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Chemiewaffen Syrien gibt erste Erklärung ab

 ·  Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat eine erste Erklärung der syrischen Regierung über deren Giftgasarsenal erhalten. Jetzt werden die Informationen überprüft.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (61)
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Malte Marquardt

Ich frage mich immer wieder:

Wann macht eigentlich Obama mal ein Interview?

Also nicht mit Oprah oder in US-Comedy-Shows.

Sondern mit ner europäischen oder meinetwegen asiatischen Zeitung?

Dazu ist der U.S.Präsident, der "Führer der freien Welt" (BRD-Slang) , wohl nicht in der Lage....

Washington = Konstantinopel oder was?

Also Putin kann das.... bei Obama heikel, am Ende fallen die Teleprompter aus und er weiß nicht mehr was er machen soll/darf.....

"Öh öh, wir US-Amerikaner haben das Automobil erfunden....ich bin für die Todesstrafe für Kinderschänder..."

Deutscher Gutmensch: "Obama ist so intelligent....und für die Todesstrafe für Kinderschänder sind wir Grünen auch....." *lach*

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.09.2013 20:34 Uhr
Malte Marquardt

Ach so ist das.

Ich würde es trotzdem mal nett finden, der US-Präsident gäbe einer europäischen Zeitung mal ein Interview - vielleicht sogar einer Deutschen?

Allein schon, damit die peinliche deutsche Propaganda, die sich abstrampelt wie ein Kleinkind, auch nur einen kleine Hilfestellung hätte, und nicht so am langen Arm verhungern müßte... und dabei noch angeben.... *lach*

Ich erinnere noch, wie Kohl der Große (mit Japan) den Golfkrieg von Bush-Senior mitfinanzierte... waren es 30 Milliarden DM?

Deutschland, das Juwel in der Krone des Empire.... *lach*

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Helmut Scheller

@MALTE MARQUARDT

Die einzig noch weitgehend der Meinungs- und Informationsfreiheit verpflichteten Medien dieser Erde gibt es nun einmal in den USA - sie werden ja deshalb in allen anderen Ländern dieser Erde, inkl. Russland und China, auch gerne zitiert.
Enthüllungsstorys, wie es sie in den USA immer wieder gab, sind in anderen Ländern bezüglich der Politik der eigenen herrschenden Klasse kaum zu erwarten.
Insofern ist es egal, ob Obama seine Interviews us-amerikanischen oder den Medien anderer Staaten gibt. Ich sehe da kein wirkliches Problem.
Dass im Gegensatz dazu Männer wie Putin oder Assad sich auch von US- oder anderen westlichen Medien interviewen lassen, hängt doch damit zusammen, dass Interviews in den heimischen Medien im Westen entweder überhaupt nicht erwähnt oder im Zweifel eher sinnentstellend wiedergegeben werden, wie dies nachweislich mehrfach geschehen ist.
Also wenden sie sich konsequenter Weise an die Menschen im Westen über die Medien des Westens - wer wollte es ihnen verübeln.

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Peter Slater

Je schneller Assad beseitig wird, desto besser ...

... ob mit Waffengewalt oder mit diplomatischen Mittel. Er hat den Giftgasangriff unterzeichnet, er hat seine Soldaten beauftrag 100.000 wehrlose Menschen umbringen zulassen, er hat 2 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen, er hat letzlich 5 Millionen Menschen heimatlos gemacht und er hat sein Land zerstort. Je eher Assad aus dem Weg geraeumt wird, desto besser x

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 12:28 Uhr
Helmut Scheller

@PETER SLATER

Sie sind der einzige Mensch dieser Erde, der diesen Angriffsbefehl mit eigenen Augen gesehen hat. Nicht einmal US-Diensten ist es bislang gelungen, einen solchen Befehl zu beschaffen und dem UN-Sicherheitsrat als justitiablen Beweis gegen den syrischen Präsidenten Assad vorzulegen.
Nun einmal den Zynismus beiseite, der mich ob solch dummer Formulierung immer wieder packt. Es gibt bis heute keinen harten Beweis für die eindeutige Schuld Assads am Einsatz von chemischen Kampfmitteln in Syrien. Wenn es ihn gäbe, könnten die USA doch mit einem Schlag die Begründungen für das Veto Russlands und Chinas im Sicherheitsrat kippen. Nein, man redet sich damit heraus, dass diese Beweise so geheim seien, dass man sie nicht veröffentlichen können - welch Schwachsinn. Ohne Beweise kein Täter, so ist das nun mal.
Übrigens flüchten in jedem Krieg Menschen, sie flüchten meist aber nicht vor einer Kriegspartei sondern vor den Auswirkungen des Krieges als solchem.

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Ci Point
Ci Point (cipoint) - 21.09.2013 12:17 Uhr

Je eher die islamistischen Söldner beseitigt werden, desto besser ...

... ob mit Waffengewalt oder mit diplomatischen Mittel. Sie haben den Giftgasangriff durchgeführt, sie haben 100.000 wehrlose Menschen umgebracht, sie haben 2 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen, sie haben letzlich 5 Millionen Menschen heimatlos gemacht und sie haben ein fremdes Land zerstort. Je eher diese Terroristen aus dem Weg geraeumt wird, desto besser x

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Ci Point
Ci Point (cipoint) - 20.09.2013 21:47 Uhr

obligatorische Ergänzungen zur westlichen Presse

18.09.2013, RIA Novosti:
"Laut dem Chef der Administration des russischen Präsidenten, Sergej Iwanow, hat die Sowjetunion nie mit Sarin bestückte Gefechtsköpfe nach Syrien geliefert.
Laut dem Bericht waren auf einem Trümmerteil eines Raketentriebwerkes kyrillische Buchstaben entdeckt worden. Solche Boden-Boden-Raketen seien in den 1950er und 1960er Jahren in der Sowjetunion gebaut und in dutzende Länder, darunter auch nach Libyen, geliefert worden, sagte Iwanow unter Hinweis auf eine eigene Recherche. Der Chef des Präsidentenamtes fügte hinzu, dass die alte sowjetische Rakete in Syrien mit einem Gefechtskopf unbekannter Herkunft versehen war.
An dem Ort der C-Waffen-Attacke seien auch Behälter mit Sarin-Spuren entdeckt worden, wie sie von keiner der Armeen der Welt genutzt würden, betonte der Chef der Administration. Die Behälter seien wahrscheinlich handwerklich hergestellt worden, so Iwanow."

Das passt natürkich gar nicht in die "Beweiskette" von Kerry. Also schweigt die FAZ dazu.

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Nils Mittrach

Literaturtipp

in diesem Zusammenhang auch mal wieder den Klassiker lesen: G.E.Lessing "Nathan der Weise" !!

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Ci Point
Ci Point (cipoint) - 20.09.2013 21:43 Uhr

Der UN-Bericht.

Ich habe ihn gelesen. Wenig Neues. Es wurden mit Sarin kontaminierte Raketen- / Granatenreste gefunden aus UdSSR-Fertigung gefunden. Das US-Regime sieht das wohl als den endgültigen Beweis dafür, dass Assads Regierung für den Anschlag verantwortlich ist.

Auf eine schlüssige, logische Beweiskette wird wieder einmal verzichtet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 12:37 Uhr
Helmut Scheller

@CI POINT

Man verzichtet auf eine Beweiskette nicht, man besitzt keine Beweise.
Aus diesem Grunde redet man sich mit der nun wirklich blödsinnigen Behauptung raus, dass diese Beweise so geheim seien, dass man sie nicht veröffentlichen könne. Na toll.
Haben Sie jemals davon gehört, dass in einem der Staaten, die sich als Rechtsstaaten definieren, ein vermutlicher Täter allein deshalb verurteilt wurde, weil der Staatsanwalt die Existenz von Beweisen behauptete, diese aber nicht vorlegte, da sie für eine solche Vorlage als zu geheim eingestuft seien?
Übrigens wurden nicht nur Raketen- bzw. Granatenreste aus russischer bzw. sowjetischer Fertigung gefunden, die mit Sarin kontaminiert waren. Es wurden auch nichtindustrielle Geschosse, also Ergebnisse mehr oder weniger professioneller Bastelarbeit gefunden, die ebenfalls mit Sarin kontaminiert waren. Kann man auch in dem Bericht nachlesen.
Wer garantiert eigentlich zu 100%, dass Rebellen nicht in der Lage sind, diese mit Beutewaffen abzuschießen.

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Nils Mittrach

was soll ich meinen kindern erzählen?

es ist für mich immer noch ein rätsel, wie man mit der eigenen wiege der (monotheistischen) zivilisation mit historisch durchaus relevanten völkern und kulturen (und ja auch populär anerkannten weltkulturerbestätten) so umspringen kann. und das im 21. jh. ? wir entziehen uns unserer eigenen wurzeln und geben uns illusionen welcher art und auswüchse auch immer anheim. da nehme ich keinen aus - wir stehen alle in verantwortung!! was soll ich meinen kindern erzählen? die frage gab es schon mal. Darum denke ich, die iniativen der geschmähten (putin, insbes. rohani, papst franziskus,..) ernst zu nehmen und als anstoß zu einem zivilisierten miteinander zu nutzen. zweifel habe ich bei den benannten herren auch - aber deren ansatz sollte verfolgt werden...und die diskussion könnte vielleicht auch in die richtung neuer/alternativer perspektiven gehen und nicht nur auf der ebene der analytik verharren...das so ein wunsch von mir in die runde!!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 12:14 Uhr
Ci Point
Ci Point (cipoint) - 21.09.2013 12:14 Uhr

Kriege an der falschen Front

Es wird Zeit für einen neuen Krieg. Damit meine ich den Krieg gegen den Lobbyismus in unserer Politik. Aber wie so viele bin auch ich ratlos. Wie führt man diesen Krieg. Wo sind die Fronten? Zu welchen Waffen können wir greifen?

Wie wäre es, wenn wir den kleineren politischen Parteien eine Chance geben, öfters auf Demonstrationen gehen, die Medien auch mal wegen Falschdarstellungen verklagen und ab und zu mal einen politischen Abend mit freunden Verantstalten, wo gerade aktuelle Themen kritisch betrachtet werden? Das Volk muss sich mehr an der Politik beteiligen, als alle paar Jahre mal ein Kreuzchen setzen und dann hoffen, dass die da oben es schon richtig machen. Offensichtlich läuft das nicht so. Wir müssen uns besser informieren, auch wenn das zeitaufwändiger ist. In diesem jungen Jahrhundert wurden wir Bürger schon auf etlichen Ebenen entmachtet. Unsere Regierung unterstützt völkerrechtswidrige Kriege gegen unseren Willen! Die Medien machen mit. Wann kommt der Volksaufstand?!

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Heinrich Thiry

Noch Fragen ?

Donnerstag, 29. August 2013
Medienbericht FrankreichHollande macht Milliardendeal mit Saudi-Arabien

Frankreich hat einem Zeitungsbericht zufolge einen Rüstungsvertrag im Volumen von mehr als einer Milliarde Euro in Saudi-Arabien abgeschlossen. Es gehe um die Modernisierung von vier Fregatten und zwei Tank-Versorgungsschiffen, berichtete das Wirtschaftsblatt „La Tribune“ auf seiner Internetseite. Im August sei ein entsprechender Vertrag mit Saudi-Arabien unterzeichnet worden.
Quelle n-tv

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 07:03 Uhr
Otto Moser
Otto Moser (MOSEROTTO) - 21.09.2013 07:03 Uhr

Ganz Frankreich eine Fremdenlegion der Saudis ?


Faktische Grundlagen für diese Annahme gibt es .

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Robert Bendix

Kann man Regierungschefs befreundeter Staaten auch entmündigen lassen...?

Assad-Regime-FSA-Dschihadisten-radikaleIslamisten-Al-Tawhid-Brigade
Objektive-Chemiewaffeninspekteure-Objektive-Kerry-Tatschen-Rohani
Exekutivrat derOPCW zuvor auf unbestimmte Zeit verschoben-
Qadri Jamal-ignorierteWaffenruhe-Vollversammlung-in New York:
Nur Herr Hollande in Mali, weiß mit neuen Waffenlieferungen
an Rebellen seiner Wahl ganz genau was zu tun ist...!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 09:37 Uhr
mathias dumke

Hollande bleibt keine andere Wahl, seine "Minderheiten" im eigenen Land fordern Unterstützung...

ihrer Brüder im Geiste.
Warten wir den Zeitpunkt ab, zu dem die "Rebellen" (ob geschlagen oder siegreich) in ihre "Gastländer" zurückkehren; dann haben sie zumindest etwas gelernt, was sie auch hier anwenden können.
So könnten die vielen Moscheen nicht nur ideologische Kaderschmieden sein, sondern ganz konkret zu Schulungszentren mit echtem Material und erfahrenen "Profis" werden.

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otto kaldrack

Frankreich soll

doch die Finger davon lassen. Herr Assad ist nun wirklich keiner, dem man
Unterstützung angedeihen lassen sollte, aber die Islamisten, die dann kom-
men, sind mit Sicherheit noch deutlich schlimmer, wie man nicht zuletzt in
Ägyten sehen konnte. Dann haben Christen überhaupt nichts mehr zu lachen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.09.2013 19:37 Uhr
Helmut Scheller

@OTTO KALDRACK

Das habe Sie aber noch sehr beschönigend ausgedrückt: "nichts mehr zu lachen".
In Syrien leben immerhin ca. 5,5 Mio. Menschen, die nicht der sunnitischen Glaubensrichtung des Islam anhängen. Zumindest die Christen und die Schiiten, also auch die Alawiten und die Drusen, würden nach einer Machtübernahme sunnitischer Islamisten, Abgesandte Saudi Arabiens, umgehend das Land wegen Gefahr für Leib und Leben verlassen müssen.
Im günstigsten Fall würde man sie "nur" über die Grenzen treiben.
Da nach einem Fall Assads für sie auch der Libanon als Nahziel entfällt, wird die Masse von ihnen früher oder später in Europa landen.
Viele Menschen aus den betroffenen Bevölkerungsgruppen werden aber die zu erwartenden ethnischen Säuberungen nicht überleben. Die Brutalität, mit denen schon heute von Seiten der Rebellen gegen alawitische Dörfer und christliche Gemeinden in Syrien vorgegangen wird, ist für durchschnittliche Mitteleuropäer sowieso unvorstellbar.

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Closed via SSO
vera schmidt (vera-s) - 20.09.2013 16:55 Uhr

ja, das ist gewiss sehr friedensstiftend!

sprachregelung: aufständische...

inzwischen weiß zwar auch schon der letzte depp, dass sich in syrien alles mögliche rumtreibt, nur keine echten aufständischen, aber man muss sie immer noch so nennen, es wird so getan, als hätte man es mit einer homogenen truppe zu tun.

sollte es dem westen gelingen, assad doch noch auf diese oder jene weise den garaus zu machen, jede wette, es wird keine drei tage dauern, und die "aufständischen" werden beginnen, sich gegenseitig abzuschlachten. jetzt mal abgesehen von unbeliebten minderheiten wie den alaviten, shiiten...

klar, der westen unterstützt die demokratie. was für ein hohn!

aber der iran wird von manchen immer noch als "kriegslüstern" bezeichnet.

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Otto Moser
Otto Moser (MOSEROTTO) - 20.09.2013 16:17 Uhr

Wer zahlt die Rechnung für diesen Vorgang ?



Ich schreibe lieber keine Antwort, im Moment wird alles wegzensiert, was Franzosen, die EU, Merkel, etc., kritisiert .

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2013 07:12 Uhr
Otto Moser
Otto Moser (MOSEROTTO) - 21.09.2013 07:12 Uhr

würde ich abgeholt . Das stimmt. Und in einer richtigen Demokratie



könnte ich einfach schreiben, was ich will, und jeder könnte darauf antworten, was ER will .

Diesbezüglich hat sich in den letzten zehn Jahren schon viel geändert . Durch die verlogene, antidemokratische 'political-correctness', durch verordnetes Leisetreten bei allen möglichen Themen .
Aber gut : man lebt damit, und irgendwann wird man abgeholt .

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 20.09.2013 19:57 Uhr

In anderen Ländern würden sie auch abgeholt

.....

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 20.09.2013 15:56 Uhr

Und wenn dann Qatar "Waffenhilfe" leistet

damit sich die Unterdrückten in den französichen Vorstädten von dem "unreinen" Frankreich Freiheit zu erkämpfen.

Es wird immer kalrer, dass diverse "Rebellen" Hilfstruppen der Weltmächte sind....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.09.2013 19:45 Uhr
Helmut Scheller

@KARSTEN KRUG

Sehr gut erkannt - es geht in Syrien nicht darum, einen der vielen Diktaturen dieser Erde zu beseitigen. Dann hätte man, was die Brutalität des Systems angeht, schon längst Saudi Arabien "befreien", den Saudis die Demokratie bringen, den Frauen die Schleier entreißen, den Sumpf der Finanzierung des internationalen Terrorismus trockenlegen müssen.
Aber nein, den Diktator und die Friedhofsruhe in Saudi Arabien benötigen wir ja, damit das Blut der Wirtschaft, das Erdöl ungehindert fließen kann.
Es ist nun einmal so, wenn das einige Diskutanten auch nicht verstehen wollen oder können - auf dem Rücken des syrischen Volkes findet ein Stellvertreterkrieg statt. Auf der einen Seite stehen Russland, China und der Iran, aber auch die libanesische Hisbollah und Teile der Palästinenser. Auf der anderen Seite steht der Westen inkl. Türkei und Israel gemeinsam ausgerechnet mit den Saudis und dem von ihnen gelenkten internationalen Terrorismus. Fällt Assad, ist der Iran nächstes Ziel.

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Richard Kasulke

Kaum zu glauben!

Wir, Frankreich, wollen Waffen an die Rebellen liefern die sich genau in den Schusslinien von Armee und Terroristen befinden. Bloss gut, dass der "Alte Napoleon" das nicht mehr hören kann.
Die Frage ist hier:" Sind die von Frankreich gelieferten schussicheren Westen von VORNE und von HINTEN gepanzert, weil ja einmal von vorne und einmal von hinten auf die Rebellen gefeuert wird?". Schnellstmöglich sollte zwischen den Präsidenten von Iran und USA ein Gespräch stattfinden, damit nicht noch ein EU-Staat auf die Idee kommt und an Al Kaida Feuerlöscher liefert! Zum Trost wird festgestellt, dass nicht nur wir Deutsche solche Politiker ertragen müssen!

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Lutz Wendorff

Dass denen, die sich gegenseitig abschlachten wollen, ja nicht die Messer ausgehen!

Der Einsatz von Sarin war offenbar ein Unglueck unter den "Rebellen". Dazwischen befindet sich die normale Bevoelkerung, aber sie wird dann auch noch "entnormalisiert".

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Firouz Alami
Firouz Alami (behrouz) - 20.09.2013 12:09 Uhr

Bei manchen Kommentaren wundere ...

ich mich, wie wenig manche hier Ahnung von Politik haben und wie sehr sie unter Einfluss der Medien hier zulande, leiden. Aber warum eigentlich wundern??? Wenn sie nicht einmal die Zusammenhänge in ihre eigene interne Politik merken und immer wieder Lügner, Betrüger, Nichtnutzer, Lobbyisten, Pädophilie Verharmloser, Steuerhinterzieher ... wählen???!!!

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Giordano Bruno

Solange AlQaida in der Region weiter ihr Unwesen treibt, ist kein Frieden möglich

Nicht nur die lokalen Revolutionäre und Islamisten unterstützen diese unglaublich brutalen Söldner, sondern auch der Westen in Syrien über Waffenlieferung über Türkei, Qatar und Saudi-Arabien.
Diese Terroristen sind für den Nahen Osten und weltweit eine weitaus größere Gefahr als Assad in Syrien oder der Iran.

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Thorsten Haupts
Thorsten Haupts (ThorHa) - 20.09.2013 11:59 Uhr

Der Wolf als Schafhirt, der engste Unterstützer eines mörderischen Regimes

als neutraler Vermittler. Und diese Witznummer wird ausführlich gebracht, in allen deutschen überregionalen Medien.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.09.2013 17:11 Uhr
Wolfgang Balzuweit

Oh Henry,

haben Sie oben etwas über eine "Vermittlerrolle" des Pipiniden gelesen?

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Closed via SSO
vera schmidt (vera-s) - 20.09.2013 16:47 Uhr

nein, er meint obama

und andere, die sich anschicken, ein zwar nicht gerade zimperliches regime, das aber für ruhe sorgte, gegen eine terroristische, fanatische islamistische mörderbande einzutauschen.

und dann wird wieder das große jammern im westen anheben, was für ein unrechtsregime das doch sei?
oder doch nicht, den saudis wird ja auch kein einziges haar gekrümmt...?

ich bin mir nicht sicher, ob es etwas noch heuchlerisches als die westliche nahost-politik geben kann. rohani wird üble schwierigkeiten haben, wenn er das toppen will.

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Heinrich Thiry

Hollande gemeint

Herr Haupts, oder ?

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Harald Thelen
Harald Thelen (LTI2.0) - 20.09.2013 11:27 Uhr

Ein interessanter Vorschlag, der nebenbei dazu führen könnte, den Iran

aus der Isolierung zu lösen und in wieder in den Kreis der Staatengemeinschaft zurückzuführen - ich fürchte nur, weder Obama noch Putin werden die Größe haben, den Vorschlag anzunehmen.

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Werner Busch

Iran bietet sich als Vermittler an

«Völker sollen über ihre eigenes Schicksal entscheiden»
nach Meinung des Mullah-Regimes seit Chomeini - mit Ausnahme des jüdischen Volkes. Auch das persische Volk hat seitdem nichts zu entscheiden. Ich hoffe sehr, das Ruhani es ernst meint und gewillt ist, diese Diktatur schiitischer Fanatiker Schritt für Schritt abzuschaffen.Ein paar schöne Worte reichen aber nicht.

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Guenter Puffer

Es wäre eine guter Schritt, wenn es ehrlich gemeint ist!!!

Wenn der iranische Präsident Hassan Ruhani es ehrlich meint, wäre dass ein wichtiger Schritt in Richtung Frieden im Nahen Osten. Aber es sind nur vorsichtige Versuche - die aber einen entscheidenden Schritt für sachliche Gespräche beinhalten könnten. Das große Aber ist - wie kann dieses Problem des Giftgases Sarin ausgeschaltet werden. Die syrische Seite versucht die Kostenübernahme den Amerikanern aufzudrücken, was meiner Ansicht ein Fehler wäre. Ist es Zeitgewinn – oder was steckt dahinter.? Des Weiteren ist die Handlungsbereitschaft von Putin ehrlich gemeint - da habe ich so meine Zweifel. Ich hoffe es kommt zu einem Lösungsmodell das allen zugute kommt.

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20.09.2013, 17:25 Uhr

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