Mali
Hoffen auf den Frieden
04.06.2012 ·
Die Lage im Norden Malis ist verworrener denn je. Erst wollten die Tuareg nicht mit den Islamisten, dann doch, dann doch nicht. Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Tausende Menschen sind schon ins Nachbarland Mauretanien geflohen.
Von
Thomas Scheen, Johannesburg
© REUTERS
Ibrahim ag Jiddou ist 12 und mit seiner Familie vor der Gewalt im malischen Lere geflohen. In einem Busch-Taxi machte sich die Familie auf den Weg in das 19 Stunden entfernte Flüchtlingslager in Mbera, wo mehr als 64.000 Flüchtlinge leben. Wenn er einmal groß ist, will Jiddou ein General in einem unabhängigen Staat Azawad werden, sagt er.
© REUTERS
Ibrahim ag Jiddou ist 12 und mit seiner Familie vor der Gewalt im malischen Lere geflohen. In einem Busch-Taxi machte sich die Familie auf den Weg in das 19 Stunden entfernte Flüchtlingslager in Mbera, wo mehr als 64.000 Flüchtlinge leben. Wenn er einmal groß ist, will Jiddou ein General in einem unabhängigen Staat Azawad werden, sagt er.
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Thomas Scheen
Jahrgang 1965, politischer Korrespondent für Afrika mit Sitz in Johannesburg.
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