Die Beobachtermission der Vereinten Nationen in Syrien wird vorerst nicht fortgesetzt. Die Mission könne zwar möglicherweise irgendwann wieder anlaufen, derzeit sei es aber für die Beobachter zu gefährlich, ihre Arbeit wieder aufzunehmen, sagte der Leiter der UN-Friedenseinsätze, Hervé Ladsous, dem UN-Sicherheitsrat, wie ein UN-Diplomat am Dienstag mitteilte.
Die Beobachter waren nach Angaben des Leiters der Mission, Robert Mood, mindestens zehn Mal direkt beschossen worden. Daraufhin wurde der Einsatz Mitte Juni ausgesetzt.
