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Mali Die eigentliche Aufgabe

 ·  Die Krise in Mali wurde von den Tuareg-Rebellen und afrikanischen Ablegern Al Qaidas nicht verursacht, sondern nur ausgebeutet.

Artikel Lesermeinungen (6)

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Lesermeinungssuche (gesamt):
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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 09.02.2013 11:37 Uhr

Keine schwere Aufgabe!

Zurück ins Kolonialreich ! Was die Leute mit ihren "Führern" seit 50 Jahren erleben mussten,
schreit doch gerade nach einem grundsätzlichen Umsturz. Die "Führer" nehmen von überall her Geld an, um es auf die schnellstmögliche Art und Weise zu unterschlagen. Wie oft soll Frankreich und die NATO noch irgendwo einmarschieren? Mit dem, was wir den Völkern bieten können, bleibt jeder Widerstand aus. Die können uns mit Rohstoffen bezahlen, die Griechenland nicht hat. Würden wir uns gegen, selbst bescheidenen, Wohlstand wehren?

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Rolf Joachim Siegen

Verdaechtige Appelle des 'Muessens'

Man koennte das verbalen Neo-Kolonialismus nennen.

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Konstantin Schneider

Der schwache Staat Mali braucht natürlich noch länger Hilfe

Der Westen muss noch viel lernen. Geputscht wurde in Mali, weil ein Teil der Armeeführung die Untätigkeit des Ex-Präsidenten nicht länger mitansehen konnte. Um die territoriale Integrität Malis sicherstellen zu können, musste schnell etwas geschehen. Da aber längst nicht alle den drohenden Zerfall Malis als Drama empfanden, konnte der Westen natürlich nicht so einfach konstruktive Hilfe organisieren, wie man sich das bei uns in Europa gern denkt.

Die Tuareg-Rebellen konnten sich z.B. der feindlichen Übernahme ihrer Ziele durch die Al Qaida ja leider nicht erwehren. Deshalb musste auch ihnen geholfen werden.

Bis in Mali wieder "Null-Todesopfer" Verhältnisse einkehren, ist noch ein langer Weg. Da durch die Intervention der Franzosen aber immerhin erkennbar wurde, dass Islamisten nicht unbesiegbar sind, lohnt es sich diesen Weg aber auf jeden Fall weiter zu gehen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2013 15:05 Uhr
Rolf Joachim Siegen

C. Berg, aufhoeren sollten Schulmeistereien,

wie Sie sie auessern. Sind Sie etwa Fachmann fuer die Angelegenheiten der Tuareg?

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 09.02.2013 11:39 Uhr

Unrichtig,

denn die Tuareg haben im laufe der Jahre immer mehr Privilegien erhalten, damit sie friedlich bleiben, und sie haben sich eben nicht loyal ggü. der Regierung gegeben. Das muss aufhören !

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Rolf Joachim Siegen

Der Westen muss noch viel lernen...

Er sollte vor allem lernen, nicht das Definitionsmonopol ueber Vorgaenge in Afrika (und anderswo) zu beanspruchen.

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Jahrgang 1948, Herausgeber.

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