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Syrien Assad ruft sein Volk zur Mobilmachung auf

 ·  Syriens Präsident tut alles, um an der Macht zu bleiben. In einer Fernsehansprache kündigte Assad eine nationale Mobilmachung an. Die internationalen Reaktionen sind verheerend - auch von Ägyptens Präsident Mursi.

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Eric Boule

Europa muss sich von den Kriegstreibern trennen

Was sind die Tatsachen:
In der Tuerkei gibt es Grossdemonstrationen gegen einen Syrienkrieg,es gab noch nie organisierte Angriffe der syrischen Armee auf die Tuerkei,in der Tuerkei gibt es mehrere Ausbildungsplaetze fuer syrische Rebellen von der Tuerkei unterstuetzt,Tuerkei steht unter Druck von der Nato(besonders USA+UK)einen Syrienkrieg anzuzetteln,jeder Anlass muss aufgegriffen,manipuliert oder kreiert werden.Weshalb gibt es jetzt ,Anfang 2013,auf einmal 60.000 Tote , haben die Rebellen schon Giftgaseinsaetze gemeldet und liest man in westlichen Zeitungen dauernd das nur Assad die Bevoelkerung dezimiert??Die Antwort ist das der Westen (Nato) einen Grund braucht seine Armee in einen Syrienkrieg taetig werden zu lassen,der schon 5 Jahre vor Ausbruch der Unruhen von USA+EU+Israel geplant war.Damals wurden dortige Aufstaendische trainiert+bezahlt um den Aufstand zu starten wie geplant.Ganz nach neuem strategischem Natokonzept von Nov.2010 Lissabon,unterschrieben von allen Mitgliedern.

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Chi Li
Chi Li (ChiLi31) - 09.01.2013 10:44 Uhr

Erfolge der Freiheitskämpfer?

"Die Rebellen konnten in den vergangenen Monaten gerade im Norden militärische Erfolge verbuchen und haben inzwischen auch die Hauptstadt Damaskus umringt. Erst am Samstag explodierte in der Damaszener Innenstadt wieder eine Autobombe und auch eine Mörsergranate schlug dort ein."

Ist das wirklich euer Ernst? Autobomben und Mörsergranaten der sogenannten Freiheitskäpmfer (Terroristen) werden von uns inzwischen als Erfolge gefeiert?! Jeder sollte mal darüber nachdenken was und wenn wir in Syrien gerade unterstützen!!!

Vor ein Paar Jahren haben wir noch unseren "Freund" Assad unterstützt - keiner hat sich darum gekümmert was er mit dem eigenen Volk anstellt. Jetzt unterstützen wir die Freiheitskämpfer - nun ignorieren wir, dass das inzwischen tatsächlich Terroristen sind. Was sollen die Menschen in Syrien über unsere "Demokratie" nun denken? Eine Schande für unsere westliche Welt! Wir sollten uns nicht wundern, wenn sich die Menschen im Nahen Osten radikalisieren! Wir sind schuld daran!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 11:41 Uhr
Bernd Eberlein

@Chi Li

Befragen Sie dazu doch einmal den (opportunistischen, uncouragierten und unfaehigen) deutschen Aussenminister !

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Bernd Eberlein

Unertraeglich ist die Heuchelei u. das Zweckverhalten westl. Politiker,

darunter der deutsche Aussenminister.
"Besaessen Sie Mumm ,Schneid und vorallem ‘politische Zivilcourage’, Herr Aussenminister, haetten Sie laengst politisch-moralisch Konkreteres realisieren muessen, als opportunistisch ‘martialische Luftblasen’ von sich zugeben !"

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 07.01.2013 13:55 Uhr

Strategische Dummheit

Nachdem der Süden des Mittelmeers mehr oder weniger nicht mehr laizistisch ist, sondern mehrheitlich islamistisch, will der Westen den östlichen Rand auch noch muslimisieren? Hinzu tritt, dass man in Punkto Ägypten die Lektion nicht gelernt hat. Hier enstand ein neuer Staat, mit 83 Mio., der sich gar nicht mehr selbst ernähren kann. Will man Syrien in eben diesen Zustand treiben? Wer steht für die wirtschaftlichen und Sozialen Folgen ein? Die Türkei hat sich längst ihres Atatürks entledigt, ist aber doch nicht wirtschaftlich stabil (Inflation). Der Balkan ist nach den Sezessionskriegen ebenfalls nicht befriedet. Insgesamt ist die Lage um 2/3 des Mittelmeers herum krisenbehaftet. Von den hoch verschuldeten EU- Ländern ganz zu schweigen. Es fehlt ein geopolitisches Konzept, hier regiert (auch durch die BRD) und ihre irrlichternde Außenpolitik strategische Dummheit. Das Beste ist noch, dass uns Westerwelle aus der Libyen-Schlächterei heraus hielt. Bei Ägypten hat W. schmählich versagt.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 07.01.2013 09:36 Uhr

Aber Herr Paschke....

...was 1922 festgelegt wurde soll nun mit Hilfe von Terroristen nichtig gemacht werden?
Was sagen Sie wenn das Elsass plötzlich tobt und sich von Frankreich lösen will? Das ist dann etwas anderes bestimmt, gell?
Die DDR hat sich letztendlich durch das Volk aufgelöst und natürlich weil sie pleite war und die exUdSSR auch nicht gerade gewillt war, reinzstecken, wo sie Jahrelang rausgesaugt hatte.
Zum Glück lief das friedlich ab.
Was hier in Syrien abgeht ist ein widerlicher Überfall von Aussen gesteuert. Vor etlichen Jahren hätte man vergleichsweise ja die Bader Meinhofbande als Opposition betrachten können, vom Ausland aus gesehen. Das und nichts anderes läuft im Großformat in Syrien ab.
Mursi hetzt gegen Assad, weil er selbst ein Lakaie der Al Quaida ist!

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Davor Topić
Davor Topić (davor_t) - 07.01.2013 09:13 Uhr

Assads Rede zeigt Weisheit

Warum soll er einen Rückzieher nach so vielen Monaten machen nachdem auch "Blinde" sehen können dass es nicht dass Volks Syriens ist das für einen Sturz Assads steht sondern zahlreiche "demokratische" Staaten die praktisch eine "Revolution" nach Syrien exportiert haben. Sollte der Hahn von "Rebellen"- und Waffennachschub aus dem Ausland zugedreht sein ist rasch Ruhe im Land. Also erst Ruhe und keine Kämpfe mehr, dann Gespräche über politische Änderungen in Syrien.

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Anton Paschke

Assad ruft sein Volk...

und die Kommentatoren hier meinen, es sei das syrische. Zum Vergleich möchte ich das "irakische Volk" erwähnen. Das gibt es auch nicht. Beide Länder sind aus den Trümmern des Osmanischen Reiches entstanden und das war keineswegs national definiert. Weder Syrien noch der Irak wurden nach dem Willen ihrer Bürger geformt, die Grenzen wurden 1922 von den Siegermächten festgelegt und dann nochmals 1926 zum Nachteil der Türkei verschoben.
Dabei wurde auf Erdöl und nicht auf Ethnien geachtet.
Assads Volk sind die Alawiten, etwa 12 Prozent der Einwohner Syriens, fast alle beim Militär oder in der Geheimpolizei beschäftigt. Denen geht es jetzt um die Existenz, die werden zäh kämpfen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 14:01 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 07.01.2013 14:01 Uhr

Stimmt,

denn Selbige würden Heimat, Existenz und Leben verlieren. Welche Triebkräfte zum Kampf sind stärker? Russland und China wollen ihre Positionen behalten, der Iran führt einen Stell-
vertreterkrieg. Er soll selbst bald "drankommen". Hier ist genügend Potential, um Hundert-tausende in den phys. Untergang zu treiben. Über relig. Aspekte will ich nicht erst reden, das verschärft den Konflikt stärker als die Zivilisten des Westens ahnen, weil sie mit Frömmigkeit nichts anzufangen wissen. Todenhöfer sagte vor Monaten: Macht Frieden, sonst gibt es eine Art Verdun! Aber auch damit weiss heute niemand mehr umzugehen.

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Carlos Anton

Eher bezahlte Terroristen als Freiheitskämpfer

Wenn man sich ein wenig breiter informiert, kommt man schnell zu der Einschätzung, daß die Gegner Assads eher ruchlose Terroristen als Freiheitskämpfer sind. Es müssen enorme Summen fliessen, um Waffen und Soldaten zu finanzieren. Die Financiers sind Staaten, die mehr Kontrolle über Syrien haben wollen. Das ist allerdings kein akzeptabler Grund für die gern zitierte Völkergemeinschaft, sondern Machtpolitik auf dem Rücken der Bevölkerung unter Inkaufnahme von unzähligen Opfern und Destabilisierung der gesamten Region. Nur weil Assad kein lupenreiner Demokrat ist, hat niemand das Recht Syrien mit Terror zu überziehen.

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joachim tarasenko

Assad hat ja nicht unrecht

Diese Banditen wie er sagt sollten sich vorsehen. Wenn er schon sterben muss wird er die Strategie der verbrannten Erde betreiben. Er hat also nichts zu verlieren. Man sieht es an den Bombardements. Er hätte aber den USA drohen sollen; Er würde die Folterkammern und die Kerker der CIA schliessen in Syrien. Rhetorisch könnte er Schläge austeilen in Richtung scheinheiliger USA, die wie ich heute gelesen habe, in vielen Staaten Afrikas Foltergefängnisse betreiben. Und nicht nur dort. Mit Hilfe bezahlter Regimes. Die haben meiner Meinung nach jede Legitimation verliren ihn oder andre zurecht zuweisen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 14:08 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 07.01.2013 14:08 Uhr

Das Verlustverhältnis

...wird in Syrien eingeschätzt auf 1:4 zu Gunste der regulären Armee. Es wird also sehr blutig werden, und Syrien selbst wird an Europa des Jahres 1945 erinnern. Es ist also Schluss zu machen, bevor niemand mehr da ist, der den Neuaufbau physisch leisten könnte. Die Parti- sanen werden ncht plötzlich Maurer und Dachdecker werden wollen, sondern brauchen den Dienstherrn, der Sold in Dollars zahlt.

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Magnus Moritz

Mal wieder eine neue Hetzkampagne gegen Assad...

Jeder der heute noch behauptet Assad sei das Problem und die Rebellen bzw. Terroristen kämpfen für die Demokratie, der hat wahrscheinlich auch geglaubt dass am 21.12.2012 (laut Maya-Kalender) die Welt untergeht.

Mein Rat: Informiert Euch etwas gründlicher und dann merkt ihr ziemlich schnell wie glaubhaft die einseitige Berichterstattung hier im "Westen" ist.
Nie hört man die Meinung des Volkes, sondern immer nur die der Rebellen, Opposition, Aktivisten, Aufständischen und wie die sich sonst noch so nennen...

Jeder der diese eingekauften "Freiheitsterroristen" unterstützt, auch wenn es nur ein Kommentar hier in der FAZ ist, trägt das Blut des syrischen Volkes auf seinen Händen!

Wacht auf und schwimmt auch mal gegen den Strom (der Leitmedien) ! Wir sind doch keine Schafe oder !?

Danke Fürs Lesen !

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serena Di Montenero

Assad

Ich frage mich nur, woran die Reformen seit dem Tod seines Vaters vor 12 Jahren gescheitert sind. Gerade Assad, der in London studierte und mit den Ideen der Aufklärung und des Humanismus in Kontakt kam, hatte ja alle Möglichkeiten, demokratische Strukturen einzuführen, und die syrische Diktatur zu beenden.
Er erinnert mich an Ceausescu und Gaddafi, und wird wohl auch so enden. Hätte er damals nach den Protesten von Daraa glaubwürdige Reformen eingeleitet, wäre das Land nicht so an den Abgrund geschlittert, und ein Aufmarschgebiet von Islamisten. Jetzt erscheint alles zu spät und unglaubwürdig leider.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 08:54 Uhr
joachim tarasenko

Assad war zu naiv.

An was ist der junge Assad gescheitert? Na an den alten Generälen und Geheimdienstlern seines Vaters. Die haben ihn gar nicht für voll genommen und schliesslich hat er klein beigegeben. Die haben doch über ihn gelacht. Ein Mann kann doch gar nichts tun. Hätte er wie Kim Un von Nordkorea ein paar liquidiert wäre der Weg frei gewesen, Aber so..... Nun packen die alten Folterknechte des Regimes die Koffer und gerieren sich als Jesus Jünger. Genau wie in Libyen, wo die alten Folterknechte des Regimes wieder an der Macht sind.

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konrad zuse

Erdogans Helfer

Erdogans Terror Helfer, gestützt und finanziert aus Saudi-Arabien, Katar und Bahrain versuchen mit Terror, feigen Bombenattentaten, Scharfschützen und Scharmützeln das Land ins Chaos zu stürzen und einen "sunnitischen Gürtel" zu errichten. Sobald Assad fällt blüht das gleiche Szenario wie in Lybien, nämlich Chaos, Vertreibung und Massenmord an der alevitischen, christlichen und kurdischen Minderheit. Vor ein paar Jahren wurde Assad in der FAZ noch als weltoffener Herrscher in einem säkularen Staat gelobt. Jetzt wird er mittels gesteuerter agitatorischer Propaganda verteufelt.
Wenig hilfreich ist hier die unreflektierte Uebernahme von dpa Texten, welche Terroristen schlimmster Couleur zu Freiheitskaempfern stilisieren. Man vermisst die freien Koepfe der FAZ, welche ausgewogen berichten und keine Meinung machen.
Am dummdreistesten ist Ashton, welche nie frei gewaehlt sich nun mit den selbstermaechtigenten EU Groessen in die Politik fremder Laender einmischt.

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Mecil Erkey
Mecil Erkey (Cheeef) - 06.01.2013 19:26 Uhr

Wer sich selbst informiert und kritisch hinterfragt, erkennt, dass Assads Rede auf Fakten basiert.

Die westlichen Politiker können sich einiges von Baschar al-Assad abgucken. Wie wär es mit Aufrichtigkeit und Rückgrat.
Auf der einen Seite die westlichen Mächte, die es zulassen, dass bezahlte Terroristen über die Türkei erst schwer bewaffnet und anschließend nach Syrien eingeschleust werden. Die Enthauptungen von Zivilisten und diverse Massaker an ihnen werden stillschweigend in Kauf genommen und gefördert.
Auf der anderen Seite der syrische Präsident, der gegen diese terroristischen Söldner ankämpft, damit das Land weiterhin säkular und unabhängig sein kann. Er kämpft für sein Volk, wohingegen der Westen und seine Verbündeten den Terrorismus anheizen. Das syrische Volk steht hinter seinem Präsidenten, der nur deshalb bisher an der Macht bleiben kann.

Die westlichen Politiker haben das Blut unschuldiger Syrer an ihren Händen kleben, genauso wie unsere Massenmedien, die nur undifferenzierte Kriegshetze betreiben.
Ich kann jedem empfehlen sich die Rede selbst anzuschauen!!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 15:26 Uhr
Mecil Erkey
Mecil Erkey (Cheeef) - 07.01.2013 15:26 Uhr

Dies ist eine Fehleinschätzung!

Assad kämpft für alle Syrer, egal welcher Religionszugehörigkeit. Er kämpft sowohl für Alawiten als auch für Sunniten, Christen, Drusen, Kurden... 80% der syrischen Armee besteht aus Sunniten. Sie müssen sich vor Augen führen, dass Syrien ein säkularer Staat ist. Im Gegensatz zu Saudi-Arabien und Katar darf in Syrien jeder seine Religion ausüben, deshalb hat das gemeinsame Leben der unterschiedlichen Völker dort über Jahrhunderte geklappt. Assad bekämpft die islamistischen Terroristen, damit seine Bürger weiter ihren Lebensstil frei wählen können. Daher genießt er auch eine sehr große Unterstützung aus allen Teilen der Bevölkerung, da diese nicht bereit ist sich den Salafisten/Wahhabiten zu unterwerfen.
Sie haben recht, dass China, Russland und Iran die syrische Regierung unterstützen, was völlig legitim ist. Im Gegensatz zu den USA und seinen Verbündeten, die völkerrechtswidrig Terroristen finanzieren und bewaffnen, um eine westliche Marionette in Syrien installieren zu können.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 07.01.2013 14:15 Uhr

Assad kämpft

für seine 10-15% Aleviten, deren Existenz ohne ihn der Vernichtung preisgegeben wird. Es ist
wohl klar, dass bis zur letzten Patrone gekämpft werden wird. Russland, China und Persien
werden Syrien unterstützen, um ihre Interessen zu wahren. Die stehen im direkten Gegensatz zur USA und den Saudis. Es wird viel schlimmer werden, als wir jetzt noch glauben, ganz in der
Illusion befindlich, Assad kippt übermorgen.

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Michael Clemens

Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit

Entgegen der Darstellung in den deutschen Medien ist die militärische Lage für die sogenannte „Freie Syrische Armee mittlerweile hoffnungslos. Sogar DEBKA spricht von Killing Fields für Al-Qaida.

Russland hat sich eindeutig mit der Aufstellung von Iskander-Raketen (SS 26) und einem beachtlichen Flottenverband im Mittelmeer positioniert und wird ein weiteres Libyenszenario verhindern. Die Verlegung der Patriots ist in diesem Zusammenhang eher lächerlich.

Es ist eine Schande für Deutschland, aktiv in diesem von außen geführten völkerrechtswidrigen Konflikt mitzuwirken.

„Da der UN-Sicherheitsrat bis heute blockiert ist und keine wirksamen Maßnahmen ergreifen konnte, war kein anderer Weg möglich, als die syrische Opposition mit Waffen zu versorgen, um das syrische Regime zu stoppen.“ (Andreas Schockenhoff CDU, Bundestagsdebatte vom 12.12.2012)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 14:26 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 07.01.2013 14:26 Uhr

Völkerrechtswidrig

waren der Bosnienkrieg, der Irakkrieg, der Libyenkrieg. Nun wird es früher oder später der Syrienkrieg werden. Der Westen will die iranische Bombe weg haben sowie die islamische
Gefahr begrenzen. Der Einmarsch ist immer völkerrechtswidrig, da die UN- anerkannten Staaten grundsätzlich integer (feste Grenzen) und pol. souverän sind. Das Gerede von der
Massenvernichtung ist politisch lanciert. Völkermord ist die einzige Ausnahme für einen rechtkonformen Zugriff von Außen. Schon der Kriegsgrund im Balkan war schlicht erfunden worden. Das ist auch der Grund, warum Westerwelle partout in Libyen nicht eingreifen ließ.
Gaddafi war ein übler Hund, jedoch kein "ethnischer Reiniger", was den Unterschied macht.

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Gerhard Rohlfs

Helfen die Patriotraketen auch gegen die russischen Iskander?

Der US-Angriff ist erst einmal abgeblasen. Es bleibt der Türkei, den USA und den fundamentalistischen Saudis nur noch auf die Rebellen bzw. ausländischen Söldner zu setzen, derzeit.
Warum sollte Assad da verhandeln?

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Christoph Wirtz

Prinzipien des Völkerrechts

Wer die Prinzipien des Völkerrechts etwas verstanden hat und seine politischen Überzeugungen nicht nur aus der Boulevardpresse bezieht, kommt nicht umhin, der Sichtweise Assads auf diesen Konflikt zuzustimmen. Es gibt gewichtige Interessen von Mitspielern, ihn zu entfernen, mit Demokratie hat das Ganze weniger zu tun, und es findet auch ohne das Mandat der großen Mehrheit der syrischen Bevölkerung statt, wenn auch aus Gründen der scheinbaren Legitimität versucht wird, dies gegenteilig darzustellen und aus dieser Attacke einen "Volksaufstand" zu machen.

Und wenn ich den britischen Außenminister von Scheinheiligkeit reden höre, wird mir schlecht. Ich erkenne Heuchelei, und sehe Aufrichtigkeit.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 14:35 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 07.01.2013 14:35 Uhr

Flugzeugträger Syrien

Der (Luft-)Überfall auf den IRAN, besonders die inzwischen hoch befestigten Atomanlagen bei
Natans, ist ohne feste Plätze und Lager in der Türkei und Syrien inkl. Israel nicht zu leisten.
Nur wenn die Masse der Kampfflieger nicht 1-2x aufgetankt werden müssen, hat die NATO (!)
eine Chance. Von Süden her ist nichts zu machen, die Flugzeiten sind doppelt und deifach
länger. Es kommt aber darauf an, nicht weniger als 1000 Einsätze täglich zu fliegen...und gleich
am Anfang "irakische" Wirkungen zu erzielen. Also alle Verteidigung niederzumachen. Ohne das ist heute jedes Heer verloren. Ich schreibe das ohne jede Sympathie für Ahmadineschad.

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Günter Busse

Warum fordert der Westen nicht,

das die ausländischen islamistischen Terroristen aus Syrien wieder abziehen?
Sie greifen nicht nur syrische Soldaten und Polizisten an, mit dem klaren Ziel, diese
zu töten. Sie führen Bombenanschläge durch, sie terrorisieren Zivilisten, die sich
gegen sie stellen, bis zum Mord.
Diese Terroristen sind Verbrecher, von den arabischen Diktaturen unterstützt, an deren
Händen Blut klebt.
Warum schweigt der Westen dazu und akzeptiert so stillschweigend Terrorismus?
Was sollen den syrische Armee und Polizei machen? Diese Terroristen gewähren lassen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 09:38 Uhr
Marco Schuldt
Marco Schuldt (Noctar) - 07.01.2013 09:38 Uhr

Warum klärt der Westen nicht auf?

Leider ist genau dieser Aspekt m.M.n. nicht in dem Artikel berücksichtigt worden. Wie dieser Beitrag, er informiert nicht sondern beschreibt einseitig die Sicht des Westens. Es scheint fast als ob es gewollt ist, einen neuen Unruheort im Nahen Osten zu erhalten damit die Westmächte einen "neuen" Feind sponsern und in zehn Jahren einen neuen Bombenübungsplatz erschließen können.

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Justus Fischer
Hasan Özdemir (Hasano) - 06.01.2013 17:46 Uhr

"Marionetten des Westens " - westliches Verhaltensmuster ?

Die "Rebellen" oder eher Söldner der westlichen Mächte / Macht interessieren mich viel mehr als die anscheinend Inhaltslosen Ansprachen von Assad . Ist es nicht fraglich , wie eine solch starke Rebellion in solch kurzer Zeit so effektiv werden konnte ? Ähnlich wie in Libyen , haben die Rebellen eine sehr stark ausgeprägte Organisation bzw. auch Geduld . Es hat sich nie wirklich zugespitzt , sondern war einfach dar und wurde verwirklicht : Der Konflikt . Wem wird also das neue Regime "danken" ? Wie oder womit werden sie ihre "Dankbarkeit" erweisen ? Und sprechen wir von Dankbarkeit oder von Verhandlungen , Zwang und Schuld ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 14:41 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 07.01.2013 14:41 Uhr

Stellvertreterkrieg

Im Grunde kämpfen Iraner und Syrer gegen USA, Saudis und Katar auf syrischem Boden.
Die Ethnien in Syrien sind gezwungen, sich den Parteien anzuschließen. Aleviten, Christen u.a.
stehen ihrer Vernichtung gegenüber. Kurden sehen ihren Staat in greifbarer Nähe. Die Türkei
sucht nach der Möglichkeit, das Osmanische Reich nachzubilden. Alles das wird furchtbar blutige Folgen für das Volk "zwischen den Mühlsteinen" haben. Syrien wird wohl im Bürgerkrieg
verglühen.

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Hans-Peter Schröder

Die Rede eines aufrechten Mannes

Ein Beispiel für die Welt. Präsident Assad steht zu seinem Volk, die syrische Armee verteidigt ihr Heimatland, die syrischen Generäle sind Patrioten. Syrien wurde überfallen, wie Libyen, und die anderen Opfer von, sie wisssen schon wem.... . Dieses Mal hat es mit einem direkten Überfall am Völkerrecht vorbei, nicht geklappt. Stattdessen werden Söldner, Kriminelle und Geisteschwache, -Strandgut,- eingesammelt und nach Syrien gekarrt, wo sie Massenmorde begehen, die Infrastruktur zerstören, um dann irgendwann namenlos in den Trümmern der Häuser zu sterben, die sie selbst zerstört haben. Danach verbrennen ihnen ihre Kumpane die Gesichter. Was wohl Allah dazu sagen wird, am Tag der Seelenwägung?

Präsident Assad jedenfalls sagt, daß es mit diesen Wesen keine Verhandlungen geben kann, da diese nichts Verhandelsbares anzubieten haben. Er bedankte sich bei der Armee für deren entschlossenen Einsatz und beim Volk für dessen Leidensfähigkeit. Dann Standing ovations.
Mobilmachung ? Von wem?

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Monika Lorenz

Wollt ihr den totalen Krieg, wohl eher eine Frage an die Rebellen

Um bei der Wahrheit zu bleiben, der Assad kämpt ja nicht aus Jux und Dollerei "gegen sein eigenes Volk" (wirklich ?), sondern weil die lieben Rebellen einfach nicht aufhören können oder wollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 14:50 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 07.01.2013 14:50 Uhr

Trennlinie

zwischen den eigentlichen Fronten dürften die versch. Religionszugehörigkeit sein. Viele Deutsche wissen gar nicht, dass die Feinschaft zwischen Sunniten und Schiiten etc. viel tiefer
ist, als die zu Anderen. Diese Tatsache hält das Feuer buchstäblich in Gang. Immer, wenn ich das "Allah u akbar" nebst Stirmbinde in Grün höre und sehe, wird mir ganz schlecht. Es erinnert mich an die Radikalsten aller Deutschen im Nazikreuzzug gegen den Weltrest. Da spielte eigenes und fremdes Leben auch kaum eine Rolle. Nach der letzten Patrone gings mit
Spaten und Kampfmesser weiter: "Es lebe der Führer, Hurra!"

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07.01.2013, 06:50 Uhr

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