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Krieg in Syrien Russlands Kraftprobe

 ·  Vor kurzem schien es, als wolle Moskau seine Syrien-Politik vorsichtig revidieren - doch die Blitzbesuche Putins in Berlin und Paris bestätigten diese Hoffnung nicht. Der Präsident stärkt Assad weiter, um seine Interessen zu wahren. Das könnte auch schiefgehen. Eine Analyse

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (28)

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 03.06.2012 19:44 Uhr

Die Sowjetunion flog aus Afgahnistan hinaus, Russland wird seinen syrischen Marinehafen verlieren.

Welche Kräfte auch immer am Werk sind, Putin wird sie nicht aufhalten können. Wenn er Assad einen gefallen tun will bietet er ihm Asyl an. Ich wage die Prognose das in weniger als einem Jahr ist Assads Regierungszeit Geschichte ist.
Russland sollte in Griechenland nach Liegeplätzen fragen. Die Russen haben Öl und Gas die Griechen kein Geld so das man ins Geschäft kommen könnte.

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Putin ist die einzige Hoffnung Europas

Putin ist der einzige Lieder in Europa der unabhängig von der USA ist .überall wo die USA haben sich eingemischt -war es für Europa schlecht. Kosovo;Afghanistan, Irak. Europa hat auf dies Seite der USA gekämpft - und hat viele eigene Soldaten verloren. Diese Leute haben mit eigenes Blut bezahlt nicht für Demokratie ;sondern für globale strategische Interessen der USA.
bis wann wir Europäern werden noch eine Rolle der amerikanische Pudel Spielen ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 09:56 Uhr
Rudi Meergans

Ich hoffe

und ich glaube, die Europäer werden einsehen, daß sie eine große Zukunft nur
mit Rußland haben.
Westeuropa mit seinen slavischen Verwandten gemeinsam werden es schaffen.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 03.06.2012 14:45 Uhr

Ohne Moskauer Hilfe waer schon Assads Vater gar nicht an die Macht gekommen,

aber auch Nasser und Gaddafi nicht! Ohne Moskaus Handeln in der Welt haetten wir eine Friedlichere Welt.

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Markus Bollig

Putin zeigt Augenmaß

Wir können dankbar sein,daß Putin nicht in den emotional geprägten wir müssen Arabien demokratisieren Wahn einlenkt. Er hat Recht mit seiner Frage, ob es den im Irak oder in Lybien besser geworden sei,seit der Westen die dortigen Verhältnisse weggebombt hat.Im Irak gibt es keine christlichen Gemeinden mehr.Sie wurden umgebracht oder bestenfalls vertrieben.In Ägypten ist ähnliches im Gange gegen die ältesten Kirchengemeinden, der Kopten.In Lybien wurde als erstes die Vielehe wieder eingeführt.Für Syrien sei festgestellt, daß das Regime sicher kein Kindergeburtstag ist.Jedoch werden seit Jahrzehnten die Rechte der Minderheiten,wie der Christen,Aleviten,Schiiten und Kurden,geschützt.Was mit denen geschieht,wenn eine überhaupt nicht erkennbare sogenannte Opposition an die Macht gelangt,kann man erahnen.Wenn man genau hinhört, was diese "Opposition" so verlautbaren läßt,ist eher mit Massakern zu rechnen.Vor allem aber mit einem blutigen Bürgerkrieg nach Assad. Weiter so Putin!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 19:47 Uhr
klaus keller
klaus keller (klkeller) - 03.06.2012 19:47 Uhr

Wer vom Assadregime profitiert hat sollte die Koffer packen.

Sie können ja schon mal ein Zimmer frei räumen.

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Sebastian Deininger

Abkehr oder Durchblick?

Der UN-Sicherheitsrat hat die syrische Armee nicht für das Massaker in Hula verantwortlich gemacht! Der NATO-US-Block hat die syrische Armee dafür verantwortlich gemacht. Der Sicherheitsrat hat "lediglich" das Massaker verurteilt.
Erst wurde uns erzählt, dass über 100 Zivilisten durch Granatbeschuss getötet worden sind. Bei genauerem hinsehen hat man nun festgestellt, dass der Großteil duch schiere Metzelei gestorben ist. Die Frage der Urheberschaft wurde noch nicht im Ansatz beantwortet!

Man muss Herr Putin auf jeden Fall bescheinigen, dass er mit der Reaktion richtiger lag als seine westlichen Kollegen, die mit voller Medienpräsenz die syrische Armee auf Grund einer Falschmeldung verurteilt haben.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 09:37 Uhr
thomas schulz

Einfach danach googeln

Schabiha (arabisch ‏شبيحة‎, DMG šabīḥa) oder auch Schabiha-Milizen ist die lokale syrische Bezeichnung für irreguläre, bewaffnete Gruppen zweier Cousins des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, die in einer Grauzone zwischen staatlich tolerierter Bandenkriminalität und Terror im Namen des Regimes operieren soll.

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Rudi Meergans

? ? ?

Welche Agentur hat Ihnen denn DAS in die Ohren geblasen?

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thomas schulz

Die dafür verantwortlichen Milizen unterstehen dem Geheimdienst

und werden vom Bruder Assads kommandiert. Die Armee hat das Dorf sturmreif geschossen und die Miliz hat dann die Drecksarbeit erledigt. Das ist seit der Antike die bewährte Vorgehensweise von Diktaturen, um aufmüpfige Bürger zu disziplinieren.

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Jan Petersen

Russland steht auf der falschen Seite der Geschichte

Nach Südamerika und Osteuropa hat der Siegeszug der Demokratie nun endlich auch den Nahen Osten erreicht. Die Menschen dort verlangen für ihre Länder das, was im Rest der Welt inzwischen selbstverständlich ist.

Und wie vor einigen Jahrzehnten die USA in Südamerika setzt Russland im Nahen Osten auf brutale Diktatoren, die sich mit allen Mitteln an der Macht halten wollen.

Doch am Ende werden die Syrer wie schon die Tunesier, Ägypter und Libyer vor ihnen den Diktator und seine Clique verjagen. Assad kann zwar weitere Tausende von Menschen verhaften, foltern und ermorden lassen, aber am Ende werden immer mehr Syrer, zumindest die, die nicht seiner Sekte angehören, zur Opposition überlaufen und seinem Regime ein Ende bereiten.

Russland wird dann vor einem Scherbenhaufen stehen und im Nahen Osten gar keine Freunde (und Marinestützpunkte) mehr haben.

Wie Gorbatschow, der Gott sei Dank die Zeichen der Zeit erkannt hatte, sagte: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 17:48 Uhr
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der Siegeszug der Demokratie

oh ja, die Demokratie hat sich überall in Nahen Osten etabliert - ob in Libyen - wo die "revolutionäre" ihre Gegnern foltern und toten , oder in Irak , der hat sich gerade nach Religion- Linien aufgeteilt.
aber die führende Demokratie dieses Region - ist bestimmt Saudi Arabien - wo Frauen sind segregiert und andere Religionen haben nicht zu suchen. diese "demokratische" Land versucht weiter mit Hilfe der USA seine Ordnung so weit wie möglich zu etablieren.

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thomas schulz

Bei aller Sympathie für die Aufständischen

denen geht es nicht um Demokratie, sondern darum, die Dominanz einer Minderheit zu beenden, die sie zu Menschen zweiter Klasse degradiert.

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Monika Lorenz

Das, was wir in Syrien erleben, ist kein "Siegeszug der Demokratie",

sondern schlicht ein bewaffneter Umsturzversuch. Was daraus wird, sofern er gelingt, steht in den Sternen.

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Wolfgang Richter

Vorgeschoben

Die humanitären Aspekte bei der Syrien-Frage sind vorgeschoben.
Russland geht es unter anderem um seinen Militärstützpunkt, seine (auch Waffen-) Handelsbeziehungen und strategische Aspekte.
Der Westen dagegen will den Iran-Komplizen, Nahost-Destabilisierer und Hisbollah-Aufrüster Assad lahmlegen, auch im Interesse Israels. Und natürlich Russland seinen Stützpunkt nehmen.
Den Aleviten und Christen Syriens drohen bei Machtübernahme der islamistisch-sunnitischen Akteure des "Widerstands" Massaker, zumindest Enteignung und Vertreibung.
Ohne UN-Resolution ist kein legales Handeln möglich. Und selbst mit Resolution käme es nach einem aufwendigen und blutigen Einsatz (Assad ist besser gerüstet als Gaddafi) am Ende zu einer islamistischen Machtübernahme, was für die vielen Nicht-Sunniten des Landes eine Katastrophe und für Israel keine Verbesserung seiner Sicherheitslage wäre.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 02.06.2012 23:05 Uhr

Für Deutschland -- Finger weg von Syrien

Laut Herrn Kissinger spielt Europa keine ROLLE mehr, der Nahosten war nur die Tankstelle des Kalten Krieges, der ohne einen Schuss endete.

Heute wurde bekannt gegeben, dass 60 % der Navy in den Westpazific beordert werden wird. The Great Game hat nun erneut begonnen, Neue Figuren, neues Spiel.
Die Position Syriens hat in dem Feldzug der "failed states" eine Schlüsselrolle, wer sie knackt, dem stehen nicht nur ein Weg frei, mehrere.

Dass nächste Treffen von Herrn Putin und Frau Merkel im Oktober findet in Kasan statt, göttlich die Auswahl, in Paris wurde nur gereicht, Kaltschale und ein Kejsebrötchen.

So langsam wird das Bild klar und deutlich, Realpolitik, es werden einige aufpassen müssen, an Deck zu bleiben.

zum Grusse

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 09:05 Uhr
Rudi Meergans

DER ALTE THEODORE ROOSEVELT

hat sich im Jahre 1905 (!) zu der Bemerkung hinreißen lassen: " Die Deutschen werden an
ihrer Geografie ersticken. Dann werden sie ein williges Hilfsvolk für uns sein."
Inzwischen haben sich größere Teile Europas zu willigen Helfern der USA entwickelt.
Das tut nicht mehr gut.
Eine schrittweise Fusion Europas und Rußlands verspricht von allen Fakten und Gegebenheiten
her eine bessere Zukunft.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 02.06.2012 20:46 Uhr

Wenn man Assad isolieren will muß man auch seine Helfer isolieren.

Alles andere ist gober Unfug. Für Deutschland heißt das: Erdgas in Norwegen kaufen und ein Gasterminal in zb Wilhelmshafen bauen. Bei der nächsten russischen Waffenlieferung an Syrien den Gashahn für Gazprom zudrehen. Putin darf gerne Geschäfte mit Assad machen, ich habe überhaupt nichts dagegen. Ich mache nur keine mehr mit der Russland-AG.
Zugegeben der französische Präsident hat es da leichter mit EDF, Gaz de France und Total im Rücken.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 08:40 Uhr
Rudi Meergans

o je, o je

Wenn Sie mit derart "Moral" politisieren, dann sind Sie, ich meine das strikt aufs politische
bezogen: Ein armer Wicht.

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Ronny Witzgall
Ronny Witzgall (Sio_x) - 03.06.2012 08:54 Uhr

Kleine Gedankenstütze... Rußland als Gegenpol

Rußland hat nämlich Recht, mit dem was sie da so tun. Damit ist zwar auch nicht direkt geholfen, aber hier wird wenigstens kein Öl ins Feuer gegossen. Der Westen destabilisiert in den Nahen Osten immer mehr und Syrien scheint hier ein neues Ziel zu sein. So lange Rußland hier mit China einen starken Gegenpol darstellen, kann man nicht in Syrien intervenieren. Zwar wird immer wieder versucht die humanitäre Karte auszuspielen und fast hätte es auch funktioniert... Keiner kann Beweisen, dass der Westen heimlich die Rebellen in Syrien mit Waffen unterstützt, aber es komplett ablehnen, kann auch niemand.

Syrien ist immer noch ein souveräner Staat und Fakt ist, das sich ein Teil der syrischen Armee den Aufständigen angeschlossen haben. Als souveräner Staat hat Assad ein Recht dies intern selber zu klären. Wenn jetzt aber die Rebellen vom Westen unterstützt werden. Dann ist der Bürgerkrieg quasi schon vorprogrammiert und eine Farce.

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nikolaus hesse

Putin warnte in Berlin vor einer "emotionalen Politik". Was bleibt dann? DER VERSTAND!! Gott sei


Dank!!!!!!
"Deutschland weist syrischen Botschafter aus."
Dann muss Deutschland konsequenterweise auch alle syrischen Islamisten ausweisen
bzw. Vorkehrungen treffen, dass syrischen Oppositionellen,(=Islamisten), in D kein Asyl
gewaehrt wird.--
Vor ein paar Tagen war hier in I auf TG5 eine Sendung, live aus Hula, Syrien.
Die italienische Reporterin besuchte "Fluechtlinge" in ihrer neuen Bleibe, eine Wohnung
mit Designerkueche im christlichen Viertel der Stadt. Christen gibt es in Hula keine mehr.
Warum das christl. Viertel von den Christen verlassen wurde und jetzt "neu besiedelt" wird,
darueber verlor die Reporterin kein Wort.
Die von der ital. Reporterin interviewten "Fluechtlinge" hatten sich in ihrer neuen Bleibe sehr
haeuslich eingerichtet, vermutlich auf Dauer.
Diese kalte Enteignung+Neu-Inbesitznahme christlichen Eigentums schien der Italienerin
die normalste Sache der Welt.
Dass es sich bei den verschwundenen Christen ebenfallls um Fluechtlinge handelt, geschenkt

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Horst Ziegler

Russland hat Recht.

Die Kernaussage des Artikels ist richtig: "Eine solche Intervention wäre ....... wegen der komplizierten ethnischen und religiösen Struktur........ riskant." Hinzu kommt, dass die Deutsch-Russischen Beziehungen wichtiger sind, als die Teilnahme an einem Inventionsabenteuer ohne Kenntnis der Folgen.

Keiner weis, ob man nicht vom Regen in die Traufe kommt. Deshalb sollte sich Deutschland dort heraushalten. Obama sollte das verstehen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 08:42 Uhr
Rudi Meergans

Verstehen

werden das Obamas Agenturen schon, aber keinesfalls akzeptieren.

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Günter Jäger

Russische Innenpolitik

Ein wirksames innenpolitisches Instrument ist ein starkes Auftreten nach Aussen. Da kann Putin zeigen, dass er ein gewaltiges Russland vertritt. Wie wirkt es aber, wenn er den übrigen Vertretern des Uno-Sicherheitsrats nachzugeben scheint? Hat er eine Möglichkeit, dass er dort die Führung übernimmt oder diesen Eindruck erweckt? Vielleicht durch bilaterale Verhandlungen mit allen übrigen Mitgliedern. Hat er da angefangen?

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Gerhard Rohlfs

Warum sollte Russland die USA vor dem Gesichtsverlust bewahren?

Die US-Invasion Syriens mit türkischen Hilfstruppen kann nicht stattfinden, solange Russland dem Land die Stange hält.
Russland allein könnte es zwar nicht verhindern, wohl aber im Verein mit der ersten Weltwirtschaftsmacht China.
Und China muss Russland Rückendeckung geben, will es nicht seinen wichtigsten Verbündeten Russland verlieren. Damit die USA nicht eines Tages auf die Idee kommen, auch die chinesische Handelskonkurrenz mit Gewalt zu beseitigen.
Ein erfolgreicher Widerstand Syriens - und des Irans, denn um den geht es dabei auch immer - wiederum könnte Nachahmer auf den Plan rufen, ihr Öl oder andere wertvolle Rohstoffe nicht mehr gegen Dollar-Toilettenpapier zu tauschen.
Den USA droht ein Gesichtsverlust.
Und ihnen und ihrem US-Dollar ein Domino-Effekt.
Aber warum sollte Russland die USA vor dem Gesichtsverlust bewahren?
Denn die USA drohen das gesamte Abendland herunterzureissen.
Aber ohne sie ist noch nicht alles verloren.

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Rolf-Dirk Maehler

Ob das Chaos, welches die Amerikaner regelmäßig im nahen Osten anrichten beispielgebend ...

... sein sollte, darf auch gefragt werden. Daß die Amerikaner auch ganz besonders eigenen Interessen und evtl. noch denen Israels folgen steht außer Frage. Beide haben großes Interesse an einem unstabilen Nahen Osten. Menschenrechte sind für die Amerikaner jedenfalls keine besondere Motivation und Stabilität, die den Menschen wirklich nützen würde, um endlich wirtschaftlichen Aufschwung zu generieren, will man eher nicht. Die Frage des Herrn Putin: "Ob denn die Lage im Irak oder in Libyen nach Interventionen und dem Sturz der Diktatoren besser geworden sei?" ist logisch und man kann durchaus den Eindruck gewinnen, daß er auch die verworrenen Interessen der Opposition in Syrien besser übersieht als die Amerikaner. Und was die Amerikaner unter Menschenrechten verstehen, konnte man überdeutlich in Guantanamo sehen. Weder wirtschaftlich noch strategisch kann man die Amerikaner derzeit ernst nehmen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 23:34 Uhr
Dirk Timmerman

Wer kann man ernst nehmen

Nennen Sie mir Bitte ein Politiker die man ernst nehmen kann. In Europa (mit sein Euro Theater) erstens mal KEINER.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 02.06.2012 23:27 Uhr

Genau das Gegenteil --

man sollte sie sehr ernst nehmen. Die Fäden werden langsam, unmerklich gezogen, erst wenn es zu spät ist, gibt sich das Gespinst zu erkennen.

zum Grusse

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Jahrgang 1948, politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.

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