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Syrien Berlin gibt Widerstand gegen Waffenlieferungen auf

 ·  Ende Mai läuft das Waffenembargo der EU gegen Syrien aus. Paris und London plädieren für Waffenlieferungen an die syrische Opposition. Und auch der Widerstand Berlins schwindet.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (44)
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Andreas Bihr
Andreas Bihr (SOSCOP) - 18.03.2013 07:29 Uhr

Das war doch klar - oder..?

Das unsere Marionetten in Berlin nachgeben war doch klar - machen DIE immer.
Schade das unsere Politiker so manipulierbar sind und keine eigene Meinung vertreten können. Wirklich schade.

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Marco Lorenz
Marco Lorenz (Marco.L) - 17.03.2013 16:39 Uhr

Gebotene Sachkenntnis

"Zugleich befürchtet man, dass Waffen nicht nur an die Freie Syrische Armee, sondern auch an islamistische Terrorgruppen gehen könnten, die gegen Assad kämpfen."

Ich hoffe, unsere werten Politiker verfügen über das nötige Sachwissen, das Eine vom Anderen zu unterscheiden. Es soll ja Oppositionelle in Syrien geben, die nicht um Waffenhilfe bitten.

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Marco Lorenz
Marco Lorenz (Marco.L) - 17.03.2013 16:00 Uhr

Realsatire?

Zitat: "Zugleich befürchtet man, dass Waffen nicht nur an die Freie Syrische Armee, sondern auch an islamistische Terrorgruppen gehen könnten, die gegen Assad kämpfen."

Interessant, dass man hier unterscheidet. Jeder halbwegs Informierte weiß ja, dass es sich bei der FSA weder um etwas Freies noch Syrisches handelt und als Armee ist diese Söldnertruppe wohl kaum zu bezeichnen.

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chantalle ezer
chantalle ezer (ezer) - 17.03.2013 14:58 Uhr

Assad

Die Familie Assad ist mir so lieb wie ein spitzer Stein im Schuh, aber warum ist sie plötzlich in Ungnade gefallen? Zunächst bemühten sich die USA mit allen Mitteln die Beziehungen zu Assads zu verbessern und kurz darauf wurden sie bombadiert. Ich frage mich, wann die Kehrtwende stattfand. In Syrien, Libyen und Ägypten tummeln sich Kämpfer aus Afghanistan, Pakistan, Sudan und Deutschland, die keine Demokraten sind und dem Westen nichts Gutes wünschen. Warum sie auch noch bewaffnen? Warum werden dann radikale Muslims bei uns verhaftet, wenn wir sie ein paar Flugstunden weiter hofieren? Das ganze Elend fing mit der Rede in der Kairoer Universität an und wird in einem Inferno enden.

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Jan Skalski
Jan Skalski (Skalski) - 17.03.2013 13:35 Uhr

Waffenlieferung muss schon richtig sein, wenn Deutschland zugestimmt hat

Wäre es verkehrt, hätte Deutschland nicht zugestimmt.

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Closed via SSO

Gebt ihnen das beste was wir haben!

Raketen, Kampfhubschrauber, Militärberater, ...

ich meine natürlich Assad und seinen alevitischen Verbündeten, damit endlich die Arabellion, die nichts anderes als eine faschistische Bewegung ist vollkommen zerschlagen wird.
Die Arabellion ist keine Revolution sondern eine Reaktion, die sich wie alle reaktionären Bewegungen an vergangenen Chauvenistischen, rassistischen, nationalistischen archaischen Elementen orientiert, zu denen auch die mittelalterliche Sharia gehört.

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George Rauscher

Schöne Zeiten für Nachrichtentadakteure

Man braucht eingentlich nur immer ein Template bereithalten:

Berlin gibt Widerstand gegen XXXXX* auf. In XXXX eingten sich Xxxx** auf XXXX***

Einfach einsetzen
*Rettungspaket, Homo-Ehe, Sparmaßnahmen, Neuverschuldung etc
** Abgeordnete, EU-Finanzminister, Fraktionsführer, Koalitionäre etc
*** Änderung des Grundgesetzes, Änderung der EU Verträge, Gesetzesvorlage, Maßnahmenkatalog etc

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Rainer Mergell

klares Votum: Nein zu Waffenlieferungen an syrische "Opposition"

Eine aktuelle Tagesschau-Umfrage "Waffen für Syriens Opposition" zeigt bei 12516 abgegebenen Stimmen ein eindeutiges Ergebnis:

Ja 19,3 %; Nein 77,2 %; keine/andere Meinung 3,5 %

Auch wenn es sich um keine repräsentative Umfrage handelt, so ist dies ein deutliches Votum gegen Waffenlieferungen an die syrische "Opposition".

Die gewählten Vertreter und Repräsentanten des deutschen Volkes sollten dieses Votum zur Kenntnis nehmen und entsprechend berücksichtigen!

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Matthias Jehn

Narrenschiff

Man kann kaum noch mit ansehen, in welche Richtung diese Narren das Schiff Deutschland steuern. Wir werden ruiniert und verarmt, an Brüssel verkauft, von Migranten überschwemmt, die unsere Kultur ablehnen und jetzt unterstützen wir Terroristen, die die von uns gelieferten Waffen in absehbarer Zeit gegen uns richten werden. Gleichzeitig wird uns die Möglichkeit genommen, uns gegen diesen Irrsinn zu wehren. Eine Opposition gibt es im Bundestag leider nicht. Wer bei der Bundestagswahl auf die Propaganda des überfinanzierten Staatsfernsehens hereinfällt und eine der Blockparteien wählt, macht sich nicht nur mitschuldig am Untergang dieses Landes, sondern hat mit dem Beschluss der Regierung Terroristen zu unterstützen auch noch Blut an seinen Händen kleben.

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Closed via SSO

Was machen sie mit uns?

Was macht die Brüssel und unsere Vor-Ort-Politikerkaste mit uns? Wer steckt dahinter und warum? Die s.g. Oppositionellen sind bewaffnete Schwerverbrecher. Sie schreien "Allah ist groß" und schneiden die Köpfe ab. Sie arbeiten als Söldner für Gottesstaaten. Der Widerstand Berlins ist künstlich, es ist eine Art Vorstellung. Was die Bevölkerung wünscht ist unwichtig. Wir brauchen eine direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild.

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Ellen Wild

Wer den Teufel mit dem Beelzebub austreiben will,

und mit den apokalyptischen Reiter reitet, der wird mit einen neuen Weltkrieg anzetteln.
Widerstand in Berlin? Wo? Nichts als Zauderer, Kleingeister, Wegducker, Jasager, Vertrags- und Gesetzesbrecher und letztendlich Fraktionszwang-Abnicker unserer alternativlosen Bundeskanzlerin.
Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!!

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Friedhelm van Aal

Eine der widerlichsten Verbrechen ist das Führen eines "Stellvertreterkrieges", wie der in Syrien

Westliche Mächte (es sind "Neo-Kolonialmächte"), führen seit geraumer Zeit, zunächst klammheimlich, nun aber doch mit "offenem Visier", einen Stellvertreterkrieg in Syrien.

Es ist eines der übelsten Verbrechen, bürgerliche Gruppierungen in einem fremden Land mit Waffen auszustatten und hierdurch einen Bürgerkrieg zu entfesseln und zu befeuern.

Nun fallen weitere Masken.

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Michael Zimmermann
Michael Zimmermann (dukem) - 17.03.2013 04:41 Uhr

Der Aufschrei wäre groß,

sollten die in der Türkei stationierten Bundeswehrsoldaten mit Waffen aus "europäischer" Produktion angegriffen werden...

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Franz Grömmer
Franz Grömmer (FG92) - 17.03.2013 01:08 Uhr

Herr, Hirn, Niederschlag ...

Kein Tag vergeht, ohne dass aus dem Affengehege bestehend aus Bundestag, Kanzleramt und den zugehörigen Ministerien nicht ein neuer Quark verkündet würde. Rettungspakete, Energiewende, Quoten und und und ...
Gestern dagegen, heute dafür, morgen wieder eine andere Meinung. Wir beliefern jetzt quasi Al-Qaida in Syrien, die wir in Mali und Afghanistan bekämpfen ... Hm - reiht sich eigentlich wunderbar in den derzeitigen Wahnsinn EU ein.

Ceterum censeo Unio Europaea esse delendam ut pacem inter gentes Europaeos conservatur.

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 17.03.2013 00:58 Uhr

Welchen widerstand?

..eine Farce die planmässig so beschlossen wurde und jetzt medienreif inszeniert wird um es nach widerstand aussehen zu lassen.

Wer hat den wohl die Al Qaida nach Syrien eingeflogen?
-und warum zb greift die Al Qaida immer gerade die Regierungen an die vom Westen gestürzt werden wollen?
Dazu muss man wissen wer die Al Qaida gegründet hat bzw nicht(BBC Al Qaida googeln-die "the power of nightmares")
und dass sich Araber niemals Al Qaeda nennen würden(weil es toilette bedeutet)

Wie wir seit Zypern wissen gibt es gewisse Sachen(die richtig wichtigen)wo keine Gesetze oder Demokratien existieren um sie zu verhindern-das ist eine dieser Sachen.
Ein gewisser Herr Wesley Clark hat dieses Szenario übrigens sehr exakt vorhergesagt.
Wesley Clark ist kein Verschwörungstheoretiker sondern hochrangiger General:Das Video dazu gibt es seit 2007! auf youtube(7 countries in 5 years)und er bezieht sich auf ein Gespräch im Pentagon aus dem Jahre 2001!!

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Timo Jakel

Militärs sollen Aussenpolitik übernehmen

"In jedem Fall übernehmen wir Verantwortung für die Folgen. Das gilt auch, wenn wir keine Waffen liefern“, sagte Polenz."
Nein, das wird er nicht, er wird keine Verantwortung übernehmen. Er denkt sogar darüber nach, die Entscheidung über die NATO offiziell den USA zu überlassen, seine nicht zu übernehmende Verantwortung also sogar noch abzuwälzen. Famoses Verteidigungsbündnis übrigens, das über Waffenlieferungen der Mitgliedsstaaten an Drittstaaten befinden soll, die sich im Bürgerkrieg befinden. Famos auch, dass derart brisante politische Entscheidungen, immerhin Bruch internationalen Rechtes, durch das Argument "Bündniszwang" umgangen werden sollen. Dass dies nun in aller Öffentlichkeit passiert, es passiert im Hinterzimmer seit geraumer Zeit, ist beängstigend. Unsere Demokratie stellt sich damit ein Armutszeugnis aus, erklärt sich quasi bankrott.
Wenn Militärs nun unsere Aussenpolitik übernehmen, kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es bald gewaltig knallen wird.

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Christina Alwin

Die Euro-Fanatiker haben keine Wahl.

Waffen müssen natürlich bezahlt werden. natürlich vom Steuerzahler. Das gelhlt fließt dann zur Hälfte an die Waffenschmieden zur anderen and den Fiskus. So wär erstmal den beiden 'notleidensten geholfen'. Die Motivation Hollandes und Camerons sind freilich der Druck aus Katars und der Saudis ihre Investments aus London und Paris abzuziehen. Bei der wirtschaftlichen lage dieser beiden EU-Wackelkandidaten muss Merkel 'grünes Licht' geben bzw. die Westerwelle knickt ein. klar Syrien soll ein weiteres jahr geschliffen werden, bis es am Boden liegt, dann mit Drohnen psychologisch terrorisiert werden.

Dennoch mache ich mir um Syrien kaum Sorgen. es hat das schlimmste überstanden und hat auf alle Gefahren die passende Antwort gefunden. Das wird es auch weiterhin schaffen.
China und Rußland haben sich geeinigt und kommende Woche treffen sich Obama und Putin, diese werden, unter Interessenwahrung der Türeis und des Irans, eine friedliche Lösung für den Konflikt finden. Es reicht nun auch.

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Bert Reb (Berttreb) - 16.03.2013 23:13 Uhr

Waffenlieferung nicht für Reichtum weniger Familien, die behütet zu Hause auf Leichenreichtum bauen

...

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Peter-Georg Römer

Einsteins dictum zur deutschen Politik, Außen-, Europa-, Innen- usw.

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein

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Wolfgang Richter

Aufrüstung unserer Todfeinde

Wieder eingeknickt. Danke, lieber Guido. Aber das war ja zu erwarten.
Jetzt werden also unsere Todfeinde, islamistische Terroristen, mit modernsten MANPADS, also tragbaren Flubgabwehrwaffen, ausgerüstet.
Erinnert sei an die Mühe und den Mitteleinsatz, mit denen die USA versuchten, ihre Stingers den Taliban wieder abzunehmen. Halbwegs gutgegangen ist das nur durch die Alterung fest eingebauter Batterien, so daß die Dinger einfach nicht mehr funktionierten.
Jetzt bekommen also die Herren Islamisten die neuesten, weit schlagkräftigeren Modelle, mit taufrischen Batterien, die noch schön lange halten. Und werden diese bestimmt nur gegen die bösen Assad-Milizen einsetzen und dann brav zurückgeben.
Der Westen will sich unbedingt selbst zerstören.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.03.2013 09:13 Uhr
Daniel Grün

Unsinn.

Die Islamisten sind nicht unsere Todfeinde. Sie wuden und werden zu unseren Feinden gemacht. So ergibt die seit 4 Jahrzehnten andauernde von höchster Stelle geforderte Zuwanderung der untersten muslimischen Schichten einen Sinn. Das die Westliche Welt irgendwann massive wirtschaftliche Probleme bekommt war klar und gewollt nur so funktionieren Raubzüge. Zur Zeit erleben wir den größten Raubzug der Menschehitsgeschichte.
Und bevor die Ordnung zusammenbricht braucht der westliche Mensch einen Feind. Zweimal war es Deutschland und jetzt wird es der Islam sein. Die Diebe im Schatten feixen jetzt schon um die Wette.

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16.03.2013, 17:28 Uhr

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