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Syrische Analogie Russische Raketen für Assad

 ·  Nach den jüngsten israelischen Luftangriffen plant Moskau nun angeblich, das syrische Regime mit modernen Flugabwehrsystemen auszustatten. Damit würde Assad über ähnlich schlagkräftige Luftabwehreinheiten verfügen, wie sie die Nato in der Türkei stationiert hat.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (63)
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Peer Sylverstatt

Warum nicht

Wer es sich leisten kann. Ganz billig sind die Teile sicher nicht.

Die Russen haben ein natürliches Interesse an Syrien mit Assad, wegen ihrem Hafen.
Aber ob dieser so viel Wert ist, wie das Raketensystem, wage ich zu bezweifeln.
Vor allem haben die Russen dieses Teil bisher aus gutem Grund niemandem verkauft.

Wenn Sie es nun an ein herunter gekommenes System verkaufen, dann weiß man definitiv auf welcher Stufe Russland steht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 18:11 Uhr
Ludgar Mankowski

Verstehe

Mit "heruntergekommenes System" meinen Sie wahrscheinlich Saudi Ararbien oder Katar.
Mit "Russland" garantiert "Deutschland". Dann macht Ihre Aussage auch einen Sinn.

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Stefan Wahowski

Raketen für Assad

Russische Raketen für einen Diktator - Hat Russland jemals ein demokratisches Land unterstützt (der danach auch demokratisch geblieben ist).

Kennt jemand von so einen Fall ?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 20:15 Uhr
Ludgar Mankowski

Rakten für alle anderen

Das S-300 System ist z.B. in Griechenland, der Slowakei und in Bulgarien im Einsatz. Soweit ich mich erinnern kann, sind diese Länder in der EU. Stärken und Schwächen des Sytems sollten daher allen Beteiligten bekannt sein. Wenn es ein Kinderspiel ist, es mit heutigen Mitteln zu neutralisieren, dann kann die Panikreaktion der USA kaum nachvollzogen werden. Spannender wirds doch bei den S-400 und den bald stationierten S-500 Systemen, die nun flächendenkend zum Schutz des russischen Staates vor völkerrechtswidrigen Überfällen verwendet werden ;)

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Michael Posthoff

Hat der Westen jemals..

..ein demokratisches System unterstützt? Vielleicht in Südamerika oder Afrika, Kuweit, Kongo, Irak, Pakistan, Nikaragua, Südvietnam, -Korea..? Mir fällt nix ein.

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Peter Koch
Peter Koch (Belziger) - 09.05.2013 22:15 Uhr

Wenn die westlichen Politiker

nicht so beschränkt wären, wie sie sich geben, dann würden sie Assad unterstützen. Aber sie haben aus der Pleite mit dem Iran, als sie den Schah stürzten und die Mullas an die Macht brachten, nichts gelernt. Sie haben bis heute nicht gemerkt, dass sie tatsächlich die Islamisten unterstützen. So wie in Libyen, Tunesien und in Ägypten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 18:31 Uhr
bernd stegmann

Glauben Sie mir, die "westlichen Politiker" wissen ganz genau, wenn sie da unterstützen.

---

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 09.05.2013 21:39 Uhr

Hr.Engelhardt, Gut, dass wenigstens Sie den Überblick behalten.


Sie haben zwei Lesern hier im Forum mangelhaftes Verständnis für das Thema bescheinigt.

Was gibt Ihnen das Recht zu behaupten, die anderen wüssten nicht wovon sie schreiben?

Gut, dass wenigstens Sie den Überblick behalten.

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Günter Busse

Die "gemeinsame Konferenz" aller Beteiligten

und Involvierten hat Russland schon vor zwei Jahren gefordert.
Ignoriert und verhindert wurde diese Konferenz von den USA und ihren
Golf-Lakeien.

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Gerhard Rohlfs

Glaubt der Westen wirklich, Russland liesse sich seinen einzigen Mittelmeerstützpunkt wegnehmen?

Im Falle einer Niederlage in Syrien würde Russland zudem an Glaubwürdigkeit bei den zentralasiatischen Staaten einbüssen; diese würden sich sonst gleich an China wenden.
Im übrigen hat Russland am allerwenigsten ein Interesse daran, dass in Nahost ein mohammedanisch-sunnitischer Machtblock entsteht, mit Auswirkungen bis zum Kaukasus und nach Zentralasien, wie von den USA offenbar angestrebt bzw. zumindest unterstützt (aus welch merkwürdigen Gründen auch immer).
.
Aber für die USA steht sogar noch mehr auf dem Spiel:
Wenn sie es noch nicht einmal vermögen, das kleine Syrien wie angekündigt aus dem Weg zu räumen, welchen Grund gäbe es dann noch für ihre arabischen Vasallen, weiterhin den Zwangsumtausch Öl gegen US-Dollar zu akzeptieren?
Russland weicht nicht zurück, und die USA können deshalb nicht voran.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 23:24 Uhr
Gerhard Rohlfs

Herr Bujtor, Sie schliessen von sich

auf andere?

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 10.05.2013 01:54 Uhr

Aber Herr Rohlfs, voellig an der Wirklichkeit vorbei geschossen!

Ihre Darstellung der Sachlage in Asien, ist sehr irrefuehrend! Und das ist wohl Auch ihre Absicht. Die Zentralasiatischen Laender haben sich doch von der UdSSR getrent und haben doch kein Interesse, an einem Wieder-Anschluss an das zusammengestohlene Russland. Im Gegenteil. In den letzten Jahren haben doch die meisten Asiatischen Laender die Annaeherung an den Westen/USA gesucht. Und warum sollten die USA ein Interesse an einem Innerasiatischen Muslemischen Block haben?

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Sonja Domberga

benutzt man die 'Islamisten' nur, für langfristigere Pläne?

das es nicht um Syrien geht sondern um Iran kann man ja deutlichst 'erahnen'.

Wenn das denn 'glatt' liefe, würde man China mit dem Iran um seine wichtigste Erdölquelle bringen. Dadurch würde eine spannungsreiche Abhängigkeit Chinas von Russlands Quellen entstehen. Eine Situation, die dann 'eskaliert' werden könnte.

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Stefan Wahowski

Hr.Rohlfs

Die Russen lassen sich bereits in einem zypriotischen Ausweichhafen versorgen.

Der Führer wollte auch nicht die besetzten Länder abgeben, was er an sich gerissen hat.

Und was haben die Russen den Nationen in dieser Region außer Waffen anzubieten?

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Frank Vogel
Frank Vogel (fravog) - 09.05.2013 20:30 Uhr

Erbarme dich unser!

Es ist schändlich, dass in Syrien noch immer jeden Tag dutzende Zivilisten sterben, dass Hunderttausende keinen Zugang zu Trinkwasser und Nahrungsmitteln und Millionen weder über Obdach noch über eine ädaquate medizinische Versorgung verfügen. Peinlich mutet es an, tagtäglich über die militärischen Erfolge faschistoider islamistischer Gruppen lesen zu müssen, unerträglich scheinen die bereits am Vortag überholten aktuellen Statements bedeutender westlicher Politiker. Das relative Schweigen unserer akademischen Elite und der Kirche brennt ein beschämend großes Loch in den Mantel unsereres Selbstverständnisses. Die zivilisatorischen Abgründe jedoch, in die man beim Lesen der Rechtfertigungen der weiteren Aufrüstung des verabscheuungswürdigen Assadregimes hier in den Lesermeinungen zu blicken gezwungen ist, lässt trotz aller mentalen Verhärmung erschaudern. So wenig Mitgefühl, so viel Bereitschaft zur Unterstützung zur Grausamkeit eines fremden Diktators! O Tempora, O Mores!

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 09.05.2013 20:04 Uhr

Russische „Friedensbemühungen“


Gestern „Friedensgespräch“ zwischen den beiden Außenminister Kerry und Lawrow, und heute Lieferung von Hightech Waffen.

Der russische Friedenswille ist einfach nicht zu bremsen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 12:41 Uhr
joachim tarasenko

Rep Zombies aus dem Hanoi Hilton wollen Obama den Krieg aufzwingen

Richtig. Putin wollte nie wirklich mit den USA reden, aber der joviale Kerry hat sich leider aufgedrängt. Ich denke es ist eher so dass Obama nicht wirklich in das Minenfeld Syrien treten will wegen der Unabwägbarkeiten die dort auf ihn lauern.Die bisherigen Luftangriffe hat Obama sicher nicht gemocht aber musste die Kröten schlucken,sonst hinge der Oberzionist Netanjahu wieder den ganzen Tag am roten Telefon um sich zu beklagen. Womöglich noch mit seinen berüchtigten Skizzen.Den Kriegstreibern in Europa zeigt er die kalte Schulter und seine Statements wegen den "roten Linien" sind reine Alibis. Weiters sitzen ihm die Falken der Reps im Genick die dort liebend gerne ein neues Kriegsabenteuer hätten für ihre Sponsoren in der Waffenindustrie. Das Urgestein aus dem Hanoi Hilton und andre die von der neuen Zeit überholt wurden und es nicht bemerkt haben, dass ihre biologische Uhr abläuft.Immer funkt so ein Zombie Obama dazwischen, es muss die Hölle sein.

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Günter Busse

Da ist der Friedenswille

der USA und der Golfdiktaturen doch viel überzeugender, nicht wahr?

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Sonja Domberga

Contraganda

"Russische Raketen für Assad" klingt ja auch der Aussageabsicht entsprechend.

Das es sich hier lediglich um ein Gerücht aus israelischen Kreisen handelt, nicht um schon fertig gepackte Fracht zum einen. Zum anderen: es geht um FlugABWEHR.
Das wird alles natürlich nicht klar, wenn man sich auf die Überschrift konzentriert.

"Friedenswillen" sehe ich bei einigen quasi-Beteiligten nicht.
Da sind die Russen jedoch nicht ganz oben auf der Liste.
In SO vielen Ländern sind dies nicht militärisch präsent, oder?

Btw.: Gibt es eigentlich eine russische Entsprechung der weltaufteilenden US-Regionalkommandos (EUCom, AfriCom, PACom, SoutCom, etc)?

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 09.05.2013 19:35 Uhr

Interessant

Ist die Befürwortung hier im Forum der Lieferung von Luftabwehr Raketen an einen Diktator im Bürgerkrieg.

Mich würde interessieren, was die zahlreichen Befürworter dieser Lieferung nach Syrien über die 12 amerikanischen Abwehrraketen geschrieben haben, die entweder in Polen oder Rumänien zu installieren wären. Und über das gemeinsame NATO/ Europäische Raketenabwehrsystem.

Eher das Gegenteil.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 13:54 Uhr
Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 10.05.2013 13:54 Uhr

Hr.Engelhardt

mit der Geschichte haben Sie selbst angefangen in dem bereits gelöschtem Beitrag.

Sie müssen sich schon selbst an die eigenen Regeln halten.

Und die Mitforisten nicht von wegen "mangelhaften Kenntnissen" beleidigen.

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Closed via SSO

@Herrn Skalski @ Herrn Klier

Fangen Sie am besten noch bei der Germanisierung von Preußen an, oder bei Jan Sobesski.
Wir reden hier nicht über Geschichte. Sonst könnte ich Ihnen auch ein paar Dinge über die Polen erzählen.

Was die Patriots in Polen oder Rumänien angeht, so sollen die ja alle "Guten" von allen "Pöhsen" schützen. Ein ziemlich hanebüchener Vorwand, der in keinem Verhältnis zum Aufwand steht.
Wie kann man da überhaupt irgendwelche Vergleiche mit Syrien ziehen?

Herr Klier...

Packen Sie mal Ihre Keule wieder ein. Ich lasse mich hier nicht als Mob und Antisemit von einem Hetzer beschimpfen.
Ich frage mich, wie so einer überhaupt ernstgenommen werden kann. Der bei jeder Gelegenheit was von Antisemitismus schreit.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 10.05.2013 02:08 Uhr

Herr Engelhard voelkerrechtswidrig???

Assad ist der, der voelkerrechtswidrg regiert!! Wann hatten die Syerer - die heute gegen ihn Kaempfen - das recht zur freien WAHL, wie die Iraki und die Afghanen heute? Da hat doch ein Forist for kurzem geschrieben, dass der Sozialismus bei uns schon gesiegt hat. Und leider hat der Man recht.

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Torsten Klier

Finde ich genauso interessant, Herr Skalski

wie hier wieder der antisemitische Mob wütet.
Wobei es offensichtlich nicht nur Antisemitismus ist, sondern generell ein Hass auf Rechtsstaaten westlicher Prägung. Die meisten hier sind scheinbar wirklich der Meinung, das Leben im "Haus des Friedens" wäre besser als unseres.
Dabei zeigen die Vorfälle am Alexanderplatz, in Kirchweihe oder die Aufzählung auf ehrenmorde.de, dass dies ein gewaltiger Trugschluss ist.

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Wolfgang Richter

Hr. Engelhardt: Hisbollah

Wer die islamistische Terrorgruppe Hisbollah zusammen mit dem Iran immer weiter aufrüstet und laufend den Libanon destabilisiert, braucht sich über liebevolle Aufmerksamkeiten der angedachten Hisbollah-Opfer nicht beklagen.

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 09.05.2013 21:21 Uhr

Hr.Engelhardt - mit Ihrem historischen Wissen

und völkerrechtlichen Verständnis sollen wir lieber über Urlaub reden

Wenn sich das syrische Volk gegen einen Tyrannen erhoben hat, un Syrien sich zunächst sich in einem inneren Konflikt befindet, dann ist Syrien ein Opfer einer völkerrechtswidrigen Invasion.

Ausser russischen Soldaten sind keine fremden Soldaten da. Oder haben Sie welche gesehen ?

Wenn aber Polen von schlimmsten Tyranneien NS-Deutschland und Sowjetrussland überfallen wurde, mit Millionenfachen Opfer (knapp 6 Mio) und unsäglichen Schäden, dann war es nicht schlimm, da Polen sich selbst zur Opfer stilisiert. Da müssen Sie sich mit den vom Deutschland verursachten Schäden und Opfer im 2.WK beschäftigen, und danach mit den sowjetischen.

Oder war das NS-Deutschland nicht so schlimm, da wurden Autobahnen gebaut und Arbeitsplätze geschaffen…

Und wenn Sie beim Thema sind, liefern Sie mir Ihre bisherigen Beiträge über die Raketenabwehr in Europa.

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 09.05.2013 19:09 Uhr

Zum Schutz der Zivilbevoelkerung:

Falls sich Russland zur Lieferung der Flugabwehrraketen durchringen sollte,wuerde dies den nicht enden wollenden Massakern an der Zivilbevoelkerung im Nahen Osten endlich einen Luftabwehrriegel vorschieben.
Die Willkuerluftterrorangriffe des Aggressors im Nahen Osten,wie beispielsweise vor wenigen Tagen in Syrien, wuerden damit erfolgreich verhindert werden koennen.
Da die US-Amerikaner bereits selbst solche Waffensysteme in den Nahen Osten exportiert haben,werden sie bestimmt nichts gegen russische Lieferungen einzuwenden haben.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 22:56 Uhr
Torsten Klier

Interessant

die Wahrheitsphobie, welche der Antisemitismus gebiert.
60.000 Todesopfer hat der Bürgerkrieg gefordert.
Nun wird das Morden nach Erkenntnis von Herrn Pauls beendet, wenn man dem Regime moderne Waffen gibt.
Toll Herr Pauls. Eine fantastische Logik.

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Bernhard Keim
Bernhard Keim (KeimB) - 09.05.2013 21:59 Uhr

Ihr Hass auf Israel macht sie blind

Sie sind nicht in der Lage irgendwas zu erkennen, was nicht in ihr Weltbild von einem israelischen Staat, der an allem schuld ist, passt.

Weshalb russische Luftabwehrraketen das Leid der Zivilbevölkerung lindern sollten, erschließt sich mir nicht so ganz. Nicht die Rebellen, sondern die Jagdhunde des Assad Regimes bedienen sich diverser Fluggeräte um Angriffe und Bombardements aus der Luft durchzuführen.

Bis dato haben die Israelis so gut wie gar nicht in das Geschehen im Nachbarland eingegriffen. Lediglich, dann wenn die eigene Sicherheit bedroht wird, interveniert Israel. Ich finde das in Ordnung und würde mich als israelischer Befehlshaber auch nicht anders verhalten.

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Hans henseler

Luftabwehrraketen sind Defensiv-Waffen

die jedes Land bekommen sollte, insbesondere solche die noch kuerzlich angegriffen wurden

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Ulrich Schramm

Der Westen (und auch der Osten?)

hat Angst vor einer sich wiederholenden „Demokratisierung“ wie in Ägypten und hält sich zurück (dafür können sich die syrischen Rebellen bei den Moslembrüdern bedanken). Russland setzt darauf, dass sich Syrien langfristig spaltet, so wie Nord- und Südkorea, Nord- und Südvietnam. Durch die Waffenlieferung hat Russland eine Hälfte des Landes im Griff und sichert sich damit einen sicheren Zugang zu eisfreien Häfen.

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Eva Steidl
Eva Steidl (evilein12) - 09.05.2013 16:43 Uhr

Rüstungsindustrie und Syrien - das Geschäft mit dem Krieg - Fußtritt für die Diplomatie?

Rüstungsindustrie warum holt ihr nicht auch diese zur "Friedenkonferenz Syrien" mit ins Boot?? (Evtl. mit einem Vorschlag, wenn wieder Frieden in Syrien herrscht, hier Geschäfte tätigen zu dürfen ..... und mit Optionen.... erstmal zur inneren Sicherheit Syrien hier Sicherheitsausrüstung und co zu liefern??)...

Damit dieser "Deal hintenrum" und das Geschäft mit dem Bürgerkrieg hier eingedämmt bzw. ganz ad acta gelegt werden kann. Es ist denkbar schlecht und gibt der Diplomatie einen harten Fußtritt wenn hier Raketen gekauft werden um das Ganze noch zu forcieren und weiter am Leben zu erhalten.

Wer ist hier der Querulant dieses Geschäftes der hier unbedingt die Kriegsmaschinier am Leben er halten will und alle harte harte mühsame diplomatische Arbeit zunichte machen will?? Profit - Wirtschaftliche Interesse kann ja das nicht sein, Russland hat eine jede Menge an Kontakten die bei Waffen in Russland kaufen usw. ??

Syrien - die Menschen das ist Syrien - und nicht ASSAD!

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Davor Topić
Davor Topić (davor_t) - 09.05.2013 16:11 Uhr

Ich kann nur wiederholen

wenn man das Völkerrecht brechend die UN-Charta im Falle Syriens nicht respektiert, dann hat Syrien das Recht sich zu verteidigen auch mit russischen Abwehrsystemen.

Syrien ist für die Nachbarstaaten und die Welt keine Bedrohung, und es gäbe viel weniger Opfer wenn der "Westen" eine friedliche Lösung in Syrien bestreben würde.

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K. Peter Luecke

Na also, hatte ich das nicht ...

... ebenfalls schon vor einigen Tagen hier in einem Leserkommentar zum Thema vorgeschlagen !? (-:

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Johann Schulz-Gebeltzig

JEDER hat das Recht auf Verteidigung.

Ich bin froh, dass das hier anders als andernorts die Mehrheit so zu sehen scheint. Hier handelt es sich ja offensichtlich um Flugabwehr über dem eigenen Territorium, das sollte anders als sog. "präventive Verteidigungsschläge", wie sie in manchen Ländern gerne beschworen werden, unumstritten legitim sein.

Einen Angriff auf einen (angeblichen, das nicht zu vergessen!) Waffentransport an der Grenze hätte ich noch nachvollziehen können, nicht aber mitten im Land. So etwas muss sich kein (!) Land gefallen lassen, weshalb sowohl Israel als auch Syrien das Recht zur LuftABWEHR hat. JEDES Land. Sogar ein Schurkenstaat wie Nordkorea oder der Iran. JEDER.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2013 12:29 Uhr
Closed via SSO

Herr Vogel

Es gibt keine Legitimierungen, welcher Art auch immer.

Wenn wir damit anfangen würden Staatsgebilde zu legitimieren, würden wir ganz schnell beim WKIII ankommen.

Der einzige Unterschied zw. DE und Syrien ist, das wir hier die Wahl zw. Pest und Cholera haben und einer Illusion erlegen sind, dass wir hier das Paradies auf Erden haben.

Was den Staatsterror und Meinungsfreiheit angeht, so können Sie mir gerne einen einzigen Staat im nahen Osten zeigen, wo es damit vorbildlich bestellt ist.
Die Menschen und die Kultur dort ist einfach so. Egal wer da an die Macht kommt, es wird sich nichts ändern.

Sie versuchen hier eine fundamentale Wahrheit zu relativieren. Nämlich die Mörder in Gute und Schlechte zu unterteilen.
Syrien soll schlecht sein, weil es mordet. Aber Israel soll gut sein weil es mordet. Nur weil das Letztere eine imaginäre Legitimation bei der letzten Stimmvieh-Zählung bekommen hat.

Wachen Sie auf.
Wenn man es genau nimmt. Ist NIEMAND, NIRGENDWO legitimiert.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 10.05.2013 02:34 Uhr

Herr Vogel, Sie haben RECHT!

Der Herr Engelhard schreibt doch nur, was ihm eingehaemmert wurde! Besonders sein erster Satz macht das klar. Der ist ein Lehrsatz einer Indoktrinations-Schule!

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 09.05.2013 21:42 Uhr

Hr.Engelhardt - Überblicken Sie diese Problematik ?

Was spricht dafür, dass die regierenden Herrscher in Syrien eine vom Volk legitimierte Regierung sind ?

Ist Ihnen der Unterschied zwischen einer Diktatur und Demokratie bewust ?

Überblicken Sie diese Problematik ?

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Frank Vogel
Frank Vogel (fravog) - 09.05.2013 21:19 Uhr

Die Tragweite meiner Aussage ist mir tatsächlich bewusst

Hallo Herr Engelhardt,
Zunächst einmal legitimiere ich keine Regierungen, habe aber, um auf Ihre Frage zu antworten, gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes, dem Paragraphen über die Meinungsfreiheit, selbstverständlich das Recht zu der Aussage, dass die derzeitige syrische Regierung illegitim ist.
Diese Ansicht begründet sich unter anderem auf der Erkenntnis, dass ebenjene Meinungsfreiheit in Syrien nicht gewährleistet ist. Dieses und ähnliches Wissen um weitere schockierende rechtsstaatliche Mißstände in Syrien ziehe ich aus meiner persönlichen Erfahrung. Bis Dezember 2010 habe ich mich nämlich hauptberuflich mit genau diesen Dingen in Damaskus beschäftigt.
Herr Obama und Konsorten hingegen können für ihre Meinungsbildung sicherlich auf einen Fundus nachrichtendienstlicher Erkenntnisse sowie diplomatischer Informationen zurückgreifen.
Allerdings ist es auch nicht allzu aufwendig, sich Kenntnis über die rechtsstaatliche Situation durch diverse außersyrische Medien zu verschaffen.
MfG

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Closed via SSO

Herr Vogel

Sie nehmen sich also die Deutungshoheit über die Legitimität eine Regierung heraus?

Darf man fragen, wie zu dem genialen Schluß kommen, die syrische Regierung sei nicht legitim?
Haben sie in die Glaskugel geschaut? Im Kafeesatz gelesen?

Welches Recht haben Sie, oder ein Obama samt Consorten, irgendjemanden zu irgendwas zu legitimieren? Welche Kriterien nehmen Sie da zu Grunde? Welche Unterlagen muss man bei Ihnen einreichen um legitimiert zu werden?



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Frank Vogel
Frank Vogel (fravog) - 09.05.2013 20:12 Uhr

Außerkraftsetzen des Gewaltmonopols

Und warum sollte dem so sein, Herr Schulz-Gebeltzig? Wenn das syrische Regime eine legitime Vertretung des syrischen Volkes wäre, würde ich Ihnen zu stimmen. Da dies aber offensichtlich nicht der Fall ist, rechtfertigen Sie hier die militärische Aufrüstung eines Regimes, welches unter soziologischen Gesichtspunkten eine größere Ähnlichkeit zur organisierten Kriminalität denn zu einer zivilen Regierung aufweist.
Abgesehen davon befindet sich Damaskus nahe der libanesischen Grenze, und nicht mitten im Land.

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wolfram UHLEMANN

Ein ähnliches???

"Mit dem Flugabwehrraktensystem S-300 würde Assad über ein ähnlich leistungsfähiges Gerät wie das amerikanische Flugabwehrraketensystem „Patriot“ verfügen." Das ist aber weit untertrieben, glaube kaum das Syrien noch an dem "alten" System ( S-300 ) interessiert sein wird. Wenn dann wird Russland das neue System ( S-400 ) liefern. Und mit dem System kann sich das alte Patriotsystem keineswegs messen. Das wird tatsächlich die Machtverhätnisse im Nahen Osten verändern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2013 16:27 Uhr
Tim Wilhelm

mindestens fünf mal so stark....

ist es im vergleich zum Patriot! die russen entwickeln zzt bereits das s-500. so wird syrien die 400er variante bekommen, denn sie brauchen diese: "highest self defense status" wenn man israel als nachbar hat.

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Alfred Vomberg

Wozu eine Konferenz,

wenn man nichts in der Hand hat.
Dass es den Russen langsam auf die Nerven geht, wenn der Westen glaubt, die Welt nach Gutsherrenart regieren zu können, ist doch nur logisch.
Dabei vertreten sie übrigens auch die wahren (!) Interessen Deutschlands.
Wir können kein Interesse an instabilen Verhältnissen und Krieg im Nahen Osten haben.
Und schon gar nicht an einem Krieg gegen den Iran.
Wenn die Russen jetzt klar machen, das der Westen seine politischen Interessen nicht ohne Rücksicht auf das Völkerrecht durch einseitige Bewaffnung von Konfliktparteien durchsetzen kann, dient das am Ende einen politischen Lösung.
Der einzige Weg, weiteres Blutvergießen in Syrien zu verhindern, ist ein Verhandlungsfrieden und nicht ein Sieg der Rebellen.
Der erste Schritt dazu ist eine Einigung zwischen den USA und Russland.
Dazu müssen die Amerikaner aber endlich lernen, auf Augenhöhe zu verhandeln.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 09.05.2013 14:24 Uhr

Mit dem Rücken an der Wand

Wenn man eine verletzte Katze in die Enge treibt, reagiert sie häufig mit ebenso unberechenbaren wie aussichtslosen Aggressionen gegen die wahrgenommene Bedrohung. Bei Menschen ist ein ähnliches Verhalten festzustellen. Ob es wirklich sinnvoll ist, Assad mit Raketen auszustatten, ist ziemlich zweifelhaft. Solange sich die Aufrüstung aber auf ein Flugabwehrsystem beschränkt, finde ich begrüßenswert und zwar aus zwei Gründen: Einerseits gibt man ihm ein wenig Luft zum Atmen, andererseits das Gefühl, nicht völlig allein auf weiter Flur zu stehen.

Dass ausgerechnet das von deutschen Medien immer wieder gescholtene Putin-Russland die einzige Stimme der Vernunft in diesem Schlamassel darstellt, während Israel und die Nato offenbar gar nicht merken, welches Verhalten sie zu provozieren drohen, ist ein weiterer Beleg für das alberne Schwarz-Weiß-Denken, das es sich in unserer dekadenten Gesellschaft so bequem gemacht hat.

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Niklas Trommler

Chapeau Russland!

Ich mag die Russen, Sie haben die offensichtlich in unseren Breitengraden verloren gegangene Fähigkeit Recht und Unrecht zu unterscheiden. Und das nachdem in der Vergangenheit ausnahmslos alle Versprechen des Westens an Russland gebrochen wurden.
Ich würde mir noch wünschen das China unterstützend eingreift, dann erfährt der Westen mal wie es sich anfühlen muss so übers Ohr gehauen zu werden, wie er es mit anderen regelmäßig macht.
Das Assad je fällt halte ich ohnehin für unwahrscheinlich, dafür müsste man Genozid an den syrern begehen, schließlich kämpft das Volk für ihn.
Wer behauptet die Syrer hassen Bashar ist meiner Meinung nach schlecht Informiert. Ich habe die gegenteilige Erfahrung gemacht, in Syrien und Ausserhalb. Er ist kein Heiliger aber für arabische Verhältnisse schon. Daher seine Popularitätswerte, von denen die meisten deutschen Politiker nur träumen dürfen. Er (selbst Akademiker) weiß zB. Bildung zu schätzen, darum das hohe Budget dafür. Sowas (uvm.) macht beliebt.

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09.05.2013, 12:38 Uhr

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Puppenspieler Putin

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