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Rebellen geben Iraner frei Gefangenenaustausch in Syrien

 ·  48 iranische Geiseln sind in Syrien von den Rebellen freigelassen worden. Der Gefangenenaustausch ist ein erstes Zeichen für Verhandlungen zwischen Repräsentanten und Gegnern des Regimes seit Beginn der Revolution gegen Assad.

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Aufständische gegen das Regime von Präsident Baschar al Assad haben am Mittwoch iranische Geiseln freigelassen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete, die seit August vergangenen Jahres von syrischen Aufständischen festgehaltenen Männer seien auf freien Fuß gesetzt worden. Auch ein Sprecher der Freien Syrischen Armee (FSA) bestätigte die Freilassung der Geiseln, die von der Opposition der Mitgliedschaft in der iranischen Eliteeinheit Revolutionsgarden bezichtigten werden. Die Führung in Teheran hatte stets erklärt, es handele sich um Pilger.

Im Gegenzug sollen nach türkischen Angaben mehr als 2000 in syrischen Gefängnissen einsitzende Häftlinge freikommen. Die Freilassung von insgesamt 2130 Zivilisten, die in mehreren Städten festgehalten würden, habe am Mittwoch begonnen, sagte ein Sprecher der türkischen Hilfsorganisation IHH (Stiftung für Menschenrechte, Freiheiten und Humanitäre Hilfe).

Erstes Zeichen für Verhandlungen

22 Monate nach Beginn der Revolution gegen Syriens Präsident Baschar al Assad ist der Gefangenenaustausch ein erstes Zeichen für Verhandlungen zwischen staatlichen Repräsentanten und bewaffneten Gegnern des Regimes hinter den Kulissen. So teilte ein IHH-Vertreter mit, dem erfolgreichen Abschluss seien Monate der Vermittlungen vorangegangen.

Der sechs Punkte umfassende Plan des früheren Syrien-Sondergesandten von Vereinten Nationen und Arabischer Liga, Kofi Annan, sah unter anderem die Freilassung unschuldiger Inhaftierter vor. Annans Nachfolger, Lakhdar Brahimi, vermittelt auf Grundlage des Annan-Plans weiter zwischen den Konfliktparteien. Am Freitag will er in Genf zu Gesprächen mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Michail Bogdanow und dem stellvertretenden amerikanischen Außenminister William Burns zusammenkommen, um über die Krise in Syrien zu beraten. Das teilte die russische Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch mit.

Moskau unterstützt das Assad-Regime, hat sich aber zu Gesprächen mit Moaz al Khatib bereit erklärt. Er ist der Vorsitzende der Oppositionsbündnisse Nationale Koalition Syrischer Revolutionärer und Oppositioneller Kräfte, die von den Vereinigten Staaten als legitime Vertretung des syrischen Volkes anerkannt worden sind.

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