Das syrische Regime und die Aufständischen haben in der Nacht zum Freitag weitere Truppen vor der nördlichen Metropole Aleppo in Stellung gebracht. „Wir sind bereit für die Mutter aller Schlachten“, zitiert die Nachrichtenagentur dpa den örtlichen Kommandeur der Rebellen, Abu Omar al Halebi, am Freitag am Telefon der Nachrichtenagentur dpa. Weitere 3000 Kämpfer seien aus anderen Landesteilen zur Verstärkung angerückt, zu den 2500 Rebellen, die schon in Aleppo seien. Auch in der Nacht habe es einzelne Gefechte gegeben, sagte al Halebi. Die Rebellen kontrollierten einige Straßen, die zum Flughafen führen.
Die Stadt selbst wirkte am Freitagmorgen nach Augenzeugenberichten wie ausgestorben. „Ich kann sagen, es ist praktisch niemand mehr da“, sagte ein Apotheker aus Aleppo der dpa am Telefon. „Nur wenige Leute sind geblieben, Frauen und Kinder haben die Stadt verlassen.“ Die Kämpfe in Aleppo dauern seit vergangenem Wochenende an.
Die oppositionelle Freie Syrische Armee (FSA) hatte mehrere Stadtbezirke unter ihre Kontrolle gebracht. Das Regime von Präsident Baschar al Assad verlegt seit Mittwoch Tausende Soldaten für den Kampf um die wichtigste Stadt im Norden des Landes. Die Vereinigten Staaten hatten in der Nacht vor einem Massaker in Aleppo gewarnt.
Erstmals ist ein Parlamentsmitglied ins Nachbarland Türkei geflohen. Die Abgeordnete Ichlas al-Badaui erklärte am Freitag im Fernsehsender Sky News Arabia, sie habe sich abgesetzt, um dem
„tyrannischen Regime“ Assads zu entkommen. Sie sei geflohen, „vor der Unterdrückung und der grausamen Folter einer Nation, die ein Minimum an Rechten fordert“, sagte Badaui, die selbst der Baath-Partei angehörte. Die Politikerin vertrat die Provinz Aleppo.
Westerwelle kritisiert Peking und Moskau
„Erosionsprozess in der syrischen Führung“
Bedrohte Kulturschätze
An Herrn Sax..
Carsten Berg (Carberg)
- 28.07.2012, 10:44 Uhr
Was Heinrich Lübbke als Bundespräsident für Deutschland war....
Herbert Sax (H.Sax)
- 27.07.2012, 16:52 Uhr
Einerseits
Eduard Engelhardt (fumanchu76)
- 27.07.2012, 16:10 Uhr
Die Lachnummer
Can Ersoy (Turooyo)
- 27.07.2012, 15:57 Uhr
Keine militärische Einmischung in Syrien
Chris Chaix (Chaix)
- 27.07.2012, 15:23 Uhr
