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Welternährungsprogramm : UN setzen Nahrungsmittelhilfe für syrische Flüchtlinge aus

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Kein Geld für Lebensmittelhilfe: Syrische Flüchtlingsfamilie 2013 im Libanon Bild: AP

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat die Lebensmittelhilfe für Flüchtlinge aus Syrien gestoppt. Betroffen sind rund 1,7 Millionen Syrer in Ägypten und Jordanien, der Türkei, im Libanon und im Irak.

          Hunderttausende syrische Flüchtlinge erhalten keine Lebensmittelgutscheine mehr, weil den UN das Geld dafür ausgegangen ist. Das gab das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) am Montag bekannt. Betroffen seien insgesamt rund 1,7 Millionen Syrer in Jordanien, der Türkei, im Libanon, in Ägypten sowie im Irak.

          Ohne die Gutscheine, für die in Geschäften Lebensmittel erworben werden konnten, müssten „viele Familien hungern“, warnte das WFP. „Die Aussetzung der WFP-Nahrungsmittelhilfe bedroht die Gesundheit und Sicherheit dieser Flüchtlinge“, sagte WFP-Direktorin Ertharin Cousin laut einer Mitteilung. „Das könnte zu weiteren Spannungen und zu Instabilität in Syriens Nachbarländern führen, die Flüchtlingen aufgenommen haben.“

          Viele Geberländer hätten zugesagte Gelder nicht überwiesen, klagte sie. Allein für Dezember benötge das WFP zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge 64 Millionen Dollar (rund 46,5 Millionen Euro). Sobald wieder Geld fließe, werde man wieder Lebensmittelgutscheine verteilen.

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