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Faisal Mokdad Syriens Vize-Außenminister in Moskau

 ·  Syriens stellvertretender Außenminister ist zu Gesprächen in Moskau eingetroffen. In den Bemühungen um ein Ende des Bürgerkriegs setzt Russland derweil auf den Plan des früheren Sondergesandten Annan.

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Davor Topić
Davor Topić (davor_t) - 27.12.2012 20:54 Uhr

Russland

weiß dass ein Umsturz von Assad (ebenso von Iran) die geostrategischen Machtverhältnisse vollkommen zum Nachteil von Moskau (und nicht nur) sich ändern würden. Russland ist dafür nicht bereit. Hier stossen Interessen auf Interessen. Die bewaffneten Aufständischen (wer auch immer das ist und von wem finanziert wird) dürfen aus diesen Gründen auf die Dauer nicht gegen den "Diktator" Assad siegen. Syrien wird "geholfen" aber auch geholfen.

Das Hauptproblem ist derzeit nicht die Demokratisierung von Syrien (da gäbe es in Saudi-Arabien viel mehr zu tun) sondern den Teufelskreis der Gewalt abzuschwächen, wenn auch anfangs mit kleinen Schritten.

Und ein kleines Re­sü­mee der Geschehnisse - in Syrien hat der geplante "arabische Frühling" wohl nicht so geklappt wie es sich die Grossmacht USA und Co. vorgestellt haben.

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27.12.2012, 08:23 Uhr

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Von Berthold Kohler

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