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Ägyptens Präsident Mursi im F.A.Z.-Interview „Wir wollen keinen Gottesstaat“

 ·  „Die Zeit der Diktatur ist vorbei“, sagt der ägyptische Präsident Muhammad Mursi im F.A.Z.-Interview und verspricht einen „modernen Staat“, in dem alle Bürger die gleichen Rechte hätten: „Unabhängig von ihrem Glauben und ihrer Religion“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (31)
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heike buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 19.01.2013 20:56 Uhr

Interview von Martin van Gleveld,

zitiert in Wiki,und bestätigt vom Guardian bekräftigt die israelischen Intentionen."Wir verfügen über einige hundert Atomsprengköpfe und Raketen und können sie rundum in alle Richtungen abschiessen.Wahrscheinlich auch nach Rom. Die meisten europäischen Hauptstädte sind Ziele unsere Luftwaffe.Wir haben die Macht,die Welt mit uns niederzureissen.Ich versichere Ihnen, das dies geschieht,bevor Israel untergeht".

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heike buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 19.01.2013 20:09 Uhr

Wir glauben nicht an einen Gottes Staat

Interviews des islamisten Mursi 2010 berichtet. Darin hatte er Zionisten in Ierael als "Blutsauger,Kriegstreiber" beschimpt.Außerdem fordert Mursi damals die Ägypter auf Kinder und Kinderskinder zum Hass auf Juden und Zionisten zu er ziehen.

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Norbert Pütz

Wie kann friedlich etwas gegen den (radikalen) Islam getan werden?

Es gehört nach dem Koran zur Taktik des Islam, die Feinde zu täuschen (Taqiya). Jeder Muslim ist zum Heiligen Krieg mit allen Mitteln verpflichtet, solange die Scharia nicht herrscht. Friedliche Muslime gibt es, aber sie sind der Nährboden, aus dem der aktive Islam für seinen Terror Radikale rekrutiert. Diesen Nährboden gilt es trocken zu legen. Das beste Mittel dagegen sind christliche Radiosendungen, die bis heute vielen Moslems zeigen, was Friedensgesinnung und wirkliche Gebote Gottes sind: "Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst", Liebet Eure Feinde, Tut Gutes denen, die euch hassen... usw. Wie die Lage z.B. in Ägypten ist, darüber kann man sich bei der Hilfsaktion Märtyrerkirche zuverlässig informieren: verfolgte-christen org. und man kann Radiosendungen unterstützen twrafrica org. Diese sehr gute Arbeit hat nichts zu tun mit kirchlicher Machtpolitik wie im Mittelalter.

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Norbert Pütz

@Laurich + Muche. Ulbricht 1961: "Niemand hat die Absicht eine Mauer durch Berlin zu bauen"

Laurich+Muche haben beide recht. Mursis Propaganda ändert nichts an dem unfairen Wahlhergang in Ägypten und am Islam, der per Definition (Koran) die einzig legitime politische Macht ist. Trennung von Staat u Kirche gibts im Islam nicht, deshalb sind alle Beschwichtigungen,z.B. die Begriffstrennung "Islam/Islamismus" Träumerei. Einen anderen Islam, einen Euro-Islam, gibts nicht u wird es nicht geben, wie Prof.Schmitthals zutreffend analysierte (google:Walter Schmitthals, Wie christlich ist Europa). Der Koran lehrt den naiven Monotheismus, und da Allah der alleinige Gott ist, kann es keine Machtteilung geben, alles andere wäre Verrat an Allah. Deshalb schreibt der Koran jedem Muslim den Heiligen Krieg vor, bis die Scharia überall herrscht. Deshalb sind alle Friedensmühen Israels vergeblich. Deshalb begehenalle Toleranzapostel Europas, die einen friedl.Islam hofieren, Träumerei. Diesen Fehler machten GB+Frankreich 1938 auch! Einzige Hilfe:christl. Radiosender wie Ost-West-Dienste helfen!

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Willem Jan Van der Woude

'Wir'?

„Wir wollen keinen Gottesstaat….“
Vielleicht kann Hr. Mursi erklären wer ‘Wir’ sind. Gehört die erlesene Muslim BRÜDERschaft auch dazu?
Das wäre wohl ein Anreiz sein für ‚Europäische Enhanced Cooperation‘ zwischen zivilen Staten.

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Philipp Laurisch

"Ich will DEN FRIEDEN!"

Adolf Hitler zwischen 1933 bis etwa 1938.
(Zu besichtigen etwa in "Triumph des Willens" uä.)

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Thorsten Haupts
Thorsten Haupts (ThorHa) - 18.01.2013 23:14 Uhr

Das Schönreden für die Medien hat er also auch schon gelernt, nur hat er Pech:

Die Zeit, wo man einem religiösen Irren noch geglaubt hat, um danach selig in andere Richtungen zu schauen, um seine Lügen nicht sehen zu müssen - die sind vorbei. Die Taten der Muslimbrüder-Regierung sprechen eine allzu vertraute Sprache. Vorbereitung der nächsten Theokratie. Für die Idioten unter den Muslimen vielleicht ein Grund zum Feiern, für die nur etwas Nachdenklicheren Zeit für eine Trauerfeier.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 13:35 Uhr
Reinhard Lammering

Wetten, dass unsere

unkritischen Medien und der narzistische AM irgendwann auch bei Mursi entdecken, dass man mit den "gemäßigten Muslimbrüdern" durchaus reden kann. Dieses Verhaltensmuster ist typisch für die sog. Diplomatie der schwächlichen westlichen Staaten.Die Muslimbrüder haben es doch auch geschafft, dass insbesondere in den ÖRM ständig darauf verwiesen wurde, dass Mursi doch ein westlich gebildeter, bescheidener Mensch sei, mit dem man Politik machen könne, weil er ja ein Bollwerk sei gegen die radikalen MB. Deshalb sei seine Wahl nicht problematisch bzw. gar bedrohlich. Wenige Wochen später wurden die Medienschlaumeier ganz kleinlaut.

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Peer Sylverstatt

NA NA,

In Ägypten haben nun Muslime die Macht ergriffen, was nicht sonderlich wunderlich sein sollte, da die Bevölkerung hauptsächlich aus Muslimen besteht.

Dennoch gibt es einen grandiosen Unterschied zwischen Islamisten und Mursi.

Die Islamisten tolerieren keinen Unterschied, Herr Mursi schon.

Also für alle die Herr Mursi noch nicht verstanden haben, er will keinen Gottesstaat, er will einen Staat nach Gottes Willen.

D.h. er will dem mehrheitlichen Glauben seines Landes gerecht werden, ohne dabei radikal werden zu müssen.

Mubarak war nur eine Marionette, die mit Israel einen Vertrag geschlossen hat, die jeden Tag die Ungeheuerlichkeiten des Israelischen Staates gegen die Filister zu akzeptieren hatte.

Das das nicht lange gut gehen konnte , hat jeder an seinen Fingern abzählen können.

Lasst den Mann mal machen.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 18.01.2013 20:22 Uhr

Unvorteilhaft

Nein, Herr Mursi will keinen "Gottesstaat"; der Begriff ist aus wirtschaftlichen Gründen unvorteilhaft.
Herr Mursi will eine echte, lupenreine, freiheitliche, gleichberechtigende Demokratie unter dem kleinen Vorbehalt der Scharia.

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Othmar König

"Wr wollen keinen Gottesstaat" erinnert mich an...

..."Niemand beabsichtigt eine Mauer zu errichten"

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Melanie Klein
Melanie Klein (meklein) - 18.01.2013 19:42 Uhr

antisemit

kann man davon ausgehen, dass die faz mursi nach seinen antisemitischen hasstiraden von 2010 gefragt hat und ob mursi heute immer noch moechte, dass der hass auf juden den, wie er sagte, kindern und enkelkindern eingebleut werden sollte.
ich glaube, davon kann man nicht ausgehen. man wird wohl ein gefaelligkeitstext zu lesen bekommen, ganz zur wohlfeilen vorbereitung auf mursis besuch, bei dem wohl KEIN journalist kritik ueben wird.

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chantalle ezer
chantalle ezer (ezer) - 18.01.2013 18:50 Uhr

wie damals...

Fuer mich ist der Besuch von Präsident Mursi und seine Bitte um Unterstützung finanzieller Art ein deja-vu. In den 1930er Jahren kam der Großmufti von Jerusalem auch nach Berlin, um sich finanzielle und materielle Unterstützung abzuholen. Auch er wollte die Christen und Juden eliminieren und die westliche Welt hat ihn unterstützt. Das ist besonders verwerflich, da er auf arabisch nur von Affen und Schweinen spricht, wenn er sich auf Juden und Christen bezieht.
Er hätte nie deutschen Boden betreten dürfen.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 18.01.2013 17:50 Uhr

Murksi hat enorme Probleme

Erstens, er muss taktieren, weil ihn die Analfabeten wählten. Zweitens, er vertritt die schlech- teste Gruppe aller Steuerzahler. Drittens, er hat das Mubarak-Ägypten gegen sich, wie alle Schwarzen. Viertens, sein Staat kann sich nur zu 3/4 ernähren, hat keine Exportindustrie, zuwenig Devisen und kaum Künstler und Wissenschaftler. Der Tourismus ist halb tot ! Kurz, es fehlt nahezu alles, was einen Erfolg mittelfristig zu schaffen vermag und zu einer positiven Zukunft des Landes beiträgt. Geraten die verarmten Ägypter in Bewegung, muss der Druck nach Außen abgeleitet werden. Das hieße ein Zustand wie vor 1967. Das wiederum heisst, dass Israel den Finger am Drücker haben muss. Die Ersten, die zerdrückt werden, sind die Palästinenser. Es ist 2012 etwas Schreckliches geschehen und der Westen tut sich enorm schwer das zu begreifen. Weil die starren Fronten des Kalten Kriegs in den Köpfen liegen, gibt es kaum ein Gefühl dafür, wie gewaltig der Dammbruch seit Tunesien 2010 geworden ist.

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Michael Hochmuth

Der Mann hat es schwer,

auch wenn viele Foristen hier starke Bedenken haben ich denk er will es!
Ob er es schafft ist was Anderes. Ich wünsch Ihm die Kraft das er es schafft!!!!!!!!
Dann hätte der Tot von Tausenden Sinn. Und wir könnten zumindest in Ägypten von einen Frühling reden! Denn der Rest ist bitterer Winter...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 15:50 Uhr
Willem Jan Van der Woude

Empfohlen

Empfohlen, weil genau deshalb bekam die EU die Nobel's Frieden Preis.....

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Jens Frisch
Jens Frisch (frischer) - 18.01.2013 17:32 Uhr

"Taqqiya"

heißt "Verstellung". Im Haus des Krieges (d.h. der Westen per se und alle Länder ohne Scharia) ist dem Muslim alles erlaubt: Egal ob Betrug, Raub, Mord, Totschlag: Solange dabei ein "Ungläubiger" der Leidtragende ist, ist alles Ok - wir leben schließlich im Krieg.

Erst wenn die "Ungläubigen" unterworfen sind und ihr Schutzgeld ("dschizya") an die muslimische Umma zahlen, erst dann haben Christen und Juden das Recht auf körperliche Unversehrtheit - mit Ausnahmen, wie die ägyptischen Christen unlängst feststellen mussten.

Unterm Strich heißt das: Egal, ob man die Begriffe vorher klärt, mit Menschen, die uns als wertlose "Ungläubige" ansehen, erübrigt sich jedwede Unterhaltung - und davon, solchen "Gläubigen" glauben zu schenken ganz zu schweigen.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 18.01.2013 16:40 Uhr

Rolle rückwärts

Wahre Muslime lügen nicht. Was Mursi jetzt sagt ist aber etwas grundlegend anderes als noch vor zwei Wochen. Entweder hat er damals gelogen oder heute. Die Wahrheit dahinter: Mursi steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand und demnächst kommt er nach Deutschland. Einem Radikal-Islamisten wird man hier nicht gern die (wohlgefüllte) Hand entgegenstrecken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 17:02 Uhr
Richard Löwe

wahre Muslime lügen nicht?

einem Radikal-Islamisten wird man in Deutschland nicht die hand entgegenstrecken? Zeit für einen Reality-Check, lieber Herr Schlimm!

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Jürgen Dannenberg

„Wir wollen keinen Gottesstaat“ ???

Wie sagt er aber nur seinen Brüdern. Den Moslembrüdern und Salafisten.
Viel Sympathie wird unsere Regierung nicht einfahren bei dessen Besuch im Januar. Unglaublich aber wahr Moslembrüder in Berlin.

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Hans henseler

Herr Mursi ist klug und hat in Amerika gelebt

Er weiss genau, was er der westlichen Oeffentlichkeit zu sagen hat. Ausserdem haengt er vom
Militaer ab, das wiederum von der monetaeren Unterstuetzung der Amerikaner lebt. Wir
wissen nicht, ob er es ehrlich meint, aber er haengt in jedem Fall vom Parlament ab, und da
hat konservativ-religioese Abgeordnete eine ueberwaeltigende Mehrheit.

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Amal Younis

Was gibt's zu kommentieren?

Hoffentlich werden die FAZ-Verantwortlichen so nett sein und das Interview in der FAZ-Online erscheinen lassen, denn nur dann waere es moeglich den einen oder anderen Kommentar zu schreiben.

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Ulla Nachtmann

Was soll das?

,Er versicherte, für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt einzutreten. Christen und Frauen garantiere die neue Verfassung die gleichen Rechte wie allen anderen Bürgern, sagte er. Frauen und Männer seien „zu 100 Prozent gleich“.
.
Ich halte das für ein cleveres Täuschungsmanöver, denn die Grundlage der neuen Verfassung ist die Scharia und darin gibt es gar nichts von dem Mursi redet.
Ägypten ist inzwischen wirtschaftlich am Ende. Investoren halten sich mehr als zurück, weshalb man nach Deutschland ruft. Verständlich, wenn ein Mursi verfolgt wie Deutschland bereitwillug das Geld den gr Gängstern nachwirft.

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18.01.2013, 15:17 Uhr

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