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Faisal Mokdad Syriens Vize-Außenminister in Moskau

Syriens stellvertretender Außenminister ist zu Gesprächen in Moskau eingetroffen. In den Bemühungen um ein Ende des Bürgerkriegs setzt Russland derweil auf den Plan des früheren Sondergesandten Annan.

Eine syrische Delegation unter Führung von Vize-Außenminister Faisal Mokdad ist zu Gesprächen in Moskau eingetroffen. Die Delegation sei am Donnerstag im russischen Außenministerium empfangen worden, berichteten mehrere russische Nachrichtenagenturen. Itasr-Tass hatte am Mittwoch die Ankunft der syrischen Delegation gemeldet und berichtet, dass auch ein Treffen mit Außenminister Sergej Lawrow geplant sei.

Derzeit gibt es Spekulationen, die beiden UN-Vetomächte Russland und Amerika planten eine Initiative, um mithilfe einer Übergangsregierung den seit März 2011 andauernden blutigen Konflikt in Syrien zu beenden. Ein Ministeriumssprecher bestritt am Donnerstag in Moskau aber, dass es einen neuen, amerikanisch-russischen Friedensplan für Syrien gebe. Russland engagiere sich vielmehr dafür, dass der Plan von Annan umgesetzt werde.

Russland setze auf den Plan des früheren Sondergesandten Kofi Annan. Der Sprecher sagte, der Plan sei Thema des Treffens zwischen Mekdad mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow gewesen. Mekdad werde noch mit anderen russischen Diplomaten beraten.Der Sprecher bekräftigte, Moskau werde weiterhin nicht den Rücktritt Assads fordern. Mit dem Annan-Plan hatte sich Syrien verpflichtet, unter Aufsicht der Vereinten Nationen auf ein Ende der Gewalt hinzuarbeiten. Auch eine tägliche Feuerpause von zwei Stunden war Teil des Plans.

Brahimi ebenfalls nach Moskau

Der internationale Sondergesandte für Syrien, Lakhdar Brahimi, hatte sich am Montag in Damaskus mit dem syrischen Präsidenten Baschar al Assad getroffen. Dabei erzielte er offenbar keine Fortschritte. Brahimi wird am Samstag in Moskau erwartet.

In Syrien liefern sich die Armee von Machthaber Baschar al Assad und bewaffnete Aufständische weiter heftige Gefechte. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden in dem Konflikt bereits mehr als 45.000 Menschen getötet.

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Quelle: AFP/dapd

 
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