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Mali-Krise Berlin bereitet sich auf Vermittlerrolle vor

 ·  Deutschland will zur Lösung des Konflikts mit Islamisten in Mali beitragen. Wie ist aber noch unklar. Westerwelle verspricht bei einem Kurzbesuch Hilfe - aber nur unter bestimmten Bedingungen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)

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Bernhard Russ

Berlin statt Mali,

schon vor zwei Jahren texteten Fans im Berliner Olympiastadion Auswährstsspiel und die Situation am Alexanderplatz scheint für die Christen und andere Ungläubige die gleiche wie im Irak und jetzt in Syrien zu sein. Was sucht die Westerwelle da in Mali? Das Ausland ist dort, wo er Dienst tut.

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Herbert Weidinger

Außenpolitik

Vielleicht sollte der eine oder andere genau lesen. Hier steht "Die Bundesregierung will in diesem Zusammenhang einige Militärberater nach Mali entsenden". Es geht nicht um einen Kampfeinsatz oder sonstige Landungsunternehmen. Es handelt sich um konventionelle Außenpolitik, wie sie täglich und seit langem im Rahmen der multilateralen Verpflichtungen üblich ist.

@Johnson
Taliban gibt es keine in Mali. Salafisten werde nicht weniger bekämpft, nur weil Militärberater nach Mali entsandt werden. Die Verwandten von Atta leben in Ägypten und haben noch nie Leistungen in Deutschland erhalten. Gebetsräume und Kapellen gibt es an vielen Orten, z.B. auch in Krankenhäusern und im Bundestag.

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Karl Meier
Karl Meier (KarlMeier) - 01.11.2012 16:37 Uhr

Im Ausland dürfen wir wenigstens noch...

Islamisten bekämpfen. In Deutschland dagegen kommt nicht die Bundeswehr, sondern der Sozialarbeiter vom mobilen Integrationsteam.

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Horst Johnson

Unser Mali heißt Neukölln

Welche ein Engagemant der Bundesregierung. Während hier bei uns Salafisten uns unterwandern retten wir die Malis vor den Talibans. In Gebetsräumen der Hamburger Uni wurden die Terrorattentate präzise geplant. Dieser Gebetsraum gibts noch heute. Der Clan von Mohammend Atta bezieht noch heute hier ungestraft Sozialhilfe. Aber wir retten die Welt. Wer rettet uns vor diesen Politclowns. Westerwelle, ein Sinnbild für das Versagen auf ganzer Linie. Durch die Lande jetten und hart erarbeitendes Steuergeld verpulvern kann jeder von uns.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.11.2012 16:51 Uhr
Urban Galler

Prioritäten

auch bei uns in Korruptistan (AT) wird das eigene Volk nur mehr vor Wahlen scheinbar interresant, um seine Stimme für eine weitere Periode der Sachwalterschaft abzugeben. Ansonsten wird auch bei uns das Weltsozialamt, entgegen dem Willen der Bevormundeten, weiter eingerichtet. Die Hoffnung: 2013 ist Zahltag.

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Gerhard Katz

Sorry,

aber zu diesem Ministerdarsteller kann man nur noch sagen:

Zu Hause bleiben, Mund halten!

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Heinrich Seneca

Westerwelle will Mali gegen die Aktivisten unterstützen?

Wieso unterstützt Westerwelle als Deutscher Außenminister die Aktivisten in Syrien und Libyen gegen ihre Regierungen, aber warum will er die islamischen Aktivisten in Mali mit Frankreich zusammen attackieren und die Regierung Malis unterstützen.?
Wenn Mali zum Hort für Al Qaida-Attacken gegen den Westen wie Yemen werden könnte, wieso dann nicht die Djihaddisten/Salafisten-Gruppen in Libyen und Syrien nicht ??

Das Agieren unseres Außenministers ist doch völlig unlogisch oder?

Die neue Bundeswehr in die Wüste Malis gegen Timbuktu zu werfen, ist dank der Bundeswehr-Reform zwar wohl feil, aber wegen fehlender Ausrüstung und Afghanistan-Erfahrungen großer Abenteuer-Schwachsinn.
Wahltag ist Zahltag, lieber Guido !

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 01.11.2012 15:10 Uhr

"Die Stabilität Malis ist auch von großer Bedeutung für die Sicherheit Europas." Weil...?

Kann unser Außenminister seine Aussage, die er hier zum x-ten Mal wiederholt, auch irgendwie begründen? Immerhin liegen zwischen dem äußersten Nordzipfel Malis und der französischen Mittelmeerküste immer noch gaaanz viel Wüste und gaaanz viel Wasser. Wie realistisch ist es, dass Terroristen diese Strapazen auf sich nehmen, wo sie doch nur einen Flug nach Südosteuropa nehmen müssten und dann ebenso an oder bereits in der EU wären. Westerwelles "Logik" ließe sich auf jeden Fleck dieser Erde übertragen.

Mir scheint es so als ginge es wie 2010/2011 in der Elfenbeinküste v. a. um französische Interessen und dafür wird dann eben die EU instrumentalisiert und Westerwelle als Vorzeigeeuropäer zieht diesen Karren mit Vergnügen ohne Rücksicht auf die Interessen der deutschen Bevölkerung, die ja eigentlich dann den Karren ziehen müssen.

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joachim tarasenko

Was macht das für einen Sinn?

Wollen sich unsre Politiker nun überall einmischen wo gekämpft wird? Wer zahlt das alles?
Und was soll das bewirken? Wenn sie soviel Geld haben warum geben sie den Nachfahren der Namibia Opfer etwas davon? Immerhin hat ein deutscher Kaiser da unten 40 tausend Menschen abschlachten lassen. Das wäre dann mal ein Zug , da könnte man einen Sinn drin erkennen. So ziehen wir nur weitere Terroristen an.

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Jahrgang 1970, politischer Korrespondent in Berlin.

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