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Gefechte in Syrien 50 Personen bei Selbstmordanschlag in Hama getötet

In der Provinz Hama hat ein Attentäter einen Wagen zur Explosion gebracht. 50 Personen sollen dabei getötet worden sein. Auch in Damaskus und Aleppo gehen die Kämpfe zwischen Rebellen und Assads Armee weiter.

© dapd Vergrößern Gefechte in Aleppo: Syrische Rebellen kämpfen gegen die Armee Präsident Assads

Bei einem Anschlag auf Regierungstruppen in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 50 Personen getötet worden. Ein Selbstmordattentäter habe sich in einem Auto in Hama im Zentrum des Landes in die Luft gesprengt, meldete die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Dabei seien mindestens 50 Soldaten und Milizionäre ums Leben gekommen. Den Angaben der Aktivisten zufolge soll der Attentäter der islamistischen Al-Nusra-Front angehört haben. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete den Anschlag ebenfalls, allerdings ohne eine genaue Opferzahl zu nennen. Es wurde nicht erwähnt, dass es sich bei den Toten um Soldaten handelt.

Weitere Gefechte

Zwischen der syrischen Armee und bewaffneten Rebellen hat es laut Aktivisten auch in der Hauptstadt Damaskus und der Wirtschaftsmetropole Aleppo heftige Gefechte gegeben. Wie die in London ansässige Beobachtungsstelle mitteilte, waren zwei südliche Stadtteile in Damaskus hart umkämpft. Viele Bewohner seien geflohen, um sich im nahe gelegenen Palästinenserviertel Jarmuk in Sicherheit zu bringen.

Palästinensische Kämpfer nehmen laut der Beobachtungsstelle für Menschenrechte teils auf Seiten der Regierung, teils auf Seiten der Armee an den Kämpfen teil. In Aleppo wurde den Angaben zufolge ein Zivilist durch Artilleriebeschuss getötet. Ein Gebäude des Geheimdienstes der Luftwaffe brannte demnach, außerdem gab es auch in der Nähe des internationalen Flughafens Kämpfe. Die Angaben ließen sich zunächst nicht von unabhängiger Seite überprüfen.

Aus Homs im Zentrum des Landes wurden ebenfalls Gefechte gemeldet. Die Beobachtungsstelle berichtete des Weiteren über Luftangriffe in der nordwestlichen Provinz Idlib und über Razzien in der Küstenstadt Latakia. Seit Beginn des Konflikts zwischen den Rebellen und der Regierung von Präsident Baschar al Assad Mitte März 2011 wurden in Syrien nach Angaben der Beobachtungsstelle mehr als 36.000 Menschen getötet.

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Quelle: AFP/dpa

 
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