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Syrien-Konflikt Geheimbesuch Netanjahus in Jordanien

 ·  Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat laut einem Medienbericht Gespräche mit Jordaniens König Abdullah II. über den Konflikt in Syrien geführt. Bei dem Treffen sei es insbesondere um Chemiewaffen im Besitz der syrischen Führung gegangen.

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© dpa In Sorge um Syriens Chemiewaffen: Benjamin Netanjahu

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll nach Medienberichten zu einem Geheimbesuch in das Nachbarland Jordanien gereist sein. Der israelische Rundfunk meldete am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise, Netanjahu habe dort König Abdullah II. besucht. Ein Sprecher Netanjahus wollte sich jedoch am Donnerstag nicht dazu äußern.

Nach einem Bericht der panarabischen Zeitung „Al Kuds al Arabi“ ging es bei dem Besuch um die syrischen Chemiewaffen. Israel hat die Sorge, dass diese Waffen nach einem Sturz des Regimes von Baschar al NetanjahuAssad in die Hände von Extremisten fallen könnten.

„Richten uns darauf ein, in Syrien einzugreifen“

Die amerikanische Zeitschrift „The Atlantic“ hatte zu Monatsbeginn berichtet, Netanjahu habe Jordanien um Erlaubnis gebeten, die syrischen Chemiewaffen-Depots anzugreifen. Jordanien habe dies jedoch bereits zweimal abgelehnt.

Der israelische Strategieminister Mosche Jaalon sagte dem israelischen Rundfunk, die Vereinigten Staaten richteten sich auf die Notwendigkeit ein, in Syrien einzugreifen. „Ich weiß nicht, ob es darum geht, Soldaten dort reinzuschicken, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten“, sagte Jaalon. Israel verfolge die Entwicklungen aufmerksam. Die größte Sorge sei gegenwärtig, dass die Waffen in die Hände feindlicher Elemente fallen oder vom Assad-Regime gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden könnten.

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Von Günther Nonnenmacher

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