http://www.faz.net/-gpf-8oapj

Konfrontationskurs gegen Iran : Netanjahu will mit Trump  Atomabkommen kippen

  • Aktualisiert am

Warnung vor der Atombombe aus Teheran: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist ein entschiedener Gegner des Atomabkommens mit dem Iran. Bild: AP

Für Benjamin Netanjahu ist der Nachfolger Obamas ein Glücksfall. Der israelische Ministerpräsident will mit dem künftigen amerikanischen Präsidenten Trump die Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran erreichen.

          Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will mit dem künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump über ein Ende des Atomabkommens mit Iran diskutieren. „Es gibt verschiedene Wege, es zu annullieren“, sagte Netanjahu in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des amerikanischen Senders CBS. Was genau er Trump vorschlagen wolle, ließ er offen.

          Der designierte Präsident hatte das Abkommen, das im Juli 2015 nach langen Verhandlungen mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland geschlossen wurde, im Wahlkampf als „katastrophal“ bezeichnet.

          Der gegenwärtigen amerikanischen Regierung von Präsident Barack Obama warf er vor, Iran zu viele Zugeständnisse gemacht zu haben. Auch der designierte Verteidigungsminister James Mattis und der von Trump für das Amt des CIA-Chefs vorgesehene Mike Pompeo sind scharfe Kritiker des Abkommens.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Briefkasten für Autofahrer des Finanzamts V in Frankfurt

          Rechnungshof klagt an : Finanzämter verschenken hunderte Millionen

          Zu kompliziert fürs Finanzamt: Steuerprüfer wissen oft selbst nicht, wie viel Geld sie von Steuersündern eintreiben müssen. Das beklagt der Bundesrechnungshof. Es geht um hohe Summen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.