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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Jemen Dutzende Tote bei Anschlag auf Polizeischule

 ·  Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeiakademie in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind mindestens 25 Menschen getötet worden.

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 Im Jemen hat sich ein Selbstmordattentäter in einer Polizeischule in die Luft gesprengt und dabei 22 Menschen in den Tod gerissen. Die meisten Opfer seien Kadetten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dutzende Menschen seien bei dem Anschlag in der Hauptstadt Sanaa verletzt worden.

Die Tat trägt nach Einschätzung der Ermittler die Handschrift von Al Qaida. Ein Bekennerschreiben lag zunächst aber nicht vor. Der Jemen war wie auch andere arabische Staaten zuletzt Schauplatz eines heftigen Machtkampfes zwischen politischer Führung und der Bevölkerung. Im Süden kämpft die Armee zudem gegen militante Islamisten, die dort seit Monaten Teile des Landes kontrollieren.

Die Islamisten konnten ihre Machtstellung im Zuge der Proteste gegen den früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh ausbauen, der nach drei Jahrzehnten autokratischer Herrschaft im Februar die Macht abgegeben hatte. Der Wechsel an der Staatsspitze war unter Mitwirkung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Staaten ausgehandelt worden.

Die jemenitische Armee hatte in den vergangenen Wochen gleichwohl einen relativ erfolgreichen Feldzug gegen Al-Qaida-Terroristen in der südlichen Provinz Abijan geführt. Am 21. Mai waren bei einem Terroranschlag der Islamisten während einer Militärparade in Sanaa 96 Menschen getötet worden.

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