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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Ägypten Demonstranten setzen Büros der Muslimbrüder in Brand

 ·  In den Städten Suez, Ismailija und Port Said haben Demonstranten Vertretungen der Muslimbrüder in Brand gesetzt. Die Proteste richteten sich gegen Präsident Mursi, der seine Amtsbefugnisse deutlich ausgeweitet hatte.

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Bei Protesten in Ägypten haben Demonstranten am Freitag die Parteizentralen der aus den Muslimbrüdern hervorgegangenen Partei für Freiheit und Gerechtigkeit in drei Städten in Brand gesetzt. Ziel seien die Vertretungen in Suez, Ismailija und Port Said gewesen, berichtete das ägyptische Staatsfernsehen.

In mehreren Provinzen kam es zudem zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Islamisten und Oppositionellen. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo riefen Tausende Demonstranten: „Nieder mit der Herrschaft des Oberhauptes der Muslimbrüder“. Vor dem Präsidentenpalast In Kairo und in der südlichen Stadt Luxor fanden sich Islamisten zu Solidaritätskundgebungen für Mursi zusammen.

Die Opposition in Ägypten hatte zu Protesten gegen Präsident Muhammad Mursi aufgerufen, nachdem der den Muslimbrüdern nahestehende Staatschef am Donnerstag seine Befugnisse deutlich ausgeweitet hatte.

Mursi: Lasse mich nicht aufhalten

Am Freitag sagte Mursi vor einer Moschee in Kairo, Ägypten werde auf seinem Weg weitergehen und lasse sich dabei nicht aufhalten. Er erfülle seine Pflichten im Sinne Gottes und der Nation. Ohne einen klaren Plan könne es keinen Sieg geben, und er habe diesen Plan.

Der im Juni gewählte Präsident hatte in einem Verfassungszusatz verfügt, dass von ihm „zum Schutz der Revolution getroffene Entscheidungen“ rechtlich nicht mehr angefochten werden können. Auch die Verfassungsversammlung könne nicht mehr von einem Gericht aufgelöst werden. Zudem entließ der Präsident Generalstaatsanwalt Abdel Meguid Mahmud.

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