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Veröffentlicht: 27.11.2014, 05:55 Uhr

Luftangriffe auf Raqqa „Wir sind entsetzt“

Amerika hat die schweren Angriffe der syrischen Luftwaffe auf die Stadt Raqqa verurteilt. Mindestens 95 Menschen sollen getötet worden sein. Raqqa ist die inoffizielle Hauptstadt des IS-Kalifats.

© Reuters Bei den Angriffen auf Raqqa sollen mindestens 95 Menschen getötet worden sein.

Die Vereinigten Staaten haben die schweren syrischen Luftangriffe auf die Extremistenhochburg Raqqa verurteilt. „Wir sind entsetzt über die Berichte“, dass dabei Dutzende Zivilisten getötet und Wohngebiete zerstört worden seien, teilte die Sprecherin des amerikanischen Außenministeriums, Jen Psaki, in der Nacht auf Donnerstag in Washington mit. Sie warf dem Regime von Präsident Baschar al Assad ein anhaltendes Massaker an der Zivilbevölkerung vor.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte am Mittwoch berichtet, bei den Angriffen seien mindestens 95 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 weitere seien verletzt worden. Demnach bombardierte die Luftwaffe unter anderem einen Markt und eine Moschee. Raqqa ist die inoffizielle Hauptstadt des von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgerufenen Kalifats.

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