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Syrien Weiter Kämpfe um Aleppo und Damaskus

 ·  Auch am Donnerstag werden weiter heftige Gefechte aus Aleppo und Damaskus gemeldet. UN-Generalsekretär Ban forderte in Sarajevo, das „Gemetzel“ in Syrien endlich zu stoppen.

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© AFP Am Mittwoch in Aleppo: Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“ stürmen eine Polizeistation.

Syrische Rebellen und das Militär des Landes haben auch am Donnerstag weiter um die nordwestliche Wirtschaftsmetropole Aleppo gekämpft. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London waren vor allem die Stadtviertel Mohafasa, Maschhad und Salaheddin betroffen. Zwei Menschen, darunter ein Kind, seien getötet und sieben weitere Menschen verletzt worden.

Die Rebellen in Aleppo halten nach eigenen Angaben weiter einer Großoffensive der Regierungstruppen vorerst stand. „Unsere revolutionären Kämpfer haben mindestens zwei massive Angriffe der Regimestreitkräfte abgewehrt“, sagte der Aufständischen-Kommandeur Abu Omar al-Halebi am Donnerstag. „Sie kontrollieren jetzt 50 Prozent der Stadt.“

Kämpfe in Damaskus

In der Hauptstadt Damaskus gab es nach Angaben von Augenzeugen Kämpfe im palästinensischen Flüchtlingslager Jarmuk im Süden der Stadt. Dabei seien Panzerabwehrraketen und Maschinengewehre zum Einsatz gekommen, sagte ein Bewohner des Camps der Nachrichtenagentur AFP. Der Londoner Beobachtungsstelle zufolge wurden im Stadtviertel Kabun, das derzeit von der syrischen Armee kontrolliert wird, 14 Leichen entdeckt.

In dem seit März 2011 andauernden Aufstand gegen Syriens Staatschef Baschar al Assad wurden nach Oppositionsangaben bereits mehr als 19.000 Menschen getötet. Allein am Mittwoch gab es nach Angaben der Beobachtungsstelle landesweit 143 Tote, darunter 75 Zivilisten. In Aleppo, wohin sowohl die Rebellen als auch die Armee zuletzt Verstärkung entsandten, starben demnach 15 Zivilisten.

Ban: Stoppt das Gemetzel

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die internationale Staatengemeinschaft unterdessen abermals aufgefordert, das Gemetzel in Syrien endlich zu stoppen. „Schiebt es nicht länger auf! Schließt Euch zusammen! Handelt!“, appellierte Ban am Mittwoch in einer Rede vor dem bosnischen Parlament in Sarajevo. Die internationale Gemeinschaft sei verpflichtet, schwere Verstöße gegen die Menschenrechte zu verhindern, sagte Ban.

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