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Fast 18.000 Tote : Amnesty prangert schwere Folter in Syriens Gefängnissen an

  • Aktualisiert am

Syriens Präsident Assad: Laut Amnesty International wird in den Gefängnissen seines Landes gefoltert. Bild: dpa

Schwere Folter, Misshandlungen, fast 18.000 Tote - ein Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft Syriens Regierung Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor.

          Seit Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs vor mehr als fünf Jahren sind in den Gefängnissen des Regimes laut Menschenrechtlern fast 18.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Häftlinge seien dort vom ersten Moment an schwerer Folter und anderen Misshandlungen ausgesetzt, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Sie warf Damaskus Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor und forderte, die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen.

          Der Bericht stützt sich auf die Aussagen von 65 früheren Häftlingen in syrischen Gefängnissen. Der „Katalog von Horrorgeschichten“ zeige in „grausamen Details die fürchterliche Misshandlung von Insassen“, erklärte Amnestys Nahost-Direktor Philip Luther. Folter sei Teil von systematischen und weit verbreiteten Übergriffen gegen jeden, der unter dem Verdacht stehe, gegen die Regierung zu sein.

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