27.04.2012 · Die EU-Kommission hat erleichtert auf den Beschluss des niederländischen Parlaments reagiert, die geplanten Sparmaßnahmen einzuhalten. Kritiker der Sparpolitik wandten hingegen ein, nach den Neuwahlen seien die Absprachen nicht mehr gültig.
Von Andreas Ross und Michael StabenowRichtlinien für Lesermeinungen
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vermieden zu haben, sei der größte Erfolg der parlamentarischen Zustimmung, hat der Herr MiPrä erklärt. Soweit sind wir schon, dass vor dem Wohlgefallen dieses zusammengewürfelten Kommissionshaufens aus in den Heimatländern unbrauchbar gewordenen Politfunktionären öffentlich gekatzbuckelt wird. Schon Maastricht war falsch, kleine Münze ökonomischer Ahnungsloser, der Fiskalpakt ist es auch und sparen als Seinsmerkmal zeichnet nur die geistige Unbeweglichkeit (stammt von Krugman) der Frau Merkel samt ihrer Gehülfen aus. Arme Niederlande, armes Deutschland ohnehin.
Dieses Sparpaket könnte zu einem Windei mit kurzem Verfallsdatum werden.
Mario Draghi denkt darüber nach, daß Renteneinstiegsalter von
62 auf 60 Jahre zurück zu nehmen. Doch den Holländern hat man
in diesem Sparpaket das Renteneinstiegsalter - wie in Deutschland - auf
67 hoch geschraubt.
Falls das ganze Ausmaß von Gemeinheiten in Holland richtig bekannt
wird, wird man sich an den Kopf fassen !
Gert Wilders hatte seine Zustimmung versagt, weil man die Rentner -schon
wieder- rupfen wollte.
Somit bleibt abzuwarten wie lange das Sparpaket überlebt, oder ob
es nach den Wahlen weg gefegt wird. Ich kann mir nicht vorstellen,
daß die Holländer jetzt genauso wie die Deutschen den
Gürtel enger schnallen sollen und den " DUMMEN " für
andere Länder spielen sollen.
Sie meinen Hollande
Hollande ist der Franzose. Nicht zu verwechseln mit Holland, dem Land. Draghi kommt aus Italien und arbeitet bei der EZB. Wann er daran denkt in Rente zu gehen, ist unbekannt, aber hoffentlich möglichst früh.