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Mali Hoffen auf den Frieden

 ·  Die Lage im Norden Malis ist verworrener denn je. Erst wollten die Tuareg nicht mit den Islamisten, dann doch, dann doch nicht. Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Tausende Menschen sind schon ins Nachbarland Mauretanien geflohen. 

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Ibrahim ag Jiddou ist 12 und mit seiner Familie vor der Gewalt im malischen Lere geflohen. In einem Busch-Taxi machte sich die Familie auf den Weg in das 19 Stunden entfernte Flüchtlingslager in Mbera, wo mehr als 64.000 Flüchtlinge leben. Wenn er einmal groß ist, will Jiddou ein General in einem unabhängigen Staat Azawad werden, sagt er.
© REUTERS
Ibrahim ag Jiddou ist 12 und mit seiner Familie vor der Gewalt im malischen Lere geflohen. In einem Busch-Taxi machte sich die Familie auf den Weg in das 19 Stunden entfernte Flüchtlingslager in Mbera, wo mehr als 64.000 Flüchtlinge leben. Wenn er einmal groß ist, will Jiddou ein General in einem unabhängigen Staat Azawad werden, sagt er.

Flüchtlinge in Mali Hoffen auf den Frieden

Mehr als 60.000 Flüchtlinge aus Mali leben im Flüchtlingslager Mbera im benachbarten Mauretanien. Viele hier sind nur knapp mit dem Leben davongekommen, haben Väter, Kinder, Verwandte in Mali zurücklassen müssen und wollen doch nur eines: in Frieden in ihrer Heimat leben.

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Jahrgang 1965, politischer Korrespondent für Afrika mit Sitz in Johannesburg.

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