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Mali-Konflikt EU beschließt Ausbildungsmission

 ·  Die Europäische Union entsendet Ausbilder für die Armee Malis. Das beschlossen die EU-Außenminister in Brüssel. Frankreichs Verteidigungsminister will derweil noch heute nach Berlin reisen.

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© AP Training on the job? Ein malischer Soldat bewacht den militärischen Teil des Flughafens von Bamako.

Die EU-Außenminister haben die Entsendung von Ausbildern für die malische Armee formell beschlossen. Dies wurde bei einem Sondertreffen in Brüssel offiziell mitgeteilt. Im Rahmen des Einsatzes sollen bisherigen Planungen zufolge etwa 450 Soldaten entsandt werden, darunter rund 200 Militärausbilder.

Unterdessen will der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian den Militäreinsatz in Mali mit dem deutschen Verteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU) besprechen. Er werde dazu noch am Donnerstag nach Berlin reisen, sagte der Minister in Paris. Inzwischen seien 1400 französische Soldaten in Mali im Einsatz gegen islamistische Aufständische. Die Kämpfe um die Stadt Diabaly dürften dabei bis Freitag anhalten, sagte er.

Deutschland hat logistische Unterstützung für den Militäreinsatz gegen Islamisten in Mali zugesagt. Die Bundeswehr stellt nach Angaben de Maizières zwei Transall-Flugzeuge für den Transport der geplanten Eingreiftruppe der westafrikanischen Wirtschaftsunion (Ecowas) zur Verfügung. Einen Kampfeinsatz deutscher Soldaten in dem westafrikanischen Land hat die Bundesregierung ausgeschlossen.

In Mali haben Islamisten den Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht und dringen immer weiter nach Süden vor. Nach einer Serie von Luftangriffe auf Stellungen der Aufständischen begann Frankreich am Mittwoch eine Bodenoffensive.

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