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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Libyen Aufbruch voller Hindernisse

 ·  In Libyen ist die erste frei gewählte Nationalversammlung zusammengetreten. Zum Übergangspräsidenten wurde der frühere Oppositionsführer Mohammed el Megarif gewählt. Vor den Abgeordneten liegen nun große Aufgaben.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

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Walter Gerhartz

So grausam war Gaddafi

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Was der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles antat, wird jetzt täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer 4 Jahrzehnte leiden mussten.

1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.

2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.

3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.

4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.

5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.

6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Far

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.08.2012 14:06 Uhr
Martin Schmitt

Ungeheuerlich

Das hat dem Westen nicht gefallen. Keine Zinsen, Freistrom, Bildung in einem Ölland.
Wer gegen die westlichen Öl- und Bankengesetze verstößt, der hat nicht lange zu lachen.

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Katrin Meier

@FAZ:

Könnt ihr das libysche Volk nicht endlich in Ruhe lassen? Habt ihr ihm nicht schon genug angetan?! Niemand hier interessiert sich (mehr) für dieses Thema, außer diejenigen, die wissen, was wirklich los ist.

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nikolaus hesse

Frauen

Auf dem Bild sieht man nur Maenner+Kinder.
Mir fehlen ein paar knackige+knusprige Damen.
Ein Land+ eine Gesellschaft, wo man den Frauen nicht geradeaus ins Gesicht schauen kann
interessiert mich nicht.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 10.08.2012 07:31 Uhr

Was alle neuen Demokratien in Afrika und sonst wo, brauchen, eien entschlossene Demokratie

Das wird leider nicht schnell gahen. Von den Anfaengen der Demokratie bis zu unserer brauchte es mehr al 2000 Jahr und da waren auch viele Hetzer und Stoerer, die sie verhindern wollten. Und die gibt es doch auch in diesem Forum.
Wenn wir eine Perspektive haben wollen, muessen wir uns selber aufmachen und suchen und arbeiten! Ich habe mal in einem Restaurant, in Bomby, gesessen, da kamen die 2 Bedienungen und luden mich ein, mit ihne zu diskutieren. Ich war deren einziger Gast, der auf das naechste Fugzeug wartete. Die 2 Maenner haben entgegengesetzte Meinungen vertreten, dahert wollten die dass ich Stellung nehme. Ihr Problem war die Armut ihres Volkes und wie man die abschafen kann (die wusten nichts von unseren Armutsideologen). Der eine sagte immer, dass die Kolonialmacht ihnen jede Perspektive raubte, der andere sagte, dss sie, die Inder, sich SELBER neue Perspektven schaffen muessen - wenn sie nicht noch 1000 Jahre weiter disktieren wollen. Und wir machen weiter mit dieskutieren

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Heinz Müller

alles schon mal da gewesen

nachdem gedungene mörder im auftrag der westlichen verbecher-regimes den obersten revolutionsführer umgebracht haben, wird jetzt das land wie ein grosser kuchen aufgeteilt und das ganze der bald darbenden bevölkerung als "demokratie" verkauft ... business as usual.

interessant in diesem zusammenhang ist hierbei, dass es auch uns in europa langsam dämmert, was unsere regime wirklich im blick haben -- dazu bedurfte es der banken- sowie der eurokrise ... lieber spät als nie.

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Martin Schmitt

Libyens Untergang.

Libyen war vor der "Demokratiesierung" ein der reichsten Länder Afrikas. Bildung, medizinische Versorgung, Frauenrechte und sogar Sozialleistungen. Dann kamen die Söldner... ich meine die Freiheitskämpfer. An der Grenze warteten schon die westlichen Unterhändler. Die letzten beißen bekanntlich die Hunde. Die neuen Ölverträge mit neuen Schurken. Das Volk hat den Kopf Gaddafis bekommen und wurde somit befriedigt. Was ist passiert? Gaddafi hat den Ölpreis vom Dollar abgekoppelt. Ein großer Fehler., mit tödlichen Folgen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.08.2012 18:30 Uhr
Stefan Wahowski

Schön zu erleben wie die Tyrannen gestürzt werden.

Die besten medizinische Versorgung haben bekanntlich die Kubaner, gäbe es nicht die Mauer mit Strand und Palmen, wären die zur Hälfte weg zum Klassenfeind USA. Nicht vergessen die DDR-Deutschen mit allen den Vorzügen des Sozialstaates. Das vorzügliche Deutschland (DDR) hat sich leider in der Luft aufgelöst. Und stabilste Verhältnisse herrschen natürlich in Nordkorea. Da will aber keiner hin.

Schön zu erleben wie die Tyrannen gestürzt werden.

Und mit dem Dollar ist ein Witz.

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Jahrgang 1956, Redakteur in der Politik.

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