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Krieg in Mali Ecowas-Präsident fordert deutsche Truppen

 ·  Der Präsident der Elfenbeinküste und Ecowas Vorsitzende, Alassane Outarra, hat laut einem Medienbericht einen größeren deutschen Beitrag „mit Truppen“ in Mali gefordert. Russland sagt Transporthilfe zu.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (38)
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Eric Boule

Frankreich multipliziert seine Kolonialfehler

Wenn mein Nachbar Frankreich sich vor den heranrollenden Zug stuerzt,heist das nicht das ich das auch tun muss.Schliesslich wird Frankreich jetzt konfrontiert mit den Folgen seiner sinnlosen Lybienaktionen.Wenn Frankreich jetzt eingreift um seine Buerger in Mali zu schuetzen,dann hat es diese selben Buerger mit der Lybienkrieg in Gefahr gebracht.Die alten Kolonisatoren machen immer groesere Fehler und fangen an zu schreien wenn niemand dieselben Fehler machen will.Die Ausrede mann schuetze Europa ist kwatsch und dient nur dazu andere Laender mithineinzuziehen.Man kann nicht in einem Aufruhrland zu gunsten von einer einzigen Gruppe eingreifen auch nicht wenn die andere Parteien unsympatisch sind.Man kann hoechstens herumliegende Laender unterstuetzen damit die besser ausgeruestet sind , Fluechtlingen helfen und dann weiter abwarten wie sich die Situation entwickelt.Fuer die Christenvertreibung in allen Muslimlaendern ist diese verzweifelte Aktion von Frankreich ganz stimulierend

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Klaus Hessenauer

so so, der Herr Präsident fordert....

kann er.

Das war's dann aber auch schon!

D ist nicht die Weltpolizei, und im Nachkolonialen Hinterhof aufräumen kann auch keine Frage der gerne strapazierten Solidarität sein! Es geht ohnehin "nur" um handfeste wirtschaftliche Interessen!

Diese Wahrheit hat schon mal ein Bundespräsident ausgesprochen die Presse hat aufgeheult und der BuPrä ist dafür zurückgetreten (worden).

So ändern sich die Zeiten!

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Christina Alwin

Mali stellt den endpunkt französischem Postkolianismus dar.

Und es wird der Sargnagel für Hollande, den in Europa keiner so recht mag.
Die USA und die Saudis wollen die Franzosen und mit ihnen die EU in einen zermübenden afghanischen Krieg in Mali verwickeln um dem französischen Einfluß in Nordafrika endgültig ein ende zu bereiten und Ihre steigende Macht in dieser Rohstoffreichen Region auszubauen.
Deutschland wird so oder so nur die Krümel abbekommen die bei dem Geschachere um diese Staaten vom Teller fallen. Dafür wird Westerwelle dann regelmäßig von deutsche großunternehmen Schelte bekommen wird. Er dient Merkel als Sündenbock für Deutswchlands gescheiterte außenpolitischen Manöver.

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Gerhard Katz

Herr Outarra

hat wohl noch nicht mehr ganz zutreffende Vorstellungen von "deutschen Soldaten".

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Christoph Kuhlmann

Das ist mit Vorsicht zu genießen

Deutschland soll sich also in einem Konflikt engagieren, in dem Frankreich versucht zusammen mit einer brüchigen Allianz nordafrikanischer Länder (ECOWAS + Tschad) ca. 3000 Dschihadisten zu bekämpfen, die sich nahezu im gesamten Sahel verstecken können, einer Fläche größer als Europa. Diese Allianz versucht seit April vergangenen Jahres Truppen zur Bekämpfung der Dschihadisten zu stellen, bringt dies aber bisher nicht zuwege. Allein das weckt ernsthafte Zweifel! Bedenkt man weiterhin, dass das ganze Dilemma erst aus der Zerschlagung der libyschen Zentralmacht und deren Hegemonie in dieser Region resultiert, die faktisch Teile des ehemaligen französischen Kolonialreiches dominierte, dass Frankreich federführend im Libyenkrieg war, der die Menschenrechtslage in der Region dramatisch verschlechterte, und berücksichtigt man, dass Frankreich in dieser Gegend handfeste wirtschaftliche Interessen verfolgt, so überzeugen auch die flammensten Appelle an die westliche Werte nicht.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 20.01.2013 17:03 Uhr

WIR MÜSSEN GARNICHTS !!! Wenn Frankreich meint, dass sie dort eingreifen müssten, bitte.

Das ist dann deren eigene Sache. Zudem hat F eine wesentlich größere Armee als Deutschland, die werden mit einem Land wie Mali (ca. 15 Mio Einw., 3x so groß wie Deutschland) schon alleine klar kommen. Auch sehe ich keine Gefährdung für Europa. Dagegen stellen andere Länder eine echte und wirklich unmittelbare Gefahr dar, z.B. der Iran (mit weitreichenden Raketen und demnächst nuklearer Bestückung). HIER müsste von ALLEN entschlossen gehandelt werden, auch von D. Denn ich möchte mir nicht vorstellen wollen,was passiert, wenn solche Leute an Atomwaffen kommen. Noch einmal zurück zu Mali, wenn Frankreich sich überschätzt hat, dann müssen nicht etwa deutsche Soldaten rein, sondern die französischen Soldaten raus. F hat sich schon öfters verschätzt, das eklatanteste Beispiel dürfte wohl das Indochina-Abenteuer gewesen sein, das spätere Vietnam. Wir sollten uns nicht von anderen Ländern in deren Konflikte hineinziehen lassen,dies sollte eine der wichtigsten Lehren von Sarajevo für uns sein.

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Konstantin Schneider

FORSA GERMANIA

Soll heissen, Meinungsmacher und Demoskopen haben die verdammte Pflicht, es Frau Merkel zu ermöglichen, weitere Kriegsabenteuer einzugehen und dennoch nicht abgewählt zu werden.

Hätte Frau Merkel den Mut, auch Soldaten nach Mali zu schicken, so müssten ihr das Meinungsmacher nur ähnlich hoch anrechnen, wie sie Gerhard Schröder damals für die Hartz IV Reformen gelobt haben, während sie ihm ja für seine Verweigerung in den Irak-Krieg zu ziehen, ziemlich durchsichtige Motive unterstellten.

Meinungsmacher und Demoskopen helfen Frau Merkel doch andauernd und ziehen sie kaum richtig zur Rechenschaft. Meinungsmacher lassen erst Steinbrück ins Messer laufen, dann wollen sie Wowis Rücktritt und schliesslich darf FORSA Vollzug melden: SPD im Bund abgestürzt auf 23%.

Das tun sie, damit McAlister im Amt bleiben kann, Frau Merkel nicht länger in Frage gestellt wird und damit die verrückten Wähler den Italienern immer ähnlicher werden, nämlich gegen ihre wahren Interessen votieren.

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hans warchol

historisches bewusstsein,mangelhaft

ob herr quanttara deutsche truppen wünscht,ist irrelevant.dass er mehr deutsche solidarität inplizit damit zum ausdruck bringen will,ist gerechtfertigt.wenn deutschland dem engsten europäische verbündeten zwei uraltflugzeuge als solidaritätsbeitrag zur vefügung meint stellen zu können,so ist das beschämend.manche von uns scheinen vergessen zu haben,was solidarität eigentlich bedeutet.sie scheinen auch vergessen zu haben,wer ihnen unter weit erschwerten voraussetzungen nach dem kriege solidarität bewiesen hat.ich habe weder als kleiner junge die ankünfte von care-paketen vergessen,noch die grossen gesten von de gaulle in der kathedrale von reims,der sichtbaren wiederankunft deutschlands im kreise der demokratischen staaten.ich schäme mich nicht nur für diese regierung,sondern auch für die in der bevölkerung,die meinen,dass zwei flugzeuge zu viel seien und sich nicht entblöden,hierfür noch einen bundestagsbeschluss zu fordern.im übrigen:frankreich hat keine deutschen truppen angefordert.

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Henk Hulst
Henk Hulst (HenkHulst) - 20.01.2013 16:32 Uhr

Blindflug

Die Deutschen. Vielleicht müssen sie ihre franzöischen Partner unterstützen. Aber worum geht es dabei? Das Konzept Frankreichs für die Zeit nach der militärischen Sicherung in Mali ist unklar. Die Geschichte der Interventionen in geringem Umfang ist nicht sehr erfolgversprechend. Erinnert sich noch jemand, was aus Bunia nach der Operation Artemis geworden ist? Wohl eher nicht. Hat auch keinen interessiert.
Ja, der Islam. Was in Mali und Algerien vor sich geht, unterscheidet sich nur duch das Markenzeichen von dem, was in christlichen Teilen sub-Sahara-Afrikas Tagesordnung ist.
Für die Kongokriege oder die Angriffe auf die Ölindustrie in Nigeria interessiert sich ebenso niemand, obwohl es faktische Parallelen und erheblich mehr Opfer gibt.
Wenn sonst kein verbindendes Element zum schmieden einer Koalition der Willigen vorhanden ist, muss es eben die Religion sein. Auch wenn es bestimmt nicht darum geht - die Reaktion des Westens beweist, wie nützlich dieses Label sein kann.

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Mark Büger
Mark Büger (EmBeler) - 20.01.2013 16:00 Uhr

So wäre es richtig! Aufgabe endlich akzeptieren!

Wir haben Kampftruppen und davon einen "Überschuss" die im Inland keine Aufgaben haben und ein modernes, auch offensives Waffenarsenal. Es ist klar, dass unsere Truppen immer häufiger Einsätze im Ausland verrrichten sollten. Direkt für das Heimatland wohl hoffentlich nie wieder.
Unsere Politker und unsere Soldaten sollten sich dessen bewußt werden, oder die Bundeswehr auf einen Bruchteil für Inlandsverteidigungszwecke reduzieren. Andere Länder brauchen die Hilfe auch unser hochgerüsteten Armee, wenn alles andere versagt (keine alte Transal).

Diese Aufgabe sollte endlich akzeptieren werden. Unsere Soldaten sollten (nur) darauf ausrichtet werden. Dann sollte ihnen auch endlich der nötige höchste Respekt entgegen gebracht werden, dass sie als einzige Berufsgruppe bewusst ihr eigenes Leben bereit sind zu geben (es wird ja niemand gezwungen einer Armee beizutreten). Nicht jeder einzelen gefallene dt. Soldat sollte dann ein furchtbare Niederlage sein. Es ist eine ARMEE, es sind SOLDATEN!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 17:13 Uhr
Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 20.01.2013 17:13 Uhr

Höchsten Respekt

Es gibt auch adere Berufsgruppen die durch ihren Beruf einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind, der im schlimmsten Fall auch Tötlich enden kann. Zum Beispiel Feuerwehrleute. Und es ist auch möglich durch eine nicht zu knapp bemessene militärische Planung, das Risiko für die Mitarbeiter zu reduzieren. Dem Herrn Mark Büger sollte klar werden, dass es nicht notwendig ist solange in der dritten Person von unseren Soldaten zu sprechen solange noch nicht genug gestorben sind.
.
Die Anzahl der Gerätewagen der Feuerwehr wird ja auch nicht nach den aktuell brennenden Häusern kalkuliert. Das währe im höchsten masse Fahrlässig.

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Peter Goetz

Nichts da mit "Germans to the front", Herr de Maizière!

Dieser Herr hat in der "Neuen OsnabrückerZeitung beklagt: die Soldaten verspürten zu wenig Lust auf Auslandseinsätze und hätten zuviel Sehnsucht nach dem "Hotel Mama", (DWN).
Ich frage, welche Lust soll ein junger Mann verspüren, sein Leben für ein Land zu riskieren, das zu Hause diejenigen Personengruppen hätschelt, die er im Ausland mit der Waffe in der Hand bekämpfen soll, und dessen Eliten darüber hinaus jedes Mittel recht ist, dieses eigene Land auf kaltem Wege abzuschaffen?

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Marcel Meier

Afrikaner fordern (!) deutsche Truppen?

Wie wird denn die Rechnung bezahlt? Hat Mali Bodenschätze für die es sich lohnt?

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Martin Bernhart

Schde das keine medien etwas tiefer gehen-

Die Franzosen führen ja in Mali Krieg weil die Bevölkerung nicht so recht einverstanden ist das alles privatisiert werden soll, insbesondere die Wasserversorgung. Da wollen Französische Firmen einen netten Reibach machen, da sind ein paar Graeuelgeschichten von Moslemischen Fanatikern natürlich ein hervorragender Grund um einzumarschieren! Europaeische Soldaten kampfen NİE in Afrika um die Bevölkerung zu schützen, d.h. wenn sie es tun stehen massive wirtschaftliche interessen im Vordergrund!

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 20.01.2013 15:32 Uhr

Zumutungen

Herr Outarra hat von Deutschland überhaupt nichts zu fordern. Dieser Handlanger für Paris vergreift sich deutlich im Ton. Wenn die Ecowas Hilfe braucht, kann sie darum ersuchen. Wir "müssen" aber gar nichts, aber wenn wir was tun, muß der Bundestag es erst beschließen.

Herr Kujat ist Generalinspekteur a.D. und entsprechend ist seine Meinung einzuschätzen. In seiner aktiven Zeit hätte er den Ball sicher sehr viel flacher gehalten und halten müssen. Im Ruhestand wird selten ein Offizier plötzlich so politisch und stimmt gar den Oberton an in einer derart gefährlichen aktuellen politischen Frage.

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Nina Müller

Nicht unter Druck setzen lassen

Für den Mali-Konflikt gelten folgende Leitlinien:

- es geht nicht um eine Frage der deutsch-französischen Freunschaft (diese steht sowieso außer Frage und ist vom Mali-Konflikt unabhängig) und auch nicht um ein "Unter Beweisstellen der Wirksamkeit der GSVP" (es gibt genügend erfolgreiche Missionen), sondern darum, die in Mali eingetretene Situation einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung zuzuführen.
- hierzu ist - wie von den USA kurz nach Eingreifen durch die Franzosen vorige Woche festgestellt - eine grundsätzliche Überarbeitung aller bisheriger Konzepte und Pläne aufgrund der veränderten tatsächlichen Situation vorzunehmen.
- eine Krise wie in Mali, bei der ein Extremistenstaat entsteht, ist von der internationalen Gemeinschaft auf breiter Grundlage zu lösen und zu stabilisieren. Insbesondere ist eine Einbeziehung auch muslimischer Länder erforderlich, um zu verhindern, dass der "Westen" zum Angriffsobjekt für Islamisten wird.
- Keinesfalls darf D sich singulär beteiligen.

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Monika Lorenz

Warten wir, bis Assad ebenfalls deutsche Truppen "wünscht",

um sich so seiner Rebellen zu entledigen. Wäre in etwa das gleiche.

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Erwin Stahlberg

Bei aller Friedensliebe

Islamisten haben unserer KULTUR den Krieg erklärt,
dann sollten sie ihn auch haben,
und zwar mächtig gewaltig.

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Otto Meier

Ein Krieg gegen Untergrundkämpfer ist nicht zu gewinnen.

Es ist schon erstaunlich, daß sich das immer noch nicht bis zu unseren kriegsführenden Eliten herumgesprochen hat. Diese Untergrundkämpfer sind noch dazu international organisiert und finanziert, ein Umstand, der sie quasi unbesiegbar macht, sind sie doch in der Zivilbevölkerung kaum erkennbar.

Wie so oft käme es darauf an, die Ursachen zu erkennen und zu beseitigen, die dazu führen, daß Menschen in den Untergrund gehen und mit Gewalt versuchen, ihre Lebensumstände zu verbessern. Denn darum geht es doch in Wirklichkeit, nicht nur um religiösen Fanatismus. Und da kommt man dann sehr schnell zu der Erkenntnis, daß unser doch recht gutes Leben der Grund dafür ist, daß in vielen Ländern so bittere Armut herrscht, daß Menschen sterben.

Von dieser Erkenntnis ist es dann nur noch ein kleiner Schritt bis zu der Einsicht, daß wir in einer Welt leben, in der unser Handeln Einfluß auf andere hat, daß uns globale Verantwortung trifft. Diese Verantwortung darf sich nicht in Kriegen erschöpfen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 17:56 Uhr
Konstantin Schneider

Nun hören Sie doch auf mit Ihrem Uraltwissen

Natürlich sind solche Kriege langfristig zu gewinnen! Die Staaten müssen nur die eigenen Kriminellen zur Strecke bringen, müssen sämtlich Drogengelder konfiszieren, die Mafia besiegen, auf Erdöl verzichten etc. Sicher die Liste ist noch viel länger, aber wer nicht beginnt, der nicht gewinnt.

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Konstantin Schneider

Hallo, liebe Angela, nun mach schon hin in Afrika

Denn bei allen ohnehin anstehenden Qualen bis zu den Bundestagswahlen,
dürfen wir nichts abseits stehen, wenn andere für uns in die Wüste gehen.

Der Salafist ist nun mal kein Faschist, dem man mit Schutzwällen begegnet,
nur damit er anderswo die Menschheit mit seinen Peitschenhieben segnet.

Den Saudis Panzer zu verkaufen - haben die etwa "Halt!" gerufen? - und
andernorts nur Decken schicken, ist leider zu wenig, also komm' in die Kufen.

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Michael Leh

Herr Outarra möge es uns nachsehen, wenn uns das deutsche Hemd näher ist als der west- ...

afrikanische Rock. Wir haben bereits in Deutschland einen unerklärten Bürgerkrieg, was Outarra nicht wissen kann, da es verschwiegen wird. Doch jährlich werden auf unseren Straßen tausende deutsche Bürger (auch Migranten) bereits Opfer von insbesondere Tätern aus dem „islamischen Kulturkreis“, siehe Jonny K.. In vielen Gegenden Berlins, etwa Neukölln und Gesundbrunnen, trauen sich ab Dunkelheit viele Bürger nicht mehr auf die Straßen. 80 Prozent der Intensivtäter in Berlin bis 21 Jahre haben Migrationshintergrund, davon - in 2011 - sind 46 % arabischer und 33 % türkischer Herkunft. Das weiß Herr Outarra sicher nicht. In Berlin wurden tausende Polizeistellen eingespart, weil kein Geld dafür da sei. Dann haben wir aber sicher auch kein Geld mehr, um Truppen nach Mali zu senden. Die Polizei wird auch der 11 000 Wohnungseinbrüche pro Jahr in Berlin nicht mehr Herr. Dasselbe gilt für die Kriminalität an der dt.-poln. Grenze. Leider kann uns Herr Outarra wohl auch nicht mit Polizei helfen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 18:38 Uhr
Michael Leh

@Herrn Ullmann: Zu Neukölln empfehle ich Ihnen zum Beispiel ....

das 2012 erschienene Buch von Kriminalhauptkommissar Karlheinz Gaertner und Fadi Saad "Kampfzone Straße". Wie Gaertner sagt, werden dort "Menschen aus nichtigsten Gründen niedergestochen". Ein eigenes Kapitel ist mit "Jagd auf alte Damen" überschrieben. Die Lage in Gesundbrunnen ist nicht viel anders. Ich wohne dort seit zwei Jahren und weiß, wovon ich rede. Abgesehen von den persönlichen Erfahrungen - u.a. versuchter Überfall durch fünf arabisch- oder türkischstämmige Jugendliche auf der Badstraße - muss man die Polizeimeldungen regelmäßig verfolgen um zu wissen, was dort los ist. Ein sehr guter Beitrag über die Situation in der Gegend ist übrigens bereits 2009 in der FAZ erschienen unter der Überschrift "Wenn du zuckst, hast du schon verloren" (leicht per Google zu finden), Autor Philip Eppelsheim. Das einzige, was man darin wegstreichen kann, sind die Zitate/Aussagen des damaligen SPD-Innensenators Körting.

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Christian Ullmann

ein kleiner subjektiver Eindruck

Ich habe mehrere Jahre in Nord-Neuköln gelebt und dann ebenfalls ein paar Jahre im Wedding, eben am besagten Gesundbrunnen. Diese massive Einschüchterung der Bevölkerung kann ich nicht bestätigen, anscheinend hat sich dort in dem letzten Jahr das Leben komplett gekehrt.

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20.01.2013, 11:28 Uhr

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