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Libanon-Reise Papst fordert „gangbare Lösungen“ von arabischen Staaten

 ·  Am Sonntag beendet Papst Benedikt XVI. seine Libanon-Reise. Zum Schluss hat er ein Ende von „Greuel“ und „Gewalt“ gefordert. Die arabischen Staaten sollten Lösungen vorschlagen, die die Würde der Menschen achten.

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Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag in Beirut zu einer Beendigung der „Greuel“ und „Gewalt“ in Syrien aufgerufen. Zum Abschluss seiner Libanon-Reise forderte er die arabischen Staaten auf, „gangbare Lösungen“ vorzuschlagen, „die die Würde jedes Menschen, seine Rechte und seine Religion achten“.

Auch die internationale Gemeinschaft rief der Papst zum Engagement in dem Bürgerkriegsland auf. Der dreitägige Besuch des Papstes im Libanon war begleitet von Übergriffen der syrischen Armee auf libanesisches Territorium und antichristlichen Protesten im Norden des Landes. Vor mehr als 300.000 Menschen bezeichnete es das Oberhaupt der katholischen Kirche als „Dringlichkeit, sich für eine brüderliche Gesellschaft, für den Aufbau der Gemeinschaft einzusetzen“.Zudem seien alle Bewohner des Nahen Ostens, „welcher Herkunft und welcher religiöser Überzeugung auch immer“, aufgerufen, „für den Frieden zu arbeiten“.

Bei der Abschlusspredigt an Beiruts Mittelmeerküste bat Benedikt XVI. um „Diener des Friedens und der Versöhnung“, die es „in einer Welt, wo die Gewalt ihren Todes- und Vernichtungszug unaufhörlich ausweitet“, allen ermögliche, „in Frieden und würdig“ zu leben. Dazu müssten Christen und Angehörige anderer Religionen gemeinsam beitragen, „jeder auf seiner Ebene und dort, wo er sich befindet“.

Während der Abschlussmesse überreichte Benedikt XVI. den katholischen Kirchenführern des Nahen Ostens das nachsynodale Apostolische Schreiben, Ergebnis einer Sondersynode im Vatikan 2010. Es solle den Christen der Region „eine Richtschnur“ sein, sagte Benedikt XVI.

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Jahrgang 1971, Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Kairo.

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