http://www.faz.net/-gq5-7wzo3

Welternährungsprogramm : UN setzen Nahrungsmittelhilfe für syrische Flüchtlinge aus

  • Aktualisiert am

Kein Geld für Lebensmittelhilfe: Syrische Flüchtlingsfamilie 2013 im Libanon Bild: AP

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat die Lebensmittelhilfe für Flüchtlinge aus Syrien gestoppt. Betroffen sind rund 1,7 Millionen Syrer in Ägypten und Jordanien, der Türkei, im Libanon und im Irak.

          Hunderttausende syrische Flüchtlinge erhalten keine Lebensmittelgutscheine mehr, weil den UN das Geld dafür ausgegangen ist. Das gab das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) am Montag bekannt. Betroffen seien insgesamt rund 1,7 Millionen Syrer in Jordanien, der Türkei, im Libanon, in Ägypten sowie im Irak.

          Ohne die Gutscheine, für die in Geschäften Lebensmittel erworben werden konnten, müssten „viele Familien hungern“, warnte das WFP. „Die Aussetzung der WFP-Nahrungsmittelhilfe bedroht die Gesundheit und Sicherheit dieser Flüchtlinge“, sagte WFP-Direktorin Ertharin Cousin laut einer Mitteilung. „Das könnte zu weiteren Spannungen und zu Instabilität in Syriens Nachbarländern führen, die Flüchtlingen aufgenommen haben.“

          Viele Geberländer hätten zugesagte Gelder nicht überwiesen, klagte sie. Allein für Dezember benötge das WFP zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge 64 Millionen Dollar (rund 46,5 Millionen Euro). Sobald wieder Geld fließe, werde man wieder Lebensmittelgutscheine verteilen.

          Topmeldungen

          Bundesinnenminister Horst Seehofer

          Horst Seehofer : „Das werden wir uns nicht gefallen lassen“

          Der CSU-Chef wirft Angela Merkel vor, im Asylstreit „aus einer Mücke einen Elefanten zu machen“. Die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin will er nicht hinnehmen. Die SPD beklagt, die Union schade dem ganzen Land.
          Logo von WhatsApp

          Messenger-Dienste : Barley will WhatsApp zur Öffnung zwingen

          Wer nur WhatsApp nutzt, kann keine Nachrichten an andere Messenger-Dienste schicken. Justizministerin Barley möchte das ändern. Sie fordert von den Apps offene Schnittstellen – und will damit den Wettbewerb beleben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.