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Naher Osten Solana sagt Hilfe für Gazastreifen zu

27.02.2009 ·  Zum ersten Mal seit der Machtübernahme der Hamas vor fast zwei Jahren ist der EU-Außenbeauftragte Javier Solana in den Gazastreifen gereist. Am Montag beschäftigt sich eine internationale Konferenz in Kairo mit dem Wiederaufbau nach dem Krieg.

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Zum ersten Mal seit der Machtübernahme der islamistischen Hamas vor fast zwei Jahren ist am Freitag der EU-Außenbeauftragte Javier Solana in den Gazastreifen gereist. Solana wollte dort über die Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel, die Versöhnung der zerstrittenen palästinensischen Gruppen und die Spenden für den Wiederaufbau des Gebiets sprechen.

Kein Treffen mit Hamas-Vertretern

Treffen Solanas mit Vertretern der Hamas, die international boykottiert wird, waren dabei aber nicht vorgesehen. „Ich bin hierher gekommen, um den Menschen im Gazastreifen meine Solidarität zu zeigen und ihnen zu sagen, dass wir ihnen beim Wiederaufbauprozess helfen“, erklärte Solana in den Ruinen der Internationalen Amerikanischen Schule, die durch israelische Bomben zerstört wurde.

Wie die Schule wurde zu Beginn des Jahres ein großer Teil der Infrastruktur des Gazastreifens durch israelische Angriffe zerstört. Mit den Angriffen wollte Israel die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf den Süden Israels stoppen. Auch am Freitag schlug wieder eine Rakete in der Nähe eines landwirtschaftlichen Betriebs in Südisrael ein.

Solanas Besuch zeigte, dass die gesamt internationale Gemeinschaft stärker als bislang bereit ist, sich im Gazastreifen zu engagieren. Am Montag beschäftigt sich eine internationale Konferenz in Kairo mit dem Wiederaufbau des Gazastreifens. Die Palästinenser hoffen, dass auf der Konferenz rund 2,8 Milliarden Dollar zusammenkommen. Die USA haben schon 900 Millionen Dollar zugesagt.

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