Es ist kein Wunder, dass die afrikanischen Staaten über die Lage in Mali besorgt sind. Dort wurde die rechtmäßige Führung gestürzt, mittlerweile wird die territoriale Integrität des Landes von Tuareg-Rebellen und von Radikalislamisten bedroht, die mit der Terrorgruppe „Al Qaida im islamischen Maghreb“ verbunden sind. Deren Vordringen und die regionale Ausbreitung salafistischer Gruppen alarmiert auch die Vereinigten Staaten.
Zu Recht. Im Norden Afrikas scheint ein Salafistengürtel zu entstehen, der von Mauretanien bis an das Horn von Afrika nach Somalia reicht, wo am Dienstag führende Sportfunktionäre von militanten Islamisten ermordet wurden. Groß ist die Gefahr, dass Mali zu einem „gescheiterten Staat“ wird. Es ist böse Ironie, dass das Vordringen der Rebellen im Norden des Landes mit dem Geschehen in Libyen zusammenhängt; während der Herrschaft Gaddafis hatten sich dort viele Tuareg aufgehalten. Auf der Flucht nahmen sie Waffen mit - und heute sind sie dabei, Mali zu teilen.
Darauf muss man sich einstellen: In Nordafrika sind gemäßigte und radikale Islamisten auf dem Vormarsch.
"Jeder soll nach seiner Facon seelig werden"
fritz Teich (fazfazfaz123)
- 06.04.2012, 10:25 Uhr
Moderate Islamisten?
Christoph Rohde (prediger1)
- 05.04.2012, 22:00 Uhr
Islamisten auf dem Vormarsch ... nicht nur in Afrika!
Ulrich Stauf (DH7XU)
- 05.04.2012, 21:24 Uhr
Ich Frage mich ob die Menschem vor Ort nur einfach große Lust haben
klaus keller (klkeller)
- 05.04.2012, 20:43 Uhr
Wer immer auf dem Vormarsch sein mag,
Rolf Joachim Siegen (rolfS2)
- 05.04.2012, 19:43 Uhr
