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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Ägypten Mursi will iranische Nachrichtenagentur verklagen

 ·  Der neue ägyptische Präsident Mursi geht juristisch gegen die iranische Nachrichtenagentur Fars vor. Die Agentur hatte behauptet, Mursi habe ihr ein Interview gegeben, in dem er eine Annäherung an Iran ankündige.

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Ägyptens neuer Präsident Muhammad Mursi will die iranische Nachrichtenagentur Fars verklagen. Sein Sprecher kündigte rechtliche Schritte gegen die Agentur an, weil sie ein „Interview gefälscht“ habe, in dem Mursi angeblich die Verbesserung der ägyptisch-iranischen Beziehungen sowie die Überprüfung des Friedensvertrags mit Israel angekündigt haben soll.

Das Kairoer Strafgericht verurteilte am Donnerstag den früheren Ölminister Husni Mubaraks zu fünfzehn Jahren Haft. Sameh Fahmi soll im Zusammenhang mit einem Gasvertrag mit Israel öffentliche Gelder in Höhe von mehr als 714 Millionen Dollar verschwendet haben. Auch der Manager der mit dem ägyptisch-israelischen Gasprojekt betrauten Energiefirma, Hussein Salem, wurde zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt.

Fünf Verantwortliche der staatlichen Öl- und Gasgesellschaft erhielten Gefängnisstrafen zwischen drei und zehn Jahren. Den Verurteilten wird zur Last gelegt, Erdgas unterhalb des Weltmarktpreises nach Israel verkauft und so dem ägyptischen Staat geschadet zu haben. Salem war bereits im März wegen illegaler Immobilienkäufe zu fünfzehn Haft verurteilt worden. Mitte Juni wurde er in Spanien auf der Grundlage eines internationalen Haftbefehls festgenommen.

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Jahrgang 1971, Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Kairo.

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