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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Arabische Welt Westerwelle fordert Islam und Demokratie zu vereinen

 ·  Deutschland habe ein großes Interesse daran, dass sich das „Leitbild islamisch-demokratischer Parteien“ in der Arabischen Welt verfestige“, schreibt Außenminister Westerwelle in einem Gastbeitrag für die F.A.Z.

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© dapd Außenminister Guido Westerwelle trifft am vergangenen Montag in Tunis Internetaktivisten und Blogger

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich dafür ausgesprochen, die Veränderungen in der arabischen Welt als Chance zu begreifen. In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) vom Freitag tritt der Minister dafür ein, den Ländern mit Investitionen, Bildungspartnerschaften und offenen Märkten zu helfen. So könnten die Lebenschancen für die Menschen dort verbessert werden.

Politisch müsse die Verankerung demokratischer Strukturen angestrebt werden. Kritikern, die eine Hinwendung zum politischen Islam fürchten, entgegnet Westerwelle in der F.A.Z.: „Islamische Orientierung bedeutet nicht per se rückwärts gewandte, anti-moderne, anti-demokratische und unfreiheitliche Gesinnung.“

So wie es in Europa völlig selbstverständlich sei, dass es demokratische Parteien auf christlicher Grundlage gebe, so müsse es in den arabischen Ländern selbstverständlich islamisch-demokratische Parteien geben. „Wir haben ein großes Interesse daran, dass sich das Leitbild islamisch-demokratischer Parteien verfestigt. Deshalb sollten wir es nach Kräften unterstützen.“, schreibt Westerwelle in der F.A.Z.

Video: Westerwelle verspricht Libyen Unterstützung

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