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Naher Osten Schleichender Tod

 ·  Die Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten ist in weite Ferne gerückt. Was soll stattdessen aus den Palästinensergebieten und Israel werden?

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Karsten Bender
Karsten Bender (Kasmo) - 03.05.2012 21:33 Uhr

Ohnmacht der schweigenden Mehrheiten

Das Fatale daran ist, daß eine radikale Minderheit auf beiden Seiten dauerhaft dafür sorgt, daß es keinen Frieden gibt. Der einzige israelische Minsterpräsident, der ernsthaft gegen die radikalen Siedler vorgehen wollte, wurde von diesen ermordet. Leider haben die Siedler damit ihr Ziel erreicht und können seitdem ungestört weiter Land besetzen. Inzwischen ist dieser Prozeß so weit fortgeschritten, daß ein eigener Palästinenserstaat unmöglich geworden ist. Früher oder später werden also die restlichen Palästinenser die Staatsbürgerschaft bekommen müssen, oder es wird keinen Frieden geben. Das wird aber dazu führen, daß die Israelis bald die Minderheit im Land sind, das werden sie also nicht hinnehmen wollen. Eine Lösung wird also durch Warten immer unwahrscheinlicher. Und der Westen schaut zu - und zahlt. Vielleicht ist die Beendigung der Subventionen für beide Seiten durch die EU und USA der Weg, eine Einigung zu erzwingen? Aber auch das erscheint politisch unmöglich.

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Adam wirtz

Es gibt doch schon längst eine Zwei Staaten Lösung

Es gibt doch schon längst eine Zwei Staaten Lösung, es gibt den Staat der Juden Israel und den Staat der Araber Jordanien.

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günther reichert

Handlungstypen in d Politik sind leider oft keine Erkenntnistypen,wie gute Lösungen zu finden sind

Der schleichende Tod wird weitergehen.Die israelischen Regierungen wollen es einfach nicht unterbinden,dass Siedlungen auf paläst.Gebiet gebaut werden.Die Methode auf fremden Gebiet eine Art "Burg"in der Form von militärisch gesicherten Siedlungen ist eine uralte mittelalterliche Methode,das fremde Gebiet irgendwann sich einzuverleiben.Die Methode erinnert an die Gründung des United Kingdom von England unter Eduard I. durch Einverleibung von Wales und Schottland(Kriege im Jahre 1277).
Eduard I.baute Burgen im Feindesland Schottland u Wales und zwang damit Schottland u. Wales nieder. Die Burg wurde im damaligen Kriegswesen als Angriffswaffe verstanden(Krieg im Jahre 1277),um dann flächendeckend das umliegende Gebiet sich zu unterwerfen/einzuverleiben.-Wenn man so will,führen die israelischen Regierungen mit dem Siedlungsbau einen permanenten kalten Angriffskrieg gegen die Palästinenser auf deren Gebieten.---Solange diese Form d Krieges nicht eingestellt wird,hat der Tod gut lachen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.05.2012 11:48 Uhr
Helmut Scheller

@GÜNTHER REICHERT

Netanyahu war der erste isralische Ministerpräsident, der von der Möglichkeit eines Palästinenserstaates sprach.
Der Fakt, dass sich vor Netanyahu kein einziger führender israelischer Politiker öffentlich zur Gründung eines arabischen Staates auf palästinensischem Boden positiv geäußert und gar dessen Anerkennung nach seiner Gründung auch nur in Erwägung gezogen hatte, wurde in der westlichen Welt bis heute nie wirklich thematisiert.
Es ging immer nur um palästinensische "Autonomie", deren Rahmen, territorial und völkerrechtlich, durch eine israelische Regierung definiert festgelegt würde.
Von den arabischen Bewohnern Palästinas wurde aber die Anerkennung des Existenzrechtes eines jüdischen Staates Israel eingefordert, dessen endgültige Staatsgrenzen bis heute nicht definiert sind. Grundsätzlich sieht ein Großteil der jüdisch-israelischen Bevölkerung nämlich auch die Westbank als Teil Israels, wo Araber für ihre Staatsgründung angeblich "urjüdischen" Boden beanspruchen würden.

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Christoph Rohde

Solange die EU...

einseitig für die Palästinenser Partei ergreift und Schulbücher finanziert, in denen die Vernichtung Israels explizit als Ziel genannt wird, wird sich da nichts tun.

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Jahrgang 1967, politischer Korrespondent für Israel und die Palästinensergebiete mit Sitz in Jerusalem.

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