Home
http://www.faz.net/-gq5-6ub7x
Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Mutmaßliches Mordkomplott Obama weist Zweifel an Verwicklung Teherans zurück

 ·  Der amerikanische Präsident will Iran wegen eines angeblichen Mordkomplotts zur Verantwortung ziehen. Zugleich wies Obama Zweifel an einem geplanten Anschlag gegen den saudischen Botschafter zurück.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (39)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Daniel Grün

Kriegstrommel

War der Angriff mit dem Stuxnetvirus nicht auch ein Angriff auf den Iran? Müssen jetzt Sanktionen gegen USA/Israel von der Uno verhängt werden? Obama schlägt schon mal die Kriegstrommeln.

Empfehlen
Rudolf Blasy
Rudolf Blasy (bayrubl) - 14.10.2011 11:55 Uhr

Wer einmal lügt...

Tut mir leid, aber von den USA wurde in der Geschichte schon so oft ein Kriegsvorwand konstruiert, daß ich diese Vorwürfe nicht glaube!
Sollte übrigens nicht auch die CIA ihre Schwarze Liste mal veröffentlichen?

Empfehlen
Bijan Koch
Bijan Koch (bijankoch) - 14.10.2011 11:32 Uhr

Verwicklung Teherans

In USA läuft gerade die Campagne "Occupy America" und gerade jetzt wird versucht die Aufmerksamkeit der Welt auf eine wilde Story umzulenken. Schade, Herr Obama, sich so für Saudis einzusetzen!

Empfehlen
René Vogt
René Vogt (Paulae) - 14.10.2011 11:16 Uhr

Obama - gib deinen Friedensnobelpreis wieder zurück

Es ist erstaunlich, wie seit Jahren seitens der Vereinigten Staaten von Amerika immer wieder Gründe inszeniert werden, um einen Angriffskrieg gegen den Iran zu führen. Nein, STOPP, nicht Angriffskrieg, ich vergass, dass die USA ja immer angegriffen werden. Nie haben die Vereinigten Staaten von Amerika einen Krieg begonnen, dieses friedliebende und ach so demokratische stolze Volk. Schuld waren immer die Anderen, so zum Beispiel Vietnam, Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Libyen und bald auch der Iran. Werter Obama, diese längst bekannten kriegsvorbereitenden Inszenierungen stinken zum Himmel. Kümmere dich lieber um deine verarmten und sozial benachteiligten Landsleute. Die Demokratie geht in deinem Land schon lange nicht von deinem Volk aus, wenn es das überhaupt gegeben haben sollte. Die Geschichte der "Schwarzen" in den USA, welche ungleich behandelt wurden, ist noch lange nicht vorbei. Sei so gut und schicke den Friedensnobelpreis wieder zurück, das würde Eindruck auf mich machen.

Empfehlen
Hartmut Jacques

USA - Iran

Es war ja absehbar. Erstaunlich ist immer wieder, wie lange man in den USA heutzutage braucht, um solche Vorwürfe in die Welt zu setzen. Obama ist - auch das war leicht vorauszusehen - in denselben Zwängen, wie sein Vorgänger Bush. Wie war das noch mit dem 1. Irak.Krieg als Reaktion auf die Annexion Kuwaits durch den Irak? Wie war das mit den (nie vorhandenen) ABC-Waffen, die als Grund für den 2. Irak-Krieg herhielten? Wie war das mit der Besetzung Afghanistans,um Bin Laden zu fassen? Nein, wer heute noch den USA Glaubwürdigkeit ubnbterstellt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Die Administrationen, gleich ob Demokraten oder Republikaner, haben die Interessen des Landes zu vertreten. Und das tun sie ohne wenn und aber. Diese Interessen bestehen in der Versorgung des Landes. Da spielt das Öl eine, wenn nicht die Schlüsselrolle.

Empfehlen
Michael Posthoff

Vielleicht..

..sollten die Amerikaner erst mal ihr Drogenproblem in den Griff kriegen und z.B. in Mexiko einmarschieren bevor sie wieder im Orient herumballern.
Was für mich gegen diese ganze Affaire spricht: vermutlich ist jeder saudiarabische Botschafter in jedem Land der Welt leichter umzubringen als der in den USA. Der terroristische Knalleffekt wäre nicht ganz der selbe, die politsiche Symbolik aber schon.

Empfehlen
otto sundt
otto sundt (drto) - 14.10.2011 10:08 Uhr

Wer zweifelt?

Es ist fast ebenso belanglos wie paradox das ausgerechnet die Leute an eine direkte Verwicklung des Mullah-Regimes zweifeln, die am sonstigen Gebaren der Mullahs und den antisemitischen Attacken des Ahmadinedschads, sowie deren Streben nach der Atombombe nicht nur entschuldigen, sondern auf das Wärmste begrüßen. (Im Gegenzug wird immer (mit Ahmadinedschad) an den Anschlägen von 9/11 gezweifelt.
Wie gesagt; das ist unwichtig, belanglos. Das die amerikanische Regierung nicht zweifelt, dass es sich um Schurken handelt ist entscheidend. Europäische Politiker sollten sich darauf einstellen, anstatt den Dialog mit Verbrechern zu suchen.

Empfehlen
Thomas Junggeburt

Aussage gegen Aussage

Schade, dass die USA schon so oft die Gutgläubigkeit ihrer Verbündeten missbraucht haben. Nach der Nummer mit Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen fällt es einfach schwer, der Regierung einer irgendwie kriegssüchtig wirkenden Nation in dieser Angelegenheit Glauben zu schenken.

Empfehlen
A Opkof
A Opkof (RatioFatio) - 14.10.2011 09:27 Uhr

Massenvernichtungswaffen

Die unleugbaren Beweise der Amerikaner kennen wir ja. Da lügt selbst der Aussenminister vor der UNO von WMD um einen Krieg anzuzetteln und eine Region ins Chaos zu stürzen.

Empfehlen
Gottfried Scherer

Attentate

... der Fortschritt besteht wohl darin, dass ehedem ein Anschlag verübt worden sein musste, um einen Krieg zu beginnen, heute soll die behauptete Planung ausreichen - und Statements von der Art, dass das zu abenteuerlich eingefädelt worden sei, als dass sich der (blöde?) eigene Geheimdienst das hätte ausdenken können? Unglaublich: eine Räuberpistole halt!

Empfehlen
Wolfgang Sojer
Wolfgang Sojer (Nebbia) - 14.10.2011 06:56 Uhr

...ins Messer laufen lassen

Da führen die konservativen Kräfte mit Hilfe der FBI, DEA und CIA ganz gezielt Obama vor. Sie haben ihn "informiert" , er hat sich aus dem Fenster gelehnt und jetzt kann er ohne Gesichtsverlust nicht mehr zurück! DAS ist die eigentliche Inszenierung. Kompliment, ganz so doof sind die Geheimdienste doch nicht. Obama ist voll drauf reingefallen.

Empfehlen
Christian Beermann

Titel eingeben

Tja, wenn die (Rüstungs)Industrie stagniert und die Wiederwahl auf der Kippe steht müssen halt die Bomber betankt werden... Hat ja bis jetzt immer recht gut geklappt

Empfehlen
Max Bernard

Reichlich abstrus aber durchaus zweckdienlich

Äußerst unwahrscheinlich erscheint mir das Ganze. Warum sollte die iranische Staatsführung ein solches Risiko in Kauf nehmen um einen für sie unbedeutenden, saudiarabischen Diplomaten ausgerechnet in den USA zu ermorden – und dies auch noch mit Hilfe eines mexikanischen Drogenkartells! Da hätte der Iran ja gleich das FBI oder die CIA einschalten können, da jedermann weiß wie stark diese Drogenkartelle von US-Agenten unterwandert sind.
Jedenfalls kommt die Angelegenheit der amerikanischen Regierung sehr zupass, was sich in der raschen Verurteilung und Bedrohung des Irans durch H. Clinton zeigt.
Schritt für Schritt wird so der nächste Krieg vorbereitet, schließlich brauchen die demnächst frei werdenden US-Militärkräfte im Irak und in Afghanistan ein neues Betätigungsfeld im politischen und wirtschaftlichen (Öl) Interesse der USA.

Empfehlen
Max Bernard

Qui bono?

Wenn man diese Frage beantwortet, dann kommt man wohl dem tatsächlichen Täterkreis am nächsten. Dem Iran jedenfalls nützt das stümperhaft geplante Attentat am allerwenigsten! Wer jedoch ein Interesse an einer noch härteren Gangart bis hin zum Krieg gegen den Iran hat, der ist damit bestens bedient – zumindest anbetrachts dessen, dass die US-Regierung an einer objektiven Aufklärung des Sachverhaltes weniger Interesse zeigt als an einer unverzüglichen Bedrohung des Irans.

Empfehlen
Sven Gralla

Mir tut Obama leid

Jetzt geht er nur noch am Hundehalsband der mächtigen Lobby.
Der Friedensfürst bereitet schon auf Geheiss seiner Herren den nächsten Krieg vor.

Empfehlen
Karl Dietrich Naumann

Klingt irgendwie bekannt!

Versucht hier wieder ein amerikanischer Präsident innenpolitische Vorteile aus einer strammen
nationalen Position zu erreichen ? Beim Irak waren die Beweise auch unerschütterlich.

Empfehlen
Otto Anormal

the world has gone crazy

Ganz unabhängig davon, welche Version wahr ist, muss festgestellt werden, dass diese Welt verrückt geworden ist.
Da beschwert sich die Regierung Saudi Arabiens, die - man erinnere sich - schon vorher die USA zu einem militärischen Angriff gedrängt hat (http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-11/wikileaks-iran-golfstaaten), über einen geplanten Anschlag.
Da droht der voreilig mit einem Friedensnobelpreis ausgestattete US-Präsident, dessen Land gerade einen gesichtswahrenden Rückzug von zwei Kriegsschauplätzen versucht, relativ unverhohlen mit einer militärischen Antwort.
Wo soll das bloß alles hinführen? Wird uns dieses Jahrhundert schon wieder gleich in den Abgrund reißen, wie schon das letzte?

Empfehlen
dieter krumm

Warum sollten die USA ihre Strategie ändern?

..das hat doch schon beim Irak geklappt - warum nicht auch beim Iran? Eine Geschichte erfinden, mit Gewalt drohen, dann den CIA oder Mossad ein Attentat verüben lassen und schon ist man wieder drin im Spiel. Die iranischen Atomanlagen nerven die Israelis sicher ungemein. Stell sich mal einer vor die hätten die "Bombe"? Dann könnte man da nicht mehr so ohne weiteres einfallen und die Regierung stürzen.

Empfehlen
Bernd Raedle
Bernd Raedle (berndle) - 13.10.2011 22:27 Uhr

Das hatten wir doch schon mal

nur damals ging es um atomare, biologische und chemische "Massenvernichtungswaffen", in deren der Besitz der Irak sein sollte. So zumindestens hatte sein Vorgänger GWB die Kriegserklärung gerechtfertigt. Öfter mal was Neues, man kann ja schließlich nicht immer diesselbe Lüge verwenden.

Empfehlen
dieter krumm

Merkwürdig das sich Obama rechtfertigt ...

...indem er sagt, er weist "Zweifel" zurück. Gibt es denn "Zweifel"??? Ich denke mal die Geschichte glaubt ihm nur die Merkel und ein paar weitere fanatische USA Fans... der Rest der WElt kennt diese Spielchen mittlerweile..

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Alte Fronten

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Die G 8 redet einer Übergangsregierung das Wort. Aber über die Zukunft des syrischen Diktators Assad schweigt man sich aus - kein Wunder, denn Russland will ihn (noch) nicht preisgeben. Mehr 4 3