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Luftangriff bei Kundus Ein Bremer Anwalt vertritt die Angehörigen

 ·  Karim Popal kämpft für die Opfer des Luftschlags im September: Sie sollen eine angemessene Entschädigung erhalten. Von seinen Mandanten erwartet der Rechtsanwalt kein Honorar - seine Motivation ist die Verpflichtung gegenüber seiner alten Heimat.

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Stephen Lindholm

Keine Taliban, nirgends!

An anderer Stelle hatte ich es bereits ausgeführt:
Spiegel-Online hat einen Augenzeugen interviewt. Der Artikel lautet: "Es sah aus, als ob die Erde Feuer spuckt". Es spricht der (in der Propaganda angeblich von Taliban bei der Entführung enthauptete) Tanklastwagenfahrer Abdul Malek.
"...Ungewöhnlich war nur, dass sie ärmlich gekleidet waren, noch nicht mal Schuhe hatten sie an. Sie bedrohten uns und sagten sie seien so arm, deshalb wollten sie den Tanker in ihr Dorf nach Omarkhil bringen, eine Ortschaft südwestlich von Kunduz. Dort wollten sie den Treibstoff abzapfen. Sie brauchten das Benzin aus dem Tanker in ihren Dörfern, sagten sie. Bei jeder Gegenwehr würden sie uns sofort erschießen."

Malek spricht hier über die Entführer der Tanklastwagen. Es waren offensichtlich kriminelle Zivilisten.

Hier ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegenüber Zivilisten verübt worden.
Daher ist es wichtig und auch richtig, die Opfer unbürokratisch und schnell zu entschädigen.

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Bertram von Steuben

"Raubmord"

Raub: § 249 StGB= die Wegnahme einer fremden beweglichen Sache durch Gewalt gegen eine Person oder unter Androhung einer gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben mit der Absicht, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen.
.
Mord: §211 StGB= Nach deutschem Strafrecht ist ein Mörder, wer u.a. aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.
.
Nun dürften sich also erst einmal alle Anwesenden des Mordes an den beiden Fahreren verdächtig gemacht haben. Gehe ich also davon aus, dass alle Anwesenden, Überlebenden, Hinterbliebenen sich dieser Tatsache bewust sind? Deutschland sollte zur juristischcen Klärung ein Strafverfahren gegen die mutmaßlichen Mörder, Räuber und beihelfer eröffnen. Vielleicht könnte man dass dann nach Afghanischem Recht 'aushandeln'...:-)

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ein Beispiel fürs "gesunde Volksempfinden"

Was anderes fällt mir zu dem Kommentaren hier nicht mehr ein. Was sich schon in den Formulierungen im Artikel andeutet kommt hier offen zutage: Selbstgerechtigkeit, Pauschalisierungen, Relativierungen, völliges Verdrehen des Sachverhalts.....
*
Wenn man keine Ahnung hat sollte man vll einfach den Mund halten, besonders die Frage, was diese Opfer denn in der Nähe eines geklauten Tanklasters zu suchen hatten? WTF.....!
Da ereifert man sich über geldgierige Anwälte und tote Soldaten, mag ja alles sein, hat aber nichts damit zu tun!
*
Wer einfach seinen Frust loswerden will soll doch einen Blog aufmachen anstatt herumzupoltern unter allen Überschriften, deren Worte innerhalb des eigenen Horizontes einen schlechten Klang haben.

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Lill-Karin Bryant

Eine Anwalts Kanzlei hat die goldene Ganz gefunden

und so lange die Bundeswehr in Afghanistan ist koennen wir auch mit neuen Klagen rechnen,denn dass es neue Zivil-Opfer gibt ist doch klar.....
Wenn sich der Staub legt, kann dieser Winkeladvokat auf Grund seiner Ertraege aus diesen Sachen zur Ruhe setzen....
Aber dann, auch das muessen wir aushalten.

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wolf haupricht

Anwaltschaftliche.......@ A. Rivas

Rechtlich gesehen sind Schadenersatz/Schmerzensgeld o.a. Entschädigungen im Krisengebiet so gut wie aussichtlos, wenn vorher zudem eine Straftat verübt wurde, die auch den Tod von drei Tanklastfahrern verursachten. Wenn die Bundesregierung finanzielle Hilfe für Hinterbliebene von zivilen Opfer, die möglicherweise durch die Taliban geopfert wurden prüft, ist dies eine humanitäre Geste ohne Rechtsanspruch. Insofern ist die Aussage des Verteidigungsministers zu begrüßen, dass die Verantwortlichen vor Ort diese Prüfung vornehmen und dann auch regeln. So kann am ehesten Missbrauch ausgeschlossen werden.

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Antonio Rivas
Antonio Rivas (arivas) - 12.12.2009 19:18 Uhr

Anwaltliche Vertretung der Opfer ist notwendig!

Rechtsanwälte, welche die Opfer des mutmasslichen Kriegsverbrechens in Kundus/Afghanistan vertreten, müssen mutig sein. Denn sie setzten sich allerlei Anfeindungen aus. Das Interesse, den tatsächlichen Tatbestand zu verschleiern, ist naturgemäß riesengross.

Herr Popal, aber auch seine Anwaltskollegen, bieten ein leuchtendes Beispiel dafür,
u. a. "westliche Werte" zu vertreten. Will heissen, Menschen, die sich in großer Not befinden, zu helfen.

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malta22 (malta22) - 12.12.2009 15:39 Uhr

Tja, betrachtet man die Diskussion

um diese Vorfaelle, die Haltung von Teilen der Bevoelkereung und das agieren der Politik, inbesondere die Unterstuetzung der Soldaten, gibt es fuer mich nur zwei Reuckschluesse. Erstens, egal wie schwierig die Situation in der Wirtschaft ist: junge Leute sollten nicht (!) die Bundeswehr als Arbeitgeber waehlen. Man wird in Baelde wieder bei dem "Soldaten sind Moerder" Thema sein und die Unterstuetzung aus der Politik, und aus Teilen der Bevoelkerung, zeigt, das man nicht sein Leben oder seine Gesundheit auf das Spiel setzen sollte, um nachher, verklagt, bespuckt, verleugnet, beleidigt und letztendlich verraten zu werden. Zweitens Deutschland moechte gerne als normales Land seinen normalen Beitrag in der westlichen Gemeinschaft leisten. Betrachtet man die Situation heute, zeigt sich, das Deutschland ob der Geschichte, oeffentlichen Ideologie und Meinung kein normales Land ist und dementsprechend sollte die Bundesrepublik ihre Soldaten aus dem Ausland abziehen. Nicht weil das toll ist, sondern weil Kampf- und auch Friedeseinsaetze den Zuspruch von Politik und Bevoelkerung brauchen. Ich sehe diese Unterstuetzung nicht. Zuerueck zur kaum erwaehnten Klage: Diese Klage setzt dieser ganzen Afghanistan-Farce noch die Krone auf.

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Wolf Teufel

Ein Cousin von Hamid Karsai

Das Verwandtschaftsverhätnis zum afghanischen Präsidenten, der ein korruptes Regime einschließlich Drogendealer führt, ist natürlich die beste Empfehlung für diesen Anwalt, der sich wie zu lesen ist, darauf spezialisiert hat, Asylverfahren unnötig in die Länge zu ziehen und möglichst vieler deutscher Staatsgelder habhaft zu werden. Es wird Zeit, daß die Bundeswehr sich aus Afghanistan zurückzieht und vorher bei Herrn Karsai und seinem Rechtsanwalt die Kosten des Bundeswehreinsatzes einfordert.

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Juri Garkov

Wer verklagt die Taliban?

Warum nicht mal die Taliban für die vielen getöteten Soldaten verklagen. Herr Popal übernehmen sie.
Die "Opfer" und ihre Angehörigen sind meiner Meinung nach in der Beweispflicht, dass sie keine Talbian waren. Was machten sie spät nachts abseits von ihrem Dorf an einem gestohlenen Tanklaster der Bundeswehr? Wollten sie stehlen? Den Terroristen helfen? Fragen die es zu beantworten gilt, wenn man Entschädigungen fordert.
Es kann nicht angehen, dass die Familie von getöteten Terroristen eine Rente der BRD erhalten. Das Risiko, dass Familienangehörige unversorgt bleiben muss ein Terrorist nun mal einplanen.

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Andreas Mooshammer

Es wurde aber auch Zeit!

Nach Serien von Artikeln, seit dem 04.09.2009, jetzt einmal ein Interview mit einem Anwalt der Opfer des "Massakers von Kundus".

Der Leser dieser Zeitung hatte dieses viel früher erwartet.

Was für ein jämmerliches Bild bietet die aktuelle Bundesregierung bei der Aufklärung dieses mutmasslichen Verbrechens.

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Karl Dietrich Naumann

Aufgepaßt!

Hoffentlich klärt unser Untersuchungsausschuß nicht nur auf was und wann
unsere Politiker über den Vorfall in Kundus gewußt und gesagt haben. Ebenso
sollte im Detail nachgewiesen werden, wieso Zivilisten inkl. Kleinkinder nachts
4km außerhalb von Kundus in freiem Gelände gewesen sein sollen, das klingt
nach wie vor unglaugwürdig, das riecht doch nach reiner Abzocke !

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Harry LeRoy
Harry LeRoy (Cimon) - 11.12.2009 22:36 Uhr

Ein gutes Geschäft?

Man müsste schon ein arger Schelm sein, wenn man nun vermuten würde, dass da ein windiger Advokat hofft ein ähnliches Geschäft zu machen, wie es bei ähnlichen Prozessen die Winkeladvokaten in den USA tun! Denn es ist auszuschließen, dass jemand aus Afghanistan an jenen Juristen herangetreten ist und mit einigen Versprechungen findet man dort leicht falsche Zeugen und dergleichen mehr; da die Toten nicht exhumiert werden dürfen, wegen eines religiösen Humbugs, und der Ort des Geschehens nicht zeitnah untersucht wurde, scheint der Erfolg sicher und die unfähige Regierung der Nichtkanzlerin wird sich mit einigen Millionen Steuergeldern des ganzen Rummels entledigen. Aber wie schon gesagt, man müßte ein schlimmer Schelm sein, wenn man derart Arges wirklich denken würde...

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Jahrgang 1971, Redakteurin in der Politik.

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