01.11.2012 · Deutschland will zur Lösung des Konflikts mit Islamisten in Mali beitragen. Wie ist aber noch unklar. Westerwelle verspricht bei einem Kurzbesuch Hilfe - aber nur unter bestimmten Bedingungen.
Von Majid Sattar, BamakoRichtlinien für Lesermeinungen
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schon vor zwei Jahren texteten Fans im Berliner Olympiastadion Auswährstsspiel und die Situation am Alexanderplatz scheint für die Christen und andere Ungläubige die gleiche wie im Irak und jetzt in Syrien zu sein. Was sucht die Westerwelle da in Mali? Das Ausland ist dort, wo er Dienst tut.
Vielleicht sollte der eine oder andere genau lesen. Hier steht "Die
Bundesregierung will in diesem Zusammenhang einige Militärberater
nach Mali entsenden". Es geht nicht um einen Kampfeinsatz oder
sonstige Landungsunternehmen. Es handelt sich um konventionelle
Außenpolitik, wie sie täglich und seit langem im Rahmen der
multilateralen Verpflichtungen üblich ist.
@Johnson
Taliban gibt es keine in Mali. Salafisten werde nicht weniger
bekämpft, nur weil Militärberater nach Mali entsandt werden.
Die Verwandten von Atta leben in Ägypten und haben noch nie
Leistungen in Deutschland erhalten. Gebetsräume und Kapellen gibt
es an vielen Orten, z.B. auch in Krankenhäusern und im Bundestag.
Im Ausland dürfen wir wenigstens noch...
Islamisten bekämpfen. In Deutschland dagegen kommt nicht die Bundeswehr, sondern der Sozialarbeiter vom mobilen Integrationsteam.
Welche ein Engagemant der Bundesregierung. Während hier bei uns Salafisten uns unterwandern retten wir die Malis vor den Talibans. In Gebetsräumen der Hamburger Uni wurden die Terrorattentate präzise geplant. Dieser Gebetsraum gibts noch heute. Der Clan von Mohammend Atta bezieht noch heute hier ungestraft Sozialhilfe. Aber wir retten die Welt. Wer rettet uns vor diesen Politclowns. Westerwelle, ein Sinnbild für das Versagen auf ganzer Linie. Durch die Lande jetten und hart erarbeitendes Steuergeld verpulvern kann jeder von uns.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.11.2012 16:51 UhrPrioritäten
auch bei uns in Korruptistan (AT) wird das eigene Volk nur mehr vor Wahlen scheinbar interresant, um seine Stimme für eine weitere Periode der Sachwalterschaft abzugeben. Ansonsten wird auch bei uns das Weltsozialamt, entgegen dem Willen der Bevormundeten, weiter eingerichtet. Die Hoffnung: 2013 ist Zahltag.
aber zu diesem Ministerdarsteller kann man nur noch sagen:
Zu Hause bleiben, Mund halten!
Westerwelle will Mali gegen die Aktivisten unterstützen?
Wieso unterstützt Westerwelle als Deutscher Außenminister die
Aktivisten in Syrien und Libyen gegen ihre Regierungen, aber warum will
er die islamischen Aktivisten in Mali mit Frankreich zusammen
attackieren und die Regierung Malis unterstützen.?
Wenn Mali zum Hort für Al Qaida-Attacken gegen den Westen wie Yemen
werden könnte, wieso dann nicht die Djihaddisten/Salafisten-Gruppen
in Libyen und Syrien nicht ??
Das Agieren unseres Außenministers ist doch völlig unlogisch oder?
Die neue Bundeswehr in die Wüste Malis gegen Timbuktu zu werfen,
ist dank der Bundeswehr-Reform zwar wohl feil, aber wegen fehlender
Ausrüstung und Afghanistan-Erfahrungen großer Abenteuer-Schwachsinn.
Wahltag ist Zahltag, lieber Guido !
"Die Stabilität Malis ist auch von großer Bedeutung für die Sicherheit Europas." Weil...?
Kann unser Außenminister seine Aussage, die er hier zum x-ten Mal
wiederholt, auch irgendwie begründen? Immerhin liegen zwischen dem
äußersten Nordzipfel Malis und der französischen
Mittelmeerküste immer noch gaaanz viel Wüste und gaaanz viel
Wasser. Wie realistisch ist es, dass Terroristen diese Strapazen auf
sich nehmen, wo sie doch nur einen Flug nach Südosteuropa nehmen
müssten und dann ebenso an oder bereits in der EU wären.
Westerwelles "Logik" ließe sich auf jeden Fleck dieser
Erde übertragen.
Mir scheint es so als ginge es wie 2010/2011 in der Elfenbeinküste
v. a. um französische Interessen und dafür wird dann eben die
EU instrumentalisiert und Westerwelle als Vorzeigeeuropäer zieht
diesen Karren mit Vergnügen ohne Rücksicht auf die Interessen
der deutschen Bevölkerung, die ja eigentlich dann den Karren ziehen müssen.
Wollen sich unsre Politiker nun überall einmischen wo gekämpft
wird? Wer zahlt das alles?
Und was soll das bewirken? Wenn sie soviel Geld haben warum geben sie
den Nachfahren der Namibia Opfer etwas davon? Immerhin hat ein deutscher
Kaiser da unten 40 tausend Menschen abschlachten lassen. Das wäre
dann mal ein Zug , da könnte man einen Sinn drin erkennen. So
ziehen wir nur weitere Terroristen an.