ist besser als deutsche Verfassung was die grund recht betrefft ; deutsche Verfassung bis heute anerkent der religion ein 5 Million Muslim ; Ägyptische Verfassung anerkennt alle rechte der kristen und juden obwohl die Juden sind Winger als 1000 Person; aber dein rat das keiner dieses land besuchen ich empfehle auch die Bevölkerung dort das die auch verbieten eure handeln durch swiis kanal zu verbieten

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Gerhard Katz

Mehr Religion?

Klartext: Mindere Frauenrechte per Verfassung.
Unter anderem...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 14:52 Uhr
nahel ghanen
nahel ghanen (ghanen) - 24.12.2012 14:52 Uhr

stimmt nicht

die frauen haben mehr rechte als im alte Verfassung und ich finde mehr angepaas für frauen als die deutsche ; deutsche Verfassung garantiert die gleichheit aber das benachteiligt die frauen ;weil frauen brauchen mehr als gleichheit

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Thomas Brecht

Mehr Grundrechte und mehr Religion? - Ein Widerspruch!

In arabischen Ländern ist der Islam Glauben und Lebensstil zugleich. Das heißt zum Beispiel, dass es für Frauen völlig normal ist Kopftücher zu tragen und dass der Ehemann zuhause das Sagen hat. Wenn jetzt aber die Grundrechte der Frau gestärkt werden würden, z.B ein Recht auf Arbeit ohne Zustimmung des Ehemannes bzw. der Eltern, dann würde das dem Islam in vielen Belangen widersprechen.
Für viele Geistliche(alles Männer)wäre es gar ein Skandal.

Also glaube ich nicht, dass bei mehr Religion in der Verfassung Grundrechte gestärkt werden.

Ein ähnliches Problem besteht auch in Deutschland, wenngleich nicht ganz so extrem. Werden wir doch von einer Partei regiert, die ganz groß das C im Namen habt und die Säkularisation immer wieder untergräbt. Religionsunterricht verpflichten, keine Gleichstellung von Homosexuellen und Frauen, Kirchensteuer, christl. Feiertage, Kirchlicher Grundbesitz(Wohngrundstücke). Und dann regen wir uns auf über Islamisten in der Regierung arabischer Länder.

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Alia Hübsch
Alia Hübsch (aiya) - 23.12.2012 22:05 Uhr

Mehr Religion?

"Mehr Religion"? Was das genau sein soll, ist wahrscheinlich den Ägyptern selbst nicht bewusst. Religion kann nicht nach quantitativen Maßstäben beurteilt werden: Solange die Qualität nicht stimmt, kann meiner Meinung nach auch nicht von "mehr Religion" gesprochen werden. Ich selbst bin Muslima und verfolge die Entwicklung in den arabischen Ländern skeptisch, denn auch wenn es Fortschritte gibt, lehnt die Mehrheit eine umfassende Reform ab. Im Koran heißt es dazu: „Er (Allah) sendet (Seinen) Zorn über jene, die ihre Vernunft nicht gebrauchen mögen.“ (10:101)

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Closed via SSO

Die sogenannte arabische Revolution...

über die der Westen - die christlichen Länder - so gejubelt haben, war in Wirklichkeit ein "Heiliger Krieg".
Und wir haben schon Brückenköpfe dieses Krieges in Europa. Mir wird für die Zukunft unserer Kinder Angst und Bang. Wenn wir nicht anfangen uns zu wehren, gehen auch in Europa die Lichter der Demokratie aus. Wenn wir uns unser politisches Personal angucke, glaube ich nicht, daß wir uns wehren werden.

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CHRISTIANE SABINSEN
CHRISTIANE SABINSEN (DRUI) - 23.12.2012 20:46 Uhr

Und die Änderungsmöglichkeiten für die Zukunft?

Ich würde gern wissen, wie Verfassungsänderungen in der Verfassung geregelt sind. Wer kann etwas dazu sagen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 11:47 Uhr
houssam dawood
houssam dawood (nopian) - 24.12.2012 11:47 Uhr

ya , Moeglich

einfuenftel schlagen Aenderung vor , aber zweidrittel muessen dafuer zustimmen

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 23.12.2012 20:30 Uhr

Grundrechte sind nur ein Stück Papier,

solange es keine unabhängige Justiz und Polizei gibt. Im Sozialismus gab es auf dem Papier auch geradezu unendliche Rechte.

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Ulrich Dust

Chamberlain war 1938

nach seinem Münchener Ausflug beruhigt, daß alles gut würde...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 13:21 Uhr
Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 24.12.2012 13:21 Uhr

@ Ulrich Dust „...nach seinem Münchener Ausflug beruhigt,...“

Weitverbreiteter Irrtum, das Abkommen gehörte zum Kalkül der brit. Regierung.
Georges Bonnet, der ehemalige französische Außenminister, bestätigte im Jahre 1961 in einem Leserbrief an die „New York Times“, daß England und Frankreich 1938 das Münchener Abkommen mit der deutschen Regierung nur abgeschlossen hätten, um für die Aufrüstung gegen das Reich und den Abschluß antideutscher internationaler Verträge Zeit zu gewinnen.
Quelle: Informationen aus Politik und Wirtschaft, Düsseldorf 8.12.1961

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Klaus Letis

Die neu gewonne Freiheit. Man darf gespannt sein, ..

.. was die Ägypter damit langfristig anfangen werden.
Eine gewisse Skepsis, gespeist aus den Erfahrungen bisheriger Ereignisse, dürfte gerecht sein.

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Jahrgang 1956, Redakteur in der Politik.

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